Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD aus Rostock auf der MEDICA 2019 in Düsseldorf -- COMPAMED Messe
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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Joachim-Jungius-Str. 11, 18059 Rostock
Deutschland
Telefon +49 381 4024-100
Fax +49 381 4024-199
info@igd.fraunhofer.de

Dieser Aussteller ist Mitaussteller von
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.

Hallenplan

MEDICA 2019 Hallenplan (Halle 10): Stand G05

Geländeplan

MEDICA 2019 Geländeplan: Halle 10

Ansprechpartner

Dr. Mario Aehnelt

Abteilungsleiter
Visual Assistance Technologies

Telefon
+49 381 4024-109

E-Mail
mario.aehnelt@igd-r.fraunhofer.de

Detlef Wehner

Messen / Social Media / Personalmarketing
Unternehmenskommunikation

Telefon
+49 6151 155-441

E-Mail
detlef.wehner@igd.fraunhofer.de

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 06  Informationstechnik und Kommunikationstechnik
  • 06.05  Verwaltungsinformationssysteme / Verwaltungssoftware
  • 06.05.01  Medizinische Informationssysteme / Software (KIS)
  • 06  Informationstechnik und Kommunikationstechnik
  • 06.06  Medizinische Informationssysteme / Software
  • 06.06.05  Software für Bildverarbeitung und Bildarchivierung, Imaging, OCR, DTP, RIS, PACS

Software für Bildverarbeitung und Bildarchivierung, Imaging, OCR, DTP, RIS, PACS

Unsere Produkte

Produktkategorie: Software für Bildverarbeitung und Bildarchivierung, Imaging, OCR, DTP, RIS, PACS

SEBA - Wie gestresst sind wir wirklich?

Stress am Arbeitsplatz kann sich in unterschiedlichsten Symptomen zeigen und lässt sich bisher nur subjektiv beschreiben. Kopfschmerzen nach einem Tag im Büro? Erschöpft vom Lärm in der Werkstatt? Stress als mögliche Ursache wird jetzt objektiv messbar. Gemeinsam mit Projektpartnern entwickelt das Fraunhofer IGD in Rostock ein mit Sensoren ausgestattetes Stirnband und schafft damit eine objektive Grundlage für Verbesserungen an Arbeitsplätzen.

Bislang wird die Analyse der psychischen Arbeitsbelastung durch eine Fülle von Checklisten, Fragebögen, Interviews oder Gruppengesprächen durchgeführt. Die Beantwortung ist jedoch subjektiv, die Auswertung aufwändig und ebenfalls nicht frei von subjektiven Bewertungen. Die Aussagekraft ist dadurch stark eingeschränkt.

SEBA soll die psychische Beanspruchung (den Stress bzw. negative Emotionen) objektiv messen, relevante Umgebungsparameter wie z.B. Lärm, Lichtverhältnisse oder Temperatur erfassen, sowie dem Nutzer kritische Zustände unaufdringlich visualisieren. Neben der Rückmeldung an den Nutzer durch multimediale Inhalte auf Smart-Watch, Handy oder PC werden die Arbeitgeber auf störende Umgebungsparameter hingewiesen (z.B. Lichtflimmern).

Ein Stirnband wurde als Sensoreinheit gewählt, da dies sowohl Sensorik zur Messung der Umgebungsparameter und der Vitalwerte enthalten kann. Zu den Umgebungsparametern gehören beispielsweise: Umgebungslärm, Licht (Helligkeit, Färbung, Frequenz), Luftqualität (Druck, CO2-Gehalt, Strömung, Feuchtigkeit). Zu den Vitalwerten gehören beispielsweise: Blinzelrate (EOG), Bewegung, Gehirnaktivität (EEG), Schwitzen (Hautleitwert), Herzaktivität (Puls, Herzratenvariabilität).

Die Daten werden in eine eigens für das Projekt entwickelte Software übermittelt, über die der Mitarbeiter nutzerbezogene Rückmeldungen erhält und dem Auftraggeber Daten zu den Umgebungsparametern (und ggf. gemittelte Vitaldaten) zur Auswertung zur Verfügung gestellt werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Berücksichtigung des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter.

Das System ermöglicht Arbeitgebern, eine Arbeitsplatzanalyse durchzuführen, und den Anwendern, kritische Zustände zu analysieren und diesen entgegenzuwirken.

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Produktkategorie: Medizinische Informationssysteme / Software (KIS)

Data@Hand: Intelligente Datenanalyse

Wenn umfangreiche oder komplexe Datenmengen schnell zu analysieren sind, hilft maschinelles Lernen bzw. künstliche Intelligenz (KI). Mit Data@Hand stellt das Fraunhofer IGD eine Basistechnologie zur automatisierten Datenanalyse für unterschiedliche Anwendungsbereiche bereit. Das Informations- und Datenwerkzeug wertet Daten schneller aus, erkennt Anomalien früher und trifft Aussagen über die Bedeutung der Daten. Es ist in visuelle Analysewerkzeuge integrierbar. Vorteil für den Kunden: Er arbeitet weiterhin in dem ihm bekannten System, Data@Hand leistet seine Dienste im Hintergrund.

Data@Hand unterstützt den Menschen in Arbeits- und Entscheidungsprozessen:
  • Schnelle und automatisierte Vorverarbeitung von Daten
  • Reine Datensammlungen werden intelligent analysiert
  • Visuelle Aufbereitung zeigt Anomalien sofort an
  • Maschinelles Lernen verbessert die Datenanalyse kontinuierlich
Einsatzgebiet: Predictive Analytics
Data@Hand erkennt in Patienten- und Vitaldaten Abweichungen von Durchschnittswerten und Normzuständen. Anomalien werden an die visuelle Assistenzanwendung weitergeleitet und Ärztinnen und Ärzte auf besonders auffällige Werte hingewiesen. Das Behandlungswissen wird durch die Erkenntnisse aus der intelligenten Datenanalyse erweitert. Diese steht quasi auf Knopfdruck zur Verfügung, was Abläufe enorm beschleunigt – wertvolle Zeit, die für die Patienten zur Verfügung steht. Data@Hand unterstützt bei der Erstellung von Behandlungsplänen und Prognosen für Behandlungserfolge – die Interpretation der Analyseergebnisse und die finale Entscheidung verbleibt immer beim Arzt. Data@Hand verwandelt eine umfangreiche Datensammlung durch die intelligente Analyse und die Visualisierung kritischer Zustände in ein aktives Tool zur Entscheidungsunterstützung.

Die Vorteile:
  • Frühzeitiges Erkennung von Anomalien und Störungen
  • Flexibel einsetzbar sowohl in der Industrie als auch in der Medizin
  • Einbindung in existierende Systeme: erfordert keine
  •  Bedienkompetenz oder Erlernen eines neuen Systems
  • Optimale Algorithmus-Anpassung für jeden Kunden durch individuelle Fragestellungen

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Produktkategorie: Medizinische Informationssysteme / Software (KIS)

Health@Hand: Patientendaten auf einen Blick

Health@Hand ist ein visueller Leitstand für den Einsatz in Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus. Gesundheits- und Verwaltungsdaten werden an einem virtuellen Abbild der realen Station visualisiert. Der Leitstand dient als unterstützendes Werkzeug für die Entscheider vor Ort, sei es Oberarzt, Stationsschwester, Pfleger oder Controller. Informationen werden zusammengefasst und visuell aufbereitet, so dass vielschichtige Zusammenhänge schneller verstanden werden können.

Health@Hand stellt Informationen über eine Einrichtung übersichtlich und minutengenau zur Verfügung. Dazu gehören digitale Patienten- und Vitaldaten, Raumbelegung und Auslastung, Personaleinteilung und Standorte, Situationsbeurteilung von Störungen oder Zwischenfällen, Raumdaten und Reinigungs-/Desinfektionsprotokolle sowie Verwaltungsdaten.

Health@Hand unterstützt Entscheider von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern. Der Leitstand ermöglicht die Integration unterschiedlicher Datenquellen und Systeme (Krankenhausinformationsmanagement, Qualitätssicherung, Dokumentation, Vital-Tracking), die interaktive Datenvisualisierung über einen Multi-Touch-Tisch, die Veränderungen einer Station im virtuellen Modell einfach nachvollziehen zu können.

Health@Hand unterstützt Entscheider von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern. Der Leitstand ermöglicht ihnen die Integration unterschiedlicher Datenquellen und Systeme für das Krankenhausinformationsmanagement, die Qualitätssicherung, Dokumentation und das Vital-Tracking). Durch die interaktive Datenvisualisierung über einen Multi-Touch-Tisch kann das Personal die Veränderungen einer Station im virtuellen Modell einfach nachvollziehen.

Die Health@Hand-Technologie ist mobil und webfähig. Über mobile Endgeräte wie Tablets kann das Personal von überall auf die Daten des Leitstandes zugreifen und diese interaktiv untereinander austauschen.

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Über uns

Firmenporträt

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision).

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die Smart City und die Nutzung von digitalen Lösungen in der personalisierten Medizin.

Unsere Forscher entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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