inomed Medizintechnik GmbH aus Emmendingen auf der MEDICA 2019 in Düsseldorf -- COMPAMED Messe
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inomed Medizintechnik GmbH

Im Hausgrün 29, 79312 Emmendingen
Deutschland
Telefon +49 7641 941410
Fax +49 7641 941494
info@inomed.com

Hallenplan

MEDICA 2019 Hallenplan (Halle 9): Stand C66

Geländeplan

MEDICA 2019 Geländeplan: Halle 9

Ansprechpartner

Srinath Berthold

Telefon
07641941410

E-Mail
s.berthold@inomed.com

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Elektromedizin / Medizintechnik
  • 01.04  Therapie und Physikalische Medizin
  • 01.04.04  Kryotherapie / Kryochirurgie, Geräte für die

Kryotherapie / Kryochirurgie, Geräte für die

Unsere Produkte

Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente, Neurochirurgische Instrumente und Geräte, Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

ISIS Xpert® - Die neue inomed ISIS IOM Generation

ISIS Xpert® - Die neue inomed ISIS IOM Generation
Die Schlüsseltechnologie für das Intraoperative Neuromonitoring

Messmodalitäten von MEP bis SEP
  • Individuell konfigurierbar
  • Einfach im Handling
  • Alles für Ihr IOM
Mit den Systemen der ISIS IOM Familie bietet inomed ein Rundumpaket für multimodales intraoperatives neurophysiologisches Monitoring  von MEP bis SEP. Die ISIS IOM Systeme überzeugen in Leistungsstärke, Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und Vielfalt in der Anwendung.

Drei verschiedene Systeme stehen für die Anwender zur Auswahl – ISIS Xpert®, ISIS Xpert® plus und ISIS Xpress.

Maximale Flexibilität für das anspruchsvolle Neuromonitoring
Die flexible Konfiguration der Messmodalitäten (EMG, MEP, SEP, EEG, AEP und VEP) und Kombination für unterschiedlichste Anwendungen ermöglichen ein individuell angepasstes IOM für Ihren Klinikalltag und Forschung. 
Die modulare Struktur der Systeme sowie die flexiblen Kombinationsmöglichkeiten der ISIS Headboxen und des ISIS Neurostimulators ermöglichen eine auf individuelle Bedürfnisse angepasste Systemkonfiguration für intraoperatives Neuromonitoring und optional auch Mikroelektrodenableitung für die Tiefenhirnstimulation.

Modulare Strukturen für maßgeschneiderte Systeme
  • Neurochirurgische Tumorresektionen
  • Spinale Eingriffe (Stabilisierungen, Dekompressionen, Aufrichtungs-OPs)
  • HNO-OPs (Parotidektomie, Innenohrchirurgie)
  • Becken-OPs (Rektumresektion, urologische OPs, gynäkologische OPs)
  • Wach-OPs
Die leistungsstarken und modular aufgebauten ISIS Xpert®, ISIS Xpert® plus und die ISIS Xpress Systeme werden mit einer großen Anzahl an vorinstallierten Messprogrammen ausgeliefert; die individuelle Anpassung der Programme und Erstellung eigener Programme ist ebenfalls möglich.

Neue Softwaregeneration zur Erweiterung der Anwendungsfelder des Neuromonitorings
Alle Systeme der ISIS Xpert® sind mit der neuen, besonders leistungsstarken NeuroExplorer 2019 Softwaregeneration ausgestattet. Durch ihre neuen Softwaremodalitäten ermöglicht NEX 2019 umfassende IOM Komplettlösungen für eine Vielzahl an Fachdisziplinen, zum Beispiel in der deutschlandweit von inomed patentierten Beckenchirurgie. Daneben bietet sie Speicherplatz für zahlreiche Programme mit individuellen Messmodalitäten.

Merkmale
  • Individuelle Konfiguration
  • Auswahl aus drei praktischen Systemen
  • Einbindung ins Kliniknetzwerk möglich (HL7 Ready)
Die Hauptanwendungsgebiete der ISIS Xpert®:
  • Neurochirurgie, z. B. SEP, MEP, EMG, EEG, AEP, VEP
  • Wirbelsäulenchirurgie, z. B. SEP, MEP, EMG
  • Orthopädie, z. B. SEP, MEP, EMG
  • Gefäßchirurgie, z. B. SEP, EEG
  • Herz-Thorax-Chirurgie, z. B. SEP, MEP, EEG
  • Rektumchirurgie, z. B. EMG, pIOM
  • Schilddrüsenchirurgie, z. B. EMG
  • Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie, z. B. EMG, MEP

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente, Neurochirurgische Instrumente und Geräte, Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

NeuroExplorer 2019

Für das anspruchsvolle Monitoring - Die Neuromonitoring Software NEX2019

  • Beste Signalstabilität durch optimierte Signalverarbeitung
  • Setzt neue Maßstäbe in der Benutzerfreundlichkeit
  • Lückenlose Dokumentation aller Prozeduren
Die Neuromonitoring Software NEX2019 ist für alle ISIS IOM Systeme: die ISIS Xpert®, die ISIS Xpert® plus sowie die ISIS Xpress  erhältlich. Die modulare Struktur bietet dabei eine maximale Flexibilität und kann nach individuellem Bedarf erweitert werden.

Neue Softwaremodalitäten des NeuroExplorer 2019 erweitern die Anwendungsfelder des Neuromonitorings

  • pIOM® (pelvines Intraoperatives Neuromonitoring)
    Der Einsatz der Softwaremodalität pIOM® erschließt die Nervenüberwachung im kleinen Becken.
    Diese neuartige Technologie wurde von inomed deutschlandweit patentiert.
  • Spine - Spinales Neuromonitoring:
    Die Spine Software Modalität des NeuroExplorer 2019 bietet automatisierte Stimulations- und Darstellungsfunktionen in intuitiv gestalteten Setup- und Messfenstern.
    Diese sind speziell geeignet zum EMG Monitoring bei der Platzierung von Pedikelschrauben und lateralen Zugängen zur lumbalen Wirbelsäule.
  • Automatisierte Kontrolle des Relaxationsgrades mittels TOF
    Die TOF (Train-of-four) Messung ermöglicht während des Eingriffes eine klare, farbkodierte Darstellung des TOF-Indexes.
  • Channel Select Funktion zum Monitoring von Schilddrüseneingriffen
    Die Channel Select Funktion ermöglicht eine zuverlässige Erkennung von Muskelantworten selbst bei kleinsten Signalen. Die ALM (Advanced Laryngeal Monitoring) Technologie bereitet dadurch höchste Sicherheit.
  • Mehrkanal Video
    Eine simultane Anzeige aus bis zu vier verschiedenen Videoquellen ermöglicht das Mehrkanal-Videomodul des NEX2019.
  • HL7-Ready
    Optimierte Dokumentation durch automatische Übermittlung der Patientendaten an das Kliniknetzwerk bietet die HL7-Schnittstelle.

Bewährte Technologien mit neuen Features zur verbesserten Nutzerführung
Mit der Entwicklung der leistungsstarken NEX2019 Software wurde das zuverlässige und effiziente Monitoring für optimale Messergebnisse im OP-Einsatz perfektioniert.
Die neueste Generation überzeugt dabei mit Altbewährtem und besticht mit neuen Features in einer verbesserten, intuitiven Nutzerführung und sorgt dabei für eine kurze Einarbeitungszeit im oft stressigen OP-Umfeld.

Besonderheiten NeuroExplorer 2019
  • Erfüllt die aktuellen DSGVO-Anforderungen
  • Neue anwendungsorientierte Softwaremodalitäten
  • Intuitive Bedienung
  • Optimierte Signalverarbeitung
Applikationen
  • Monitoring in der Neurochirurgie
  • Allgemein- & Viszeralchirurgie, z. B. EMG und pIOM®
  • Monitoring bei Eingriffen an der Schilddrüse
  • Gefäßchirurgie, z. B. SEP Monitoring bei Carotisstenosen
  • Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie, z. B. SEP und MEP
  • Herz-Thorax-Chirurgie, z. B. SEP und MEP
  • Monitoring bei Aortenaneurysmen

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Produktkategorie: Neurochirurgische Instrumente und Geräte

C2 Xtend

C2 Xtend - Spezialist für kortikale Anwendungen

Advanced Brain Mapping für eine sichere Tumorresektion in der Neurochirurgie
Präzision und Sicherheit haben bei der Resektion von Hirntumoren höchste Priorität. Eingriffe in der Neurochirurgie zählen zu den komplexesten chirurgischen Prozeduren, da sich wichtige neuronale Strukturen nahe dem Operationsgebiet befinden.
Dem sogenannten Mapping – der Lokalisation funktioneller Areale – kommt in der Neurochirurgie bei der gezielten und schonenden Entfernung von Gliomen und anderen Hirntumoren eine zentrale Bedeutung zu. Anhand dessen können sprachrelevante und motorische Bereiche lokalisiert und bei der darauffolgenden Resektion geschont werden.

Bewährtes C2 Konzept mit erweiterten Funktionen
Basierend auf dem bewährten Konzept des C2 NerveMonitor wurde der C2 Xtend für die kortikale Anwendung perfektioniert. Absolut überzeugend ist seine speziell entwickelte Software für die Neurochirurgie, die neben der einfachen und intuitiven Bedienung speziell an die kortikale Stimulation angepasste Parameter bereithält.

C2 Software Module für weitere chirurgische Disziplinen
Mit dem Upgrade auf alle weiteren C2 NerveMonitor Anwendungen bietet der C2 Xtend vielseitige Anwendungsmöglichkeiten und eröffnet die Möglichkeit für ein breites Spektrum an chirurgischen Disziplinen und Bedürfnissen, nicht nur in der Neurochirurgie.
Neben seinen vielfältigen Features auf chirurgischer Ebene bietet der C2 Xtend anwendungsorientierte Tools, wie einen Barcodescanner, welcher Patientendaten einlesen und in der integrierten Datenbank des C2 abspeichern kann. Um eine störungsfreie Anwendung zu gewährleisten verfügt der C2 über eine automatisierte Impedanzkontrolle.

Merkmale
  • Speziell entwickelte Software für das kortikale Mapping in der Neurochirurgie
  • Einfache Bedienung
  • Klare Darstellung der EMG-Signale
  • Stimulationsparameter für alle kortikalen Stimulationen - biphasische Pulsform und Trainstimulation
  • Barcodescanner zur Speicherung von Patientendaten
  • Integrierte Datenbank
Applikationen
  • Direkte kortikale Stimulation
  • Sprach Mapping
  • Motor Mapping
  • Mapping der Hirnnerven

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C2 NerveMonitor

C2 NerveMonitor – Spezialist für den vielseitigen Einsatz im OP

Der C2 NerveMonitor von inomed wurde für die tägliche Anwendung entwickelt und gilt als Spezialist für eine vielseitige Anwendung im OP.

Die intelligente Technik bietet zuverlässige Signalstabilität bei der Überwachung motorischer und sensorischer Nerven und überzeugt mit einer einfachen und intuitiven Benutzeroberfläche. Der C2 vereinigt alle Funktionen der bekannten, rein akustischen Nervenmonitore und kombiniert deren Einfachheit mit präziser visueller Darstellung und umfassender Dokumentation. Alle Komponenten des Gerätes sind auf präzises und sicheres Neuromonitoring optimiert, um höchste Signalqualität und Zuverlässigkeit zu erreichen. Dabei ist der C2 NerveMonitor durch seine vielfältigen Anwendungsgebiete ein echter Allrounder, der durch sein unkompliziertes Handling besticht. 

Speziell entwickelte Softwaremodule erweitern Einsatzbereiche
Der speziell für die Schilddrüsenchirurgie entwickelte C2 NerveMonitor wurde um neue C2 Softwaremodule ergänzt. Dadurch wird sein Anwendungsspektrum wesentlich erweitert  und der C2 steht nun auch Chirurgen der Wirbelsäulen-, >> Gefäß-, >> Facialis-, Rektum- und Neurochirurgie als verlässlicher Partner für effizientes Neuromonitoring zur Seite. Das perfekt abgestimmte Zubehör ermöglicht intermittierendes und kontinuierliches Neuromonitoring.

Merkmale
  • Intuitive Benutzeroberfläche
  • Barcodescanner für einfaches Einlesen von Patientendaten
  • Leistungsstarker Lautsprecher
  • Einbindung ins Kliniknetzwerk möglich (HL7 Ready)
  • Integrierte Datenbank
  • USB-Schnittstelle für einfachen Datenexport
Die Hauptanwendungsgebiete des C2 NerveMonitor sind:
  • Schilddrüsenchirurgie
  • Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie / Facialischirurgie
  • Gefäßchirurgie
  • Rektumchirurgie
  • Wirbelsäulenchirurgie
  • Neurochirurgie (C2 Xtend)

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Produktkategorie: Kryotherapie / Kryochirurgie, Geräte für die

C3 CryoSystem zur Kryotherapie

Der Nerv ist „kaltgestellt“- der Schmerz gelindert
Den Schmerz praktisch „auf Eis zu legen“ – dies ermöglicht das C3 CryoSystem zur Kryotherapie (Kryoläsion) von inomed.
Schmerz gehört zu den Symptomen, für die der Mensch seit Anbeginn seiner Geschichte eine Behandlungsmöglichkeit sucht. Sowohl akute als auch chronische Schmerzen bedeuten eine große Herausforderung für den Patienten und natürlich auch für seinen Behandler. Die schmerzlindernde Wirkung von Kälte wird seit Urzeiten von Menschen genutzt – entscheiden Sie sich für das C3 CryoSystem zur Kryotherapie, fällt Ihre Wahl auf Technologie „state of the art“!
Therapieresistente, chronische Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule gehören zu den Hauptindikationen der Kryoanalgesie (Kryotherapie) und somit zum Haupteinsatzgebiet (Facettendenervation) des C3 CryoSystems von inomed. Gerade, wenn medikamentöse Schmerztherapien oder auch Injektionsbehandlungen bei chronischen Rückenschmerzen nicht zum Ziel führen, können neurodestruktive Verfahren wie Kryotherapie und Thermoläsion Linderung bringen. Durch die Unterbrechung der Schmerzleitung (Kryoläsion) bieten sie eine effektive Alternative zur Entlastung des Patienten. Die Kryosonden von inomed erlauben eine gezielte Anwendung des Kälteeffekts am peripheren Nerv.

Funktionsweise der Kryotherapie
Grundprinzip der Kryotherapie (Kryoläsion) ist die genaue Lokalisation des betroffenen Nervs unter Sichtkontrolle mit einem bildgebenden Verfahren  und durch elektrische Stimulation. Daran schließt sich eine ein- bis zweiminütige Vereisung bei etwa - 60°C an. Das Gefrieren bewirkt an dem zu behandelnden Nerv eine Axonotmesis, das Bindegewebe bleibt jedoch intakt und ermöglicht eine Regeneration des Nervs. Für die für Motorik und Sensibilität verantwortlichen Bereiche der Nerven besteht durch die Kryotherapie kein Risiko.

Merkmale des C3 CryoSystems für die Kryotherapie (Kryoläsion)
  • Intuitive und leichte Bedienung
  • Benutzerfreundliche Menüführung
  • Wahlweise: der gesamte Behandlungsablauf der Kryotherapie mit Dokumentation kann über den Fußschalter bedient werden
  • Integrierter elektrischer Stimulator
  • Hervorragende Vereisungsergebnisse bei der Kryoläsion
  • Automatische Kontrolle und Regelung aller relevanten Parameter wie Gas-Fluss oder Druck
  • Automatisches Reinigungs-Prozedere
  • Patientenverwaltung
  • Erstellung eines Behandlungsreports mit Kommentaren
  • Dokumentation aller angewandten Funktionen wie Stimulation und Vereisung
  • Barcode-Leser zur Patienten-Identifikation
  • Geräte-Kommunikation via USB
  • Daten Im- und Export
  • Laser Printer
Applikationen für die Kryotherapie (Kryoläsion)
Hauptindikationen für die Kryotherapie (Kryoläsion) sind therapieresistente, chronische Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, am häufigsten dabei das lumbale Facettensyndrom.
  • Facettensyndrom
  • Pseudoradikuläres Postnukleotomie-Syndrom (ausstrahlender Schmerz nach Bandscheibenoperationen)
  • Diskogener Schmerz ohne Bandscheibenvorfall (Nukleus pulposus-Prolaps)
  • Kokzygodynie (Coccygodynia-Steißbeinschmerzen)
  • Post-Thorakotomie-Schmerzen
  • Primäre und sekundäre Interkostalneuralgie
  • Neurombedingte Schmerzsyndrome
Nach deutlicher Schmerzlinderung, die bis zu mehreren Monaten anhält, können weitere therapeutische Verfahren wie Physiotherapie den Status sichern. Eine Wiederholung der Kryotherapie (Kryoläsion) zum Beispiel bei der Facettendenervation ist bei medizinischer Indikation jederzeit möglich.

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente

ISIS Switchmatrix

Die ISIS Switchmatrix schaltet zwischen iEEG und elektrischer Stimulation – einfach und präzise

Durch elektrische Stimulation den Anfallsursprung der Epilepsie eingrenzen und das Risiko einer postoperativen Sprach- oder Gedächtnisstörung reduzieren
Invasive Verfahren werden in der Epilepsiediagnostik für die Lokalisation der primären epileptogenen Hirnregionen eingesetzt. Bei der Resektionsplanung ist die elektrische Stimulation ein wichtiges diagnostisches Mittel. Dabei werden Kortexareale direkt mittels eines Niedrigstromimpulses stimuliert und auf ihre Funktion getestet. Die ISIS Switchmatrix ermöglicht es dem Anwender, präzise und einfach einen Kanal des intrakraniellen EEGs (iEEG) auf einen Neurostimulator umzuschalten. Alle anderen Kanäle setzen zur gleichen Zeit die Ableitung fort.

Flexibilität, Schnelligkeit und Einfachheit
An erster Stelle wird die ISIS Switchmatrix bei iEEG in der Epilepsiediagnostik oder bei chronischen oder akuten elektrophysiologischen Untersuchungen der Kortexoberfläche verwendet. Unterstützt wird die Untersuchung oft mit einem VEEG, bei dem ein zeitsynchrones Video gespeichert wird. Die ISIS Switchmatrix arbeitet mit vielen digitalen Verstärkern für die iEEG Ableitung. Immer dann, wenn Flexibilität, Schnelligkeit und Einfachheit an Bedeutung gewinnen, garantiert diese inomed Entwicklung eine extrem einfache Stimulation und Ableitung während eines iEEG bzw. innerhalb einer Elektrodenmatrix. Die ISIS Switchmatrix wurde mit der Erfahrung der inomed IOM- und Diagnosesysteme zusammen mit Neurologen, Neurochirurgen und anderen Spezialisten für optimale Benutzerfreundlichkeit und Performance entwickelt.

Einzelne Elektroden ansteuerbar
Die ISIS Switchmatrix wird wie die ISIS Standard-Ableitmodule über USB-Anschluss versorgt und schaltet einzelne Elektroden zwischen der iEEG Ableitung und einem Neurostimulator um. Zur gleichen Zeit leiten die anderen, nicht geschalteten Kanäle weiterhin das iEEG ab. Dafür stehen beim Hauptmodul 64 Kanäle zur Verfügung. Aber auch für umfangreichere iEEG Ableitungen bietet die ISIS Switchmatrix die ideale Ausgangsbasis. An die ISIS Switchmatrix lassen sich bis zu drei Erweiterungsmodule – ISIS Switchmatrix Extensions – anschließen. Jedes dieser Erweiterungsmodule verfügt ebenfalls über 64 Kanäle und die Option, bis zu zwei weitere Stimulatoren anzuschließen. Somit können acht verschiedene Stimulationspulse auf einzelne Elektroden von 256 Kanälen des iEEG verschaltet werden.

Merkmale
  • Optimale Benutzerfreundlichkeit
  • Einfach mit Extensions erweiterbar (64 bis 256 Kanäle)
  • Kompakte und hochwertige USB-Module
Applikationen
  • Präoperative Epilepsiediagnostik
  • Elektrokortikale Stimulation
  • Schnelles Umschalten in einer Mehrkanal-Elektrodenanordnung

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Produktkategorie: Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte, Neurochirurgische Instrumente und Geräte

C2 NerveMonitor Schilddrüsenchirurgie

Präzises Neuromonitoring für die Schilddrüsenchirurgie und viele weitere Anwendungen

Der C2 NerveMonitor – Optimiert für den täglichen Einsatz im OP
Der C2 NerveMonitor bietet eine effektive intraoperative Nervenüberwachung für die Schilddrüsenchirurgie. Er ermöglicht die direkte Nervenstimulation mit handgeführten Sonden, wodurch er beispielsweise in der Schilddrüsenchirurgie ein nützliches Hilfsmittel zur Lokalisierung des Stimmbandnervs, dem Nervus laryngeus recurrens  und dessen Funktionsprüfung darstellt. Speziell für die chirurgische Entfernung der Schilddrüse ist dank der zwei voneinander unabhängig arbeitenden Stimulatoren des C2 NerveMonitor auch die kontinuierliche Nervenüberwachung mit der delta-Elektrode möglich.

ALM® – Spitzentechnologie für höchste Zuverlässigkeit
Die innovative ALM® Technologie für Advanced Laryngeal Monitoring in der Schilddrüsenchirurgie bietet eine intelligente Komplettlösung für ein präzises und zuverlässiges Recurrensmonitoring.
Die Synergieeffekte des ALM® Tube, des C2 NerveMonitor sowie der C2 Channel Select Software ergänzen sich optimal zu einem perfektionierten und lückenlosen Monitoringverfahren. Durch die intuitive Nutzerführung des C2 NerveMonitor sowie der einfachen Platzierung des ALM®  Tube profitiert der Chirurg von einer effizienten Anwendung im OP-Verlauf. Die C2 Channel Select Software, ein speziell entwickeltes C2 Softwaremodul für die Schilddrüsenchirurgie, selektiert hierbei automatisch das stärkste Signal.

Neuromonitoring – Leitliniengerechte Therapie
Das Neuromonitoring wird bei Rezidivoperationen im Bereich der Schilddrüse von der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie – Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Endokrinologie ausdrücklich empfohlen. Die Dokumentation des Monitorings und dessen möglichst schnelle und intuitive Durchführung sind in der Schilddrüsenchirurgie daher von entscheidender Bedeutung. Der C2 NerveMonitor bietet hierzu einen Barcodescanner für schnelles Einlesen von Patientendaten, spielend leichte Integration von Daten in das Patientenmanagement und viele andere Möglichkeiten einfachster Reporterstellung.

Merkmale
  • Einfache Bedienung durch OP-Personal
  • Klare Darstellung des besten EMG-Signals
  • In Kombination mit dem ALM® Tube: Channel Select Software für Operationen an der Schilddrüse
  • Leistungsstarker Lautsprecher
  • Kontinuierliche Vagusstimulation zur Überwachung des N. recurrens bei chirurgischen Eingriffen an der Schilddrüse
  • Integrierte Patientendatenbank
  • Barcodescanner für Patientendaten
Applikationen
Der C2 NerveMonitor wurde zum Schutz von Nervenbahnen in der Schilddrüsenchirurgie und in vielen anderen chirurgischen Anwendungsbereichen entwickelt:
  • Schilddrüsenchirurgie
  • HNO-Chirurgie
  • Gefäßchirurgie
  • Rektumchirurgie
  • Wirbelsäulenchirurgie
  • Neurochirurgie

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Produktkategorie: Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

C2 NerveMonitor Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie und Facialis Neuromonitoring

Intuitives Neuromonitoring in der HNO-Chirurgie

C2 HNO-Software Modul für Facialis Neuromonitoring
Das Intraoperative Neuromonitoring leistet einen bedeutenden Beitrag bei der Lokalisierung und Funktionsüberwachung von Nerven, sowie dem intraoperativen Erhalt der Nervenfunktion. Bei HNO-Operationen, zum Beispiel im Bereich der Glandula Parotis, ist eine Nervenüberwachung von großem Nutzen. Durch die Schonung der Nerven können die Risiken der Eingriffe erheblich minimiert werden.

Intraoperatives Neuromonitoring in der filigranen HNO-Chirurgie
Besonders in der HNO-Chirurgie wird ein feines und vorsichtiges Vorgehen des Chirurgen vorausgesetzt um beste funktionelle und kosmetische Ergebnisse zu erzielen. Um eine Schädigung der Nervenäste innerhalb der Parotis und deren Umgebung zu vermeiden bietet der C2 NerveMonitor in der HNO-Chirurgie eine intuitive Kanalidentifikation durch individuelle Tonausgabe. Hierbei werden Spontanaktivitäten der Nerven, sowie Muskelkontraktionen der Nervenäste durch gezielte Lokalisation akustisch und visuell dargestellt.

Reduktion des Verletzungsrisikos von Nerven innerhalb der HNO-Chirurgie
Das Neuromonitoring von inomed unterstützt den Chirurgen unter anderem bei einer Tympanoplastik, dem Einsetzen eines Cochlea Implantats und bei einer Mastoidektomie beim Fräsen in der Nähe der knöchernen Strukturen. Durch das inomed Neuromonitoring wird das Risiko der Verletzungen von Nerven minimiert.

Überwachung der Nervenäste während des OP-Verlaufs
Auch in der HNO-Chirurgie dienen handgeführte Stimulationssonden der Lokalisation von Nervenästen zur Überwachung der Funktionalität während des Eingriffs. Bipolare Sonden weisen eine hohe Selektivität auf, optimal zum Identifizieren von Nervenästen, wobei monopolare Sonden ein breiteres Wirkungsfeld haben und somit die Lokalisation von Nervenstrukturen vereinfachen. Die elektrophysiologischen Signale werden durch die Platzierung von Elektroden im zugehörigen Indikatormuskel abgeleitet. Bei Nervenirritationen kann es zu Spontanaktivität in der Zielmuskulatur kommen, was visuell und akustisch aufgezeigt wird. Diese Aktivitäten werden automatisch zur Dokumentation gespeichert und können im Verlauf der Operation kommentiert werden. Dabei bietet die HL7-Ready Schnittstelle eine automatische Synchronisation der Patientendaten mit dem Kliniknetzwerk.

Intuitive Kanalidentifikation dank individueller Tonausgabe
Der C2 NerveMonitor erlaubt eine eindeutig akustische Identifikation der unterschiedlichen Kanäle anhand der Klangausgabe. Dabei wird immer der Ton des Kanals ausgegeben, auf welchem die aktuell höchste EMG-Amplitude erkannt wird. Diese Channel Ident-Funktion steht für getriggerte EMG-Signale in der HNO-Chirurgie zur Verfügung.

Merkmale
  • Speziell entwickelte Software für die HNO-Chirurgie
  • Einfache Bedienung durch OP-Personal
  • Klare Darstellung der EMG-Signale
  • Channel Ident-Funktion zur akustischen Unterscheidung der Facialis Äste
Applikationen
  • Parotischirurgie
  • Tympanoplastik
  • Mastoidektomie
  • CI Implantation

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Produktkategorie: Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

C2 NerveMonitor Gefäßchirurgie

Effizientes Neuromonitoring in der Gefäßchirurgie (A. carotis)

Speziell entwickelte SEP-Software für den C2 NerveMonitor
In der Carotischirurgie wird die Messung somatosensorischer Potentiale (SEPs) zur Überwachung der afferenten Bahnen empfohlen. Dies dient der Erkennung von Blutunterversorgungen der Gehirnhemisphären. Veränderungen der SEP Amplituden und Latenzen weisen auf eine Mangeldurchblutung hin. Reduzieren sich die Amplituden um 50% oder verlängern sich die Latenzen um 10% im Vergleich zu ihrer Ausgangslage, wird dies als Zeichen einer eintretenden Ischämie angesehen.

Frühzeitige Erkennung von Veränderungen der Hirnfunktion
Eingriffe an der Halsschlagader bergen die Gefahr ischämischer Ereignisse. Durch den C2 NerveMonitor werden kritische Veränderungen der Hirnfunktion rechtzeitig erkannt. Neben vielen weiteren Anwendungsgebieten bietet der C2 NerveMonitor somit ein effizientes Neuromonitoring in der Gefäßchirurgie.

Speziell entwickelte SEP-Software führt zur Vermeidung irreversibler Schädigungen der Gefäße
Für ein präzises Neuromonitoring in der Gefäßchirurgie wurde die C2 SEP-Software entwickelt. Mit Hilfe dieser kann die sensorische Funktion kontinuierlich überwacht werden. Die Stimulations-Elektroden werden am N. medianus platziert. Daraufhin wird eine Stimulation kontralateral zur Operationsseite durchgeführt. Die Ableitung erfolgt auf der Operationsseite über dem sensorischen Kortex. Zusätzlich kann eine Vergleichsmessung auf Höhe des Halswirbels C7 sinnvoll sein.
Während der gesamten OP der Gefäßchirurgie werden Latenz und Amplitude der abgeleiteten SEP-Signale als Trend dargestellt. Erreichen die Messwerte einen einstellbaren Schwellwert, wird der Operateur optisch und akustisch darauf hingewiesen. So kann, beispielsweise durch das Legen eines Shunts, reagiert werden. Irreversible Schädigungen durch Minderdurchblutung können somit vermieden werden.

Vereinfachung der Dokumentation des OP-Reports innerhalb der Gefäßchirurgie
Die inutivitv verwendbare Kommentarfunktion der SEP-Software bietet die Möglichkeit bereits während der Anwendung in der Gefäßchirurgie relevante Zeitpunkte (Clamping, Declamping, etc.) mit Kommentaren zu versehen. Dies erleichtert die Erstellung des OP-Reports. Die Kontrolle der einzelnen Stimulationsantworten ist jederzeit möglich.

Merkmale
  • Speziell entwickelte Software zur SEP-Messung innerhalb der Gefäßchirurgie
  • Klare Darstellung der SEP-Signale
  • Gleitendes Mittelungsverfahren
  • Intuitive Nutzeroberfläche
  • Kontinuierliche und automatisierte Impedanzkontrolle der Messelektroden
Applikationen
  • Eingriffe an der A. carotis

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Produktkategorie: Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

C2 NerveMonitor Rektumchirurgie

pIOM®-Technologie mit besonderer Relevanz für die Rektumchirurgie

Speziell entwickelte C2 pIOM® Software zum Schutz pelviner Nerven
Mit dem Upgrade auf die C2 pIOM® Software erweitert der C2 NerveMonitor sein Anwendungsgebiet für Chirurgen um eine weitere Disziplin. Das pelvine Neuromonitoring kann mit der deutschlandweit patentierten pIOM®-Technologie von inomed effizient durchgeführt werden und hat eine hohe Signifikanz für den Nervenschutz bei chirurgischen Eingriffen im kleinen Becken bzw. der Rektumchirurgie.

Bewährtes Softwarekonzept – erweiterte Anwendung
Der C2 NerveMonitor und sein bewährtes C2 Software Konzept stehen für Bedienerfreundlichkeit und hohe Signalqualität. Bei der Entwicklung der pIOM®-Software sowie den weiteren Softwarenmodulen für bspw. SEP, wurden diese Kriterien mit spezifischen Funktionen für die entsprechende Anwendung optimiert und kombiniert. Mit der neuen pIOM®-Software für den C2 NerveMonitor sowie dem auf die Software abgestimmten pIOM®-Zubehör bietet inomed eine Komplettlösung für effizientes pelvines Neuromonitoring.

Schritt für Schritt durch die OP dank Wizard-Struktur
Größter Vorteil für den Anwender liegt in der Softwareführung, welche, dank der Wizard-Struktur eine einfache Durchführung des pIOM® ermöglicht. Beginnend bei der Eingabe der Patientendaten, über die Drucksensorplatzierung, die Elektrodenplatzierung (Nadel-, und Rektalelektrode) und die Messung, bis hin zum Report wird der Chirurg von der Software intuitiv geleitet. Durch die Wizard-Struktur wird eine fehlerfreie Anwendung garantiert, die das pelvine Neuromonitoring zu einer effizienten Neuromonitoringmethode in der Rektumchirurgie macht.

Kontinuierliche Überwachung der anorektalen Funktion
Die anorektale Funktion wird im Messbetrieb kontinuierlich überwacht. Hierzu werden Elektroden am M. sphincter ani internus und am M. sphincter ani externus platziert. Alternativ kann eine nicht-invasive Rektalelektrode für vereinfachte Bedienung verwendet werden.
Die Überwachung der urinalen Funktion erfolgt mit Hilfe eines Drucksensors, welcher als komplettes Anschlussset zwischen Blasenkatheter und Urinbeutel platziert wird. Die Stimulation der pelvinen Nerven erfolgt mittels einer speziell dafür entwickelten Handsonde. Mit dieser kann der Operateur die Lokalisation der einzelnen Nervenäste und deren Funktionskontrolle durchführen.
Tritt eine entsprechende Aktivität auf, wird der Operateur unmittelbar optisch und akustisch darauf hingewiesen.
Der optische Hinweis wird in Form von Farbbalken ausgegeben, die je nach Ereignis eine gesonderte Farbe aufweisen. Zeitgleich erfolgt die kontinuierliche akustische Ausgabe des Stimulationsflusses.
Alle Muskelantworten und Kommentare werden von der C2 pIOM®-Software automatisch gespeichert und im späteren Report aufgelistet. Diese Dokumentation ermöglicht dem Chirurgen eine Kontrolle jeder Stimulationsantwort des Eingriffs in der Rektumchirurgie, auch im Nachhinein.

Merkmale
  • Speziell entwickelte C2 pIOM®-Software für die Rektumchirurgie
  • Einfache Bedienung durch OP-Personal
  • Klare Darstellung des EMG-Signals
  • Umfangreiches pIOM®-Zubehör
Applikationen
  • Rektumchirurgie

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Produktkategorie: Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte, Neurochirurgische Instrumente und Geräte

C2 NerveMonitor Wirbelsäulenchirurgie

C2 Spine Software – einfach, schnell und intuitiv

Für ein effizientes Neuromonitoring in der Wirbelsäulenchirurgie bietet inomed die C2 Spine Software mit farbcodiertem Zubehör für eine intuitive Handhabung. Sie wird mit dem C2 NerveMonitor verwendet, der durch seine Bedienfreundlichkeit und hohe Signalqualität bereits in vielen chirurgischen Bereichen bekannt ist.

Intuitive Führung – speziell bei der Nadelpositionierung und Verkabelung
Der Anwender wird für das Monitoring in der Wirbelsäulenchirurgie von der C2 Spine Software mit wenigen, einfachen Auswahlmöglichkeiten durch das Programm geführt – von der Eingabe der Patientendaten über die Elektrodenplatzierung, Relaxationskontrolle und Messung bis hin zum Erstellen des Reports. Dank des auf die Software abgestimmten, farbcodierten Zubehörs wird der Anwender von der korrekten Nadelpositionierung bis hin zur Verkabelung am Gerät intuitiv geleitet. Dadurch wird das Neuromonitoring in der Wirbelsäulenchirurgie zu einer einfach durchzuführenden Standardanwendung ohne große Vorbereitung. Die C2 Spine Software verbindet ein effizientes Neuromonitoring in der Wirbelsäulenchirurgie mit der einfachen, intuitiven Handhabung des bewährten C2 NerveMonitor.

Automatische Kontrolle des pharmakologischen Relaxationsstatus des Patienten
Ein Highlight der C2 Spine Software bietet der integrierte Twitch-Test (Relaxationskontrolle). Dieser dient der automatischen Kontrolle des pharmakologischen Relaxationsstatus der Patientenmuskulatur und ist für die problemlose Ableitung der Signale in der Wirbelsäulenchirurgie maßgeblich.
Im Messbetrieb wird kontinuierlich die Muskulatur auf Aktivität überwacht. Tritt eine entsprechende Aktivität auf beispielsweise durch eine Manipulation direkt am Nerv, wird der Operateur optisch und akustisch darauf hingewiesen. Zudem ermöglicht die Pedikelschraubenstimulation eine automatisierte Erkennung des jeweiligen Stimulationsschwellwertes und gibt somit Rückschluss auf die Position der Schraube innerhalb des Pedikels. Dies ist eine unerlässliche Information in der Wirbelsäulenchirurgie, die für den Anwender schnell und einfach aufbereitet und visualisiert wird.
Die C2 Spine Software speichert alle Muskelantworten und Stimulationsgrenzen automatisch für den späteren Report. Dadurch wird die Kontrolle jeder Stimulationsantwort des Eingriffs in der Wirbelsäulenchirurgie auch im Nachhinein möglich.

Merkmale
  • Speziell entwickelte C2 Spine Software für die Wirbelsäulenchirurgie
  • Einfache Bedienung durch OP-Personal
  • Klare Darstellung des EMG-Signals
  • Twitch-Test für die automatisierte Relaxationskontrolle
  • Farbkodiertes Zubehör
Applikationen
  • Posteriore Zervikale Interkorporelle Fusionen
  • Lumbale Interkorporelle Fusionen (Dorsaler Zugang und Lateraler / seitlicher Zugang zur Wirbelsäule)

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Produktkategorie: Neurochirurgische Instrumente und Geräte, Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente

ISIS Neurostimulator

Neue Möglichkeiten im IOM: Der ISIS Neurostimulator mit Stimulationsartefaktunterdrückung

Die flexible, einzigartige und patentierte Technologie des ISIS Neurostimulators wurde speziell konzipiert, um die anspruchsvollsten Anforderungen des Intraoperativen Neuromonitorings zu erfüllen.
  • Hochstrom und direkte Nervenstimulation mit monophasischen, biphasischen und alternierenden Pulsformen
  • Einsatz als Einzelgerät oder als Bestandteil des ISIS IOM Systems über die integrierte NeuroExplorer Software.
  • Kontinuierliche Impedanzkontrolle der Stimulationselektroden während der OP
Stimulationsartefaktunterdrückung
Mit der neu entwickelten und US patentierten Technologie zur Unterdrückung des Stimulationsartefakts können auch Signale mit kurzer Latenz und geringer Amplitude dargestellt werden. Ob D-Welle oder kortikobulbäre MEPs: weniger Überlagerung sorgt für eine einfachere Identifizierung der Signale.

Höchste Flexibilität mit dem ISIS Neurostimulator
Die 12 Kanäle zur Hochstromstimulation (max. 250 mA) sowie ein Kanal für die Direktnervstimulation (max. 25 mA) erlauben die Anwendung unterschiedlicher neurophysiologischer Messverfahren in der Neurochirurgie, Epilepsiechirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Einfach und sicher in der Handhabung
Stimulations- und Ableitadapter für den Elektrodenanschluss:
  • Einfach und sicher anzuwenden sind die Adapterboxen, mit denen die Elektroden zur Neurostimulation mit dem Neurostimulator angeschlossen werden - durch farbcodierte Steckplätze, Steckverbindungen und Kabel
  • Eine klare und deutliche Beschriftung dient dem schnelleren Elektrodenanschluss
  • Bei Bedarf ist der Anschluss an ein Neurodiagnostik System möglich.
  • So können die Ergebnisse der Neurostimulation in Form von EMG oder iEEG Signalen dargestellt und dokumentiert werden.
Merkmale
  • Stimulationsartefaktunterdrückung
  • Konstantstromstimulator mit 12+1 flexibel einsetzbaren Ausgängen für die direkt nervale, kortikale, muskuläre, transkutane und transkraniell elektrische Neurostimulation
  • Stimulationsstrom von 0,01mA bis 250mA in individuell definierbaren Stufen einstellbar
  • Impedanzmessung und Stromflusskontrollanzeige
  • Einfaches Programmieren einer unbegrenzten Anzahl von anwendungsspezifischen Stimulationsprogrammen
  • Patientendatenbank für die Dokumentation
Anwendungsfelder der Neurostimulation
  • Transkraniell elektrische Neurostimulation für motorisch evozierte Potenziale
  • Direkte kortikale und subkortikale Neurostimulation des Sprach- und Motorkortex
  • Direkte intrazerebrale Neurostimulation zur Lokalisation von Funktionsstörungen in der prächirurgischen Epilepsiediagnostik
  • Direkte Nervenstimulation für das Monitoring von kraniellen und peripheren Nerven inklusive Nerven-Aktionspotenzial-Messungen
  • Nerven- und Muskelstimulation für die Chirurgie im kleinen Becken und bei der Analatresie

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Produktkategorie: Neurochirurgische Instrumente und Geräte

iPS – inomed Planning System

Zielpunktplanung, Biopsie und Tiefe Hirnstimulation (THS)

inomed Planungssoftware iPS
Moderne bildgebende Verfahren in Kombination mit den Entwicklungen im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung verhalfen der stereotaktischen und funktionellen Neurochirurgie zum Durchbruch. Denn erst sie ermöglichten präzise und gewebeschonende Eingriffe wie zum Beispiel die Tiefe Hirnstimulation (THS) am menschlichen Gehirn.
Die visuelle Planung einer Operation am Gehirn ist in der Stereotaxie unerlässlich für einen sicheren und zielführenden Eingriff, dies gilt im Besonderen für die THS. Die Vorbereitung eines Eingriffs – ob THS oder stereotaktische Biopsie – mittels des inomed Planungssystems iPS ist dabei der erste Schritt für Neurochirurgen, um patientenschonende und lebenserhaltende Therapiemöglichkeiten zu realisieren.
Die hohe Qualität der Bilddarstellung zeichnet das inomed Planning System (iPS) aus. Die automatische Zusammenführung verschiedener Bildmodalitäten ermöglicht eine schnelle und sichere Verifikation der geplanten Zugänge. Diese Zugänge sind für eine erfolgreiche THS zwingend notwendig. Auf Wunsch lassen sich anatomische Atlanten über patientenbezogene Daten projizieren. Dies erlaubt wiederum die Verifikation anhand anatomischer Grundlagen.

Zahlreiche Funktionen für die optimale Zielpunktplanung bspw. für die THS
Um einen Eingriff am menschlichen Gehirn ohne Zwischenfälle durchführen zu können, muss vor einer Operation wie der THS, die Planung des Zugangs und Zielpunktes erfolgen.
Die Planungssoftware iPS von inomed unterstützt sämtliche Planungsansätze, ob „freehand“, funktionell, atlasbasiert oder metabolisch orientiert. Hierfür stehen jeweils verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die einander ergänzen können. Auch die Option einer Vorabplanung mit Übertragung auf die stereotaktische Bildmodalität gewährleistet die rasche aber genaue Zielpunktplanung am Tag des Eingriffs (THS, Biopsie etc.).
Ein leistungsstarker mehrstufiger Fusions-Algorithmus ermöglicht das Zusammenführen digitaler Bildinformationen, wobei immer der Erhalt der exakten Patienten-Geometrie im Vordergrund steht, bei gleichzeitiger Optimierung von anatomischer Sichtbarkeit und Bildqualität. Dies bildet die Grundlage für sichere Hochrisiko-Eingriffe wie der THS oder stereotaktisch geführter Biopsien.
Auch postoperative Bildgebung kann nach einem Eingriff wie der THS mit präoperativen Informationen fusioniert werden, so dass Komplikationen ausgeschlossen und die Genauigkeit der THS bestätigt werden kann. 
Die Möglichkeit einer schnellen Generierung von 3D Ansichten des Patientenschädels hilft bei der Verifikation der Zielpunktplanung im Zuge der THS. Durch Projektion des verwendeten Stereotaxie-Systems bekommt der Anwender eine realistische Darstellung über Anordnung und Auswirkung der Trajektorie-Planung auf den Systemaufbau.
Das Generieren von Volumen gestattet die Visualisierung von Strukturen, deren Bedeutung für die Zielpunktverifikation bei der THS groß ist. Ob nun Bild für Bild die gewünschte Struktur markiert oder per Softwarefunktion anhand von Schwellwerten automatisch erkannt wird, schlussendlich kann jedes Volumina als Objekt in der 3D-Visualisierung dargestellt werden.
Viele weitere Funktionen vervollständigen das iPS, wie das Messen von Distanzen, Winkeln und Flächen. Für die Verifikation der Trajektorie können die Bilder auf alle typischen Schnittebenen (Sagittal, Coronal, Axial) ausgerichtet werden und zusätzlich entsprechend der Draufsicht der Trajektorie (Perpendicular oder Probe´s eye) oder entlang der Trajektorie eingestellt werden.

Kompatibilität mit anderen Herstellern und problemlose IT-Einbindung
Das inomed Planungssystem iPS unterstützt neben den Stereotaxie-Systemen von inomed auch andere Stereotaxie-Systeme für Eingriffe wie die THS. Nach der Planung werden die ermittelten Daten problemlos auf das jeweilige Stereotaxie-System übertragen.
Die Anbindung an krankenhauseigene, bildgebende Geräte oder IT-Strukturen ist selbstverständliche Voraussetzung für einen erfolgreichen und effizienten Einsatz bei stereotaktischen Eingriffen (THS etc.). Außerdem unterstützt das Planungssystem iPS eine Vielzahl von Bildmodalitäten und garantiert damit eine weitreichende Anwendbarkeit.

Merkmale
  • PACS-Anbindung
  • Im- und Export von DICOM Daten
  • Automatische Bildfusion
  • 3D-Simulation auf Basis von Patientendaten
  • Visualisierung von Trajekten anhand BenGun-Anordnung
  • Projektion von anatomischen Atlanten
  • Unterstützt werden Bilder von CT, MRT, PET und Röntgen
  • Bildfusion erlaubt auch postoperative Kontrolle
  • Möglichkeit der Vorabplanung mit Übertragung auf stereotaktische Bilder
  • Unterstützt viele ringbasierte Stereotaxie-Systeme
  • Läuft auf leistungsstarker Workstation mit Wide-Screen Monitor
Applikationen
  • Stereotaktische Zielpunktplanung
  • Biopsie-Planung
  • Tiefe Hirnstimulation (THS) / Deep Brain Stimulation (DBS)
  • SEEG-Planung

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Produktkategorie: Neurochirurgische Instrumente und Geräte

Stereotaxie-Systeme

Stereotaxie mit den Systemen von inomed

Präzise und zuverlässige Stereotaxie
So minimalinvasiv die Verfahren in der modernen funktionellen Neurochirurgie sind – so präzise müssen sie durchgeführt werden. Die Stereotaxie Systeme von inomed überzeugen durch absolute Zuverlässigkeit, Präzision und Stabilität in ihrer gesamten Funktion. Operateur und OP-Team werden dabei durch ein einfaches Handling unterstützt.
Bis heute gehören die Stereotaxie Systeme von inomed zu den präzisesten und praktischsten Systemen am Weltmarkt.

Maximale Stabilität und Sicherheit
Der ringbasierte Systemansatz der inomed Stereotaxie garantiert von Anfang an maximale Stabilität. Die grundphysikalischen Eigenschaften eines Rings sind in Sachen Festigkeit und Toleranz allen anderen geometrischen Grundformen überlegen. Gerade hier, also im Grundkonzept des Systemaufbaus, werden die gängigsten Fehlerquellen im Bereich der Stereotaxie von vornherein vermieden.
Mit dem inomed Zielpunktsimulator, auch Phantom genannt, kann die theoretische Zielpunktplanung an der geometrischen Praxis gemessen werden. Es gibt bis heute keine bessere Methode in der Stereotaxie, um maximale Patientensicherheit mit optimaler Präzision zu kombinieren. Darüber hinaus ergibt sich durch die Verwendung des inomed Zielpunktsimulators ein zweiter unübersehbarer praktischer Vorteil: Bei der bestimmungsgemäßen Verwendung wird der ordnungsgemäße Zustand des verwendeten Instrumentariums kontrolliert. Kein anderes im Markt befindliches Stereotaxie System kann ein solches Maß an Sicherheit und Konzeption vorweisen.

Passende Systeme für die optimale Patientenbehandlung
Bei den Stereotaxie Systemen von inomed haben Sie die Wahl zwischen dem System von Riechert-Mundinger (RM) und dem von Zamorano-Duchovny (ZD). Beide Systeme wurden jeweils von Neurochirurgen entwickelt, die von Anfang an eine optimale Patientenbehandlung vor Augen hatten.
Alle Systeme von inomed vereinen die Methoden der klassischen Stereotaxie mit den modernen Erfordernissen der stereotaktisch geführten Eingriffe, der Tiefen Hirnstimulation sowie der Thalamotomie/Pallidotomie und der stereotaktischen Biopsie.

Vielzahl an Zubehör
Die RM und ZD Stereotaxie Systeme können zusammen mit allen stereotaktischen Ringsystemen von inomed benutzt werden. Hier hat man die Wahl zwischen der Kopfringeinheit mit Titanring und der Kopfringeinheit mit offenem Keramikring. Die Kopfringeinheiten werden durch die kompakten und sowohl für CT- als auch für MRT kompatiblen Lokalisationssets komplementiert.
Zudem hat der Anwender die Auswahl aus einer Vielzahl von Zubehör und Instrumenten, die mit Stereotaxie Systemen benutzt werden können. inomed bietet hier neben verschiedenen Biopsie-Instrumenten und Elektroden zur temperaturgesteuerten HF Koagulation auch den inomed MikroSondenVorschub an, welcher während der Tiefen Hirnstimulation bei der Positionierung der Mikroelektroden hilft. Für das RM System kann außerdem Ausrüstung für die stereotaktische Brachytherapie ohne Probleme adaptiert werden.
Durch die Planung mit Hilfe des inomed Planungssystems iPS und die Überprüfung der Einstellungen und des Instrumentariums am inomed Zielpunktsimulator, steht dem erfolgreichen Einsatz des RM Stereotaxie Systems in der funktionellen Neurochirurgie nichts mehr im Wege.

Unsere Produkte für die Stereotaxie:
  • RM-System
  • ZD-System
  • Zielpunktsimulator

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Produktkategorie: Neurochirurgische Instrumente und Geräte

RM Stereotaxie-System

Hightech aus Deutschland: Das Riechert-Mundinger System von inomed

Das Riechert Mundinger (RM) System verfügt heute als einziges Stereotaxiesystem im Markt über eine 3-Punktfixierung. Das verleiht dem RM System eine sehr hohe Stabilität und höchstmögliche Präzision.
Damit eine möglichst genaue Einstellung vorgenommen werden kann, sind am RM System, bei entsprechenden Skalen, Nonien angebracht. Der Nonius ermöglicht an Messgeräten die Bestimmung kleiner Messgrößen, die nicht mehr von der Teilung des Hauptmaßstabes abgelesen werden können. Um ein Gefühl für die feine Einstellung zu bekommen, hilft es sich zu verdeutlichen, dass ein Noniusteilstrich einem Wert von 1/10 Grad entspricht. Um dennoch für eine einfache Einstellung zu sorgen, sind Lupen angebracht, mit denen man exakt die Werte ablesen bzw. einstellen kann.

Stereotaxiesystem für viele Anwendungen
Das RM Zielgerät erlaubt dem behandelnden Neurochirurgen jeden Punkt im Arbeitsbereich des RM Systems im Gehirn genau zu erreichen. Abhängig davon ist die Position des verwendeten Ringsystems. Es besteht die Möglichkeit die Montage sowohl in positiv als auch negativer Ausrichtung vorzunehmen. Die Standardmontage in positiver Montage wird für alle Zugänge im frontalen und occipitalen Schädelbereich verwendet. Bei negativer Montage des RM Systems können auch Posterior Fossa und Hypophyse erreicht werden.

Stereotaxiesystem für höchste Präzision
Das RM System gehört zu den präzisesten und stabilsten Zielpunktsystemen und wurde speziell für stereotaktische Eingriffe in der funktionellen Neurochirurgie entwickelt. Ein großes Zubehörprogramm garantiert den universellen Einsatz des RM Systems in der modernen Stereotaxie.
Bereits in den frühen Jahren der funktionellen Neurochirurgie wurde das Riechert-Mundinger System auf Basis des Polarkoordinaten-Prinzips entwickelt. Die Pionierarbeit leistete in den späten 1940er Jahren Traugott Riechert in Freiburg. In den Folgejahren wurde es von Prof. Fritz Mundinger modifiziert und verbessert. Die beiden bekannten Stereotaktiker Prof. Traugott Riechert und Prof. Fritz Mundinger sind somit zu den Namensgebern dieses Systems geworden.

Eigenschaften des RM
  • Polarkoordinatensystem, um 5 Einstellungsparameter zu ermöglichen für höchste Präzision
  • 3-Punktfixierung für unerreichte Stabilität
  • MikroSondenVorschub mit Wegsensor für MikroElektrodenAbleitung (MER)
  • Zielpunktverifikation über Zielpunktsimulator
  • Kompatibel zur inomed Planungssoftware iPS
Applikationen
  • Tiefe Hirnstimulation / Deep Brain Stimulation
  • Pallidotomie
  • Thalamotomie
  • Brachytherapie
  • Stereotaktische Biopsie
  • Tiefenelektroden SEEG

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Produktkategorie: Neurochirurgische Instrumente und Geräte

ZD Stereotaxie-System

Zielbügelsystem für die rahmengestützte stereotaktische Neurochirurgie

Das ZD System wird vor allem für die stereotaktische Biopsie oder die Mikroelektrodenableitung  im Rahmen der Tiefen Hirnstimulation eingesetzt. Es erhielt seine Bezeichnung nach dessen Entwicklern, Prof. L. Zamorano und Prof. M. Duchovny. Generell unterstützt das ZD System den Anwender bei allen stereotaktisch geführten Eingriffen in der Neurochirurgie.

Strukturell eröffnet das modulare ZD System die Möglichkeit, eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen in der Stereotaxie und Neurochirurgie einfach und rasch zu erlernen und präzise und sicher durchzuführen. Das ZD System stellt damit für den modernen Neurochirurgen ein Instrument von zentraler Bedeutung dar.
Das ZD System beruht auf dem weit verbreiteten Center-of-Arc-Prinzip. Dieses Prinzip gewährleistet den angestrebten Zielpunkt, bei gleichzeitig freier Wahl des Trepanationspunktes.
Die intuitive Achsenbeschriftung stellt die Basis für vorzeichenlose Einstellparameter sowie einen reibungslosen und schnell zu erlernenden Zusammenbau. Gemeinsam mit der Ein-Punktfixierung steht dem schnellen und variablen Eingriff mit dem ZD System nichts im Weg. Abhängig vom verwendeten Stereotaxie-Ring, sind bis zu 5 verschiedene Montagepositionen möglich. Der Operateur kann so den passenden Zugang auswählen, der den Patienten weitestgehend schont und das höchste Maß an Sicherheit und Bedienerfreundlichkeit hinsichtlich eventueller Komplikationen bietet. Durch die Möglichkeit der Fixierung der Kopfringeinheit mit einer Mayfield-Adaption ist für zusätzliche Stabilität gesorgt.

Die Sicherheit in der Anwendung wird durch die Kombination mit dem inomed Zielpunktsimulator deutlich gesteigert. Alle patientenbezogenen Einstellungen können exakt geprüft werden, bevor der Eingriff am Patienten gestartet wird. 
Das ZD System ist mit allen üblichen bildgebenden Verfahren kompatibel. Seine Kopfringeinheiten aus Titan oder Keramik sorgen für artefaktfreie CT- und MRT-Bilder und sind darüber hinaus für Röntgenstrahlen durchlässig.

Sowohl für die Tiefe Hirnstimulation, die Durchführung einer Biopsie als auch einer präzisen, mittels Temperatur gesteuerten Läsion, eignet sich das ZD System hervorragend. Dazu wird dem Anwender durch inomed eine umfassende Palette an Zubehör bereitgestellt.

Merkmale
  • Center-of-arc-Prinzip, Zielpunkt bleibt bei verschiedenen Trepanationspunkten gleich
  • 5 mögliche Montagepositionen garantieren bestmöglichen Zugang
  • 1-Punktfixierung für flexible und einfache Montage
  • MikroSondenVorschub mit Wegsensor für Mikroelektrodenableitung
  • Zielpunktverifikation über Zielpunkt-Simulator
  • Kompatibel zur inomed Planungssoftware IPS
Applikationen
  • Tiefe Hirnstimulation / Deep Brain Stimulation
  • Pallidotomie
  • Thalamotomie
  • Stereotaktische Biopsie
  • Tiefenelektroden SEEG

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Produktkategorie: Neurochirurgische Instrumente und Geräte

inomed Zielpunktsimulator für die Stereotaxie

Von Neurochirurgen empfohlen – der inomed Zielpunktsimulator (Phantom)

Der stereotaktische Zielpunktsimulator von inomed, auch Phantom genannt, ist in seiner Art nur bei inomed erhältlich. Der inomed Zielpunktsimulator (Phantom) dient in erster Linie der Überprüfung aller eingestellten Parameter am Stereotaxie-System bei der Durchführung komplexer Eingriffe am Gehirn. Die Professoren Riechert und Mundinger, weltweit anerkannte Pioniere auf dem Gebiet der Neurochirurgie, haben dieses Phantom zusammen mit dem Riechert-Mundinger-System RM entwickelt.

Anwendung des Phantoms
Ein Metallstab mit einer definierten Spitze lässt sich mit 3 leichtbeweglichen Rändelschrauben in der X-, Y- und Z-Achse bewegen. Die Spitze des Stabes bildet dabei den tatsächlichen Zielpunkt im Gehirn des Patienten. Am Zielpunktsimulator ist ein Grundring fixiert, auf den die Zielbügeleinheit, ZD System oder RM System, aufgesetzt werden kann. Dadurch wird die tatsächliche Situation am Patienten durch das Phantom simuliert.

Anhand der Röntgen-, CT- und MRT-Aufnahmen wurden die Ziel- und Trepanationspunktkoordinaten definiert und mit dem inomed Planungssystem (iPS) in stereotaktische Winkel umgerechnet. Bei den RM oder ZD Stereotaxiesystemen können nun die so erhaltenen Winkeldaten direkt am Zielbügelschlitten eingestellt werden. Danach wird das vorbereitete Stereotaxiesystem am Zielpunktsimulator-Ring montiert. Der Ring am Zielpunktsimulator imitiert den Ring am Patientenkopf.
Nun sieht man, ob sich Einstellungsfehler zeigen und der Anwender kann erneut verifizieren und bei Bedarf justieren.

Trotz der generell recht einfachen Zielpunkteinstellung ist eine zusätzliche Kontrolle am Phantom immer zu empfehlen. Eventuell aufgetretene Fehler bei der Einstellung der Winkel am Zielbügel oder gekrümmte/verbogene Instrumente können am Phantom sofort erkannt und behoben werden. Somit ist das Phantom die letzte Instanz zur Vermeidung von stereotaktischen Fehlern, im Vorfeld des Eingriffs am Patienten. Durch den Einsatz des Phantoms kann die Sicherheit für den Patienten bei neurochirurgischen Eingriffen um ein Vielfaches erhöht werden.

Der inomed Zielpunktsimulator Phantom kann mit allen inomed Kopfringeinheiten, ob Titanring oder Keramikring,  kombiniert werden.

Merkmale
  • Patientenbezogene Zielpunkt-Überprüfung
  • Garantiert korrekte Einstellung des Stereotaxie Systems bezogen auf den Patientenzielpunkt
  • Ermittelt defekte Instrumente vor deren Einsatz
  • Perfekt zur Schulung und Selbstkontrolle
  • Einstellung von X, Y und Z für den patientenbezogenen Zielpunkt möglich
  • Autoklavierbar
Applikationen
  • Zielpunktverifikation für Stereotaxie-System und Instrument

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente, Neurochirurgische Instrumente und Geräte

ISIS MER System

Kompaktes und intuitiv bedienbares System zur Unterstützung bei der Tiefen Hirnstimulation (THS)

Bei einer Tiefen Hirnstimulation bzw. bei der dazugehörenden extrazellularen Mikro-Elektroden-Ableitung (MER) in den betroffenen Hirnregionen, handelt es sich um einen Hochrisiko-Eingriff. Hierbei ist ein ganz besonders systematisches und fehlerfreies Vorgehen gefragt.
Das ISIS MER System von inomed für die MER und Teststimulation beinhaltet die komplette Hard- und Softwarebasis zur Zielpunktdiagnostik für den intraoperativen Einsatz. Das ISIS MER System ist frei zu konfigurieren und überzeugt trotz seiner zahlreichen Optionen durch intuitive Bedienbarkeit.

Maximale Modularität für den Neurochirurgen
Durch die kompakte Bauart des Mess- und Stimulationssystems, die sogenannte ISIS Headbox MER, eröffnet sich eine Vielzahl von möglichen Konfigurationen. Dafür bieten wir drei Grundvarianten, die dann individuell mit den notwendigen Messsystemen bestückt werden können.
Das ISIS MER System Portabel liefert alle Geräte für den Neurochirurgen in einem Koffer: ISIS Headbox MER und ISIS Headbox EMG. Diese Ausstattung wird ergänzt durch ein leistungsstarkes Notebook mit medizinischem Netzteil. Und auch der hochpräzise inomed MikroSondenVorschub mitsamt Sterilisationsbox findet hier noch Platz. So wird das ISIS MER System Portabel zur leistungsstarken und tragbaren Workstation im Operationssaal.
Neben der mobilen Variante bietet sich für das stationäre Arbeiten eine unserer Trolley-Versionen an. Das inomed ISIS MER System beinhaltet dann auch einen Wide-Screen-Monitor mit einer leicht zu säubernden Oberfläche und optionaler Touch-Screen-Bedienung. Der Monitor kann in der Höhe verstellt und auch gedreht werden und garantiert eine gute Ansicht von allen Seiten. Hinzu kommt ein leistungsfähiges Lautsprecher-System, welches für die akustische Interpretation der Ableitsignale während der MER sorgt. Ein Laserdrucker für den Ausdruck von Ableitsignalen hilft bei der Dokumentation für die Patientenakte. Großzügige Schubladen sorgen dafür, dass auch Zubehör immer in Reichweite ist.
Neben der großen Ausführung wird das ISIS MER System Kompakt angeboten, welches etwas kleiner ausfällt.
Die kompakte Bauart unserer Messverstärker erlaubt bei allen drei Varianten die zusätzliche Ausstattung mit bis zu zwei Modulen der ISIS Headbox EMG für die Elektromyografie. Dies erweitert die Möglichkeit zur parallelen Aufzeichnung von EMG- oder EEG-Signalen, kombiniert mit unserem inomed LFP Adapter auch zur Aufzeichnung von max. 5 LFP-Kanälen.

Einzigartiges Zubehör
Was das ISIS MER System auszeichnet, ist seine einfache Handhabung bei der Stimulation und Ableitung in Verbindung mit dem inomed MikroSondenVorschub und den inomed MikroMakro-Elektroden.
Das Design unserer inomed MikroMakro-Elektrode glänzt durch Details: Dank intelligenter Anordnung des Ableit- und Stimulationskontaktes wird für die MER nur eine Steckverbindung pro Elektrode bzw. Kanal benötigt. Zwischen Ableitung und Stimulation kann ganz einfach in der Software umgeschaltet werden – ein Kabeltausch ist nicht nötig.
Die Anwendung von Online-Filtern zur Darstellung der Mikroelektrodensignale während der MER erlaubt die Aufzeichnung des gesamten Signalspektrums im Hintergrund, bei optimierter Darstellung für die Erkennung von zielpunkttypischen Signalmustern.
Dies gewährleistet sowohl die postoperative Untersuchung des gesamten Frequenzbereichs für Fragen rund um die Forschung, als auch die typische intraoperative Darstellung während der täglichen Eingriffe.
Analyse-Funktionen, die zeitgleich zur Ableitung Anwendung finden, runden die Software für den intraoperativen Einsatz ab. Die Nähe zu Anwender- und Forschungsgruppen fordert und bringt hier eine ständige Erweiterung in der Anzahl der Möglichkeiten der MER.

Merkmale des ISIS MER Systems
  • 5 MER Kanäle zur Ableitung und Stimulation
  • Aufzeichnung der lokalen Feldpotentiale
  • Bis zu 16 EMG Kanäle
  • Einfachste Handhabung in der Bedienung
  • Erweiterbarkeit durch ISIS Headboxen
  • Gute Lautsprecher
  • Online Analyse-Funktionen
  • Tiefensensor für Positionsangabe in der Software
Applikationen
  • Zielpunkt-Lokalisation durch extrazelluläre Ableitungen und Tiefe Hirnstimulation
  • Erfassung und Lokalisation des Kerngebietes

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente, Neurochirurgische Instrumente und Geräte

MSV – MikroSondenVorschub für die Tiefe Hirnstimulation

Präzise neurophysiologische Zielpunktdiagnostik für die Tiefe Hirnstimulation

Bereits in der vierten Generation wird der ausgereifte MikroSondenVorschub als Präzisionsinstrument weltweit zur Positionierung von Mikroelektroden während stereotaktischer Eingriffe und für die Tiefe Hirnstimulation (THS) eingesetzt.  
Denn bei entsprechenden Eingriffen ist die eindeutige optische Identifizierung der Zielgebiete auch mit moderner Bildgebung oft schwierig. Die exakte Lage der THS Elektrode, welche zuvor durch die Mikroelektrodenableitung und Teststimulation bestimmt wurde, ist letztendlich die zwingende Voraussetzung für ein optimales Behandlungsergebnis für die Tiefe Hirnstimulation.
Zusammen mit dem Implantationszubehör bildet der MikroSondenVorschub die Basis, um sowohl Mikroelektroden als auch THS -Implantate sicher ans Ziel zu bringen und die Tiefe Hirnstimulation erfolgreich durchführen zu können. Das Montage-Zubehör reicht vom Schraubendreher über Lineal zur Messung der THS Elektrode bis hin zu Reinigungsbürste und Ersatzschrauben. Alles zusammen findet in einem praktischen Aufbereitungssystem seinen Platz und hilft bei der fachgerechten Aufbereitung und Aufbewahrung für einen schnellen und einfachen Einsatz für die Tiefe Hirnstimulation.

Anwendung auf allen gängigen ringbasierten Stereotaxie-Systemen
Um allen Interessenten den Einsatz des inomed MikroSondenVorschubs für die Tiefe Hirnstimulation zu ermöglichen, wurde er von Anfang an auf einer universellen Plattform entwickelt. Das heißt, dass der Einsatz auf allen gängigen ringbasierten Stereotaxiesystemen stattfinden kann. Spezielle Adaptionskits beinhalten die jeweilig richtige Grundkonfiguration und gewährleisten, dass der inomed MikroSondenVorschub zuverlässig zum Zielpunkt für die Tiefe Hirnstimulation kommt. Inzwischen findet der inomed MikroSondenVorschub auch auf rahmenlosen Systemen seinen Einsatz.

Funktionelle Neurochirurgie und besonders die Tiefe Hirnstimulation benötigen Fingerspitzengefühl
Das, was dem Chirurgen als optimierte Verlängerung seiner Hände dienen soll, bedarf einer Technologie, die präzise und zuverlässig funktioniert – gerade bei der Positionierung von Elektroden während eines stereotaktischen Eingriffs.
Bei der Positionierung der Elektroden für die Tiefe Hirnstimulation können bis zu fünf Mikroelektroden zur Zielpunktverifikation eingeführt werden – problemlos und zu jedem Zeitpunkt des Eingriffs. Damit ist die Anzahl an verwendeten Elektroden dem Anwender frei überlassen und kann den anatomischen Verhältnissen des Patienten entsprechend angepasst werden.
Zusammen mit den integrierten Tiefenanschlägen sorgt der MikroSondenVorschub dafür, dass eine falsche Montage von Elektroden und Führungsrohren erst gar nicht in Frage kommt und ermöglicht somit eine erfolgreiche Tiefe Hirnstimulation.
Einen großen Vorteil während der Anwendung stellt auch die Skala des MikroSondenVorschubs dar. Durch sie hat der Anwender stets die Distanz zum berechneten Zielpunkt vor Augen, um die Tiefe Hirnstimulation perfekt umsetzen zu können. Die Position und der Weg der Elektrode werden immer zum Zielpunkt, rechnerisch Null, kommuniziert. So ist eine Position vor dem Zielpunkt im Minus-Bereich und Positionen tiefer als der Zielpunkt im Plus-Bereich zu finden.
Mit einer Auflösung von 50 µm ermöglicht der inomed MikroSondenVorschub dem Operateur eine genaue Positionierung der Elektroden für die Tiefe Hirnstimulation, mit taktiler Rückmeldung nach jeder Umdrehung. Das haptische Feedback (ein gefühltes „Klick“) gibt dem Neurochirurgen das sichere „Gefühl“ für eine komplette Umdrehung. Dies hilft die Ableitung und die Tiefe Hirnstimulation streng nach OP-Protokoll durchzuführen.

Mit dem optionalen Wegsensor ist es zusätzlich möglich, vollautomatisch die stereotaktische Position der Elektroden an das ISIS MER System  zu übermitteln und somit die Tiefe Hirnstimulation automatisch und reproduzierbar zu protokollieren.

Merkmale
  • Implantation von DBS-Elektroden von Medtronic® , St. Jude® und Boston Scientific®
  • Positionierauflösung von 50µm
  • Haptisches Feedback für eine komplette Umdrehung (0,5mm)
  • Optionaler Wegsensor möglich
  • Autoklavierbar
Applikationen
  • Tiefe Hirnstimulation / Deep Brain Stimulation
  • Erfassung und Lokalisation des Kerngebietes bei Läsionen
  • Mikropositionierung anderer Sonden und Elektroden

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente, Neurochirurgische Instrumente und Geräte

inomed Biopsie-Instrumente

Stereotaktische Biopsie am Gehirn

Aus evidenzbasierter Sicht ist die histopathologische Diagnose eines Hirntumors das Verfahren mit der höchsten Genauigkeit zur Klassifizierung eines Tumors.
Die stereotaktische Biopsie ist – vor allem bei kleineren und tiefer sitzenden Tumoren – ein klassisches und seit langer Zeit angewandtes Verfahren, das Klarheit und Sicherheit schafft.
So kann die Läsion genau qualifiziert und damit sichergestellt werden, dass jeder Patient eine individuelle und optimale Behandlung für den jeweiligen Tumortyp erhält.

inomed bietet ein ausgereiftes Instrumentarium an Biopsie Instrumenten im Rahmen der intraoperativen Stereotaxie.

Für jede Biopsie das richtige Instrumentarium
Je nach Tumortyp und dessen Eigenschaften stellt sich die Frage nach der geeigneten Art des Instruments zur Entnahme einer Gewebeprobe.
Im inomed Produktportfolio finden sich alle gängigen Typen von Biopsie Instrumenten passend zu den Stereotaxie-Systemen. Neben verschiedenen Ausführungen von Zangen für die Biopsie und Biopsiesonden (nach Sedan oder auch Seitenfenster) wird auch eine Spiralsonde (nach Backlund) angeboten.
Dank der hohen Qualität der inomed Biopsie Instrumente kann genau am geplanten Zielpunkt Gewebe entnommen werden.
Zur Verfügung stehen Einmal- oder wiederverwendbare Produkte, je nach persönlichem Stil oder klinischem Bedarf. Die Biopsie Instrumente werden immer mit dem passenden Zubehör geliefert und enthalten falls nötig Führungsrohre inkl. Mandrine und Sterilisationsboxen.

Zur Anwendung passende Arbeitslängen
Je nach Art des Stereotaxie-Systems bieten die Biopsie Sets von inomed mehrere Arbeitslängen. Sie sollten ausgewählt werden anhand des stereotaktischen Systems, das zur Anwendung kommt. Alle Systeme mit international etablierten stereotaktischen Arbeitslängen, also sowohl 190, 243 als auch 280 Millimeter, können so bei der Verwendung von inomed Stereotaxie-Instrumenten berücksichtigt werden.

Höchste Sicherheit und Präzision bei der Planung
Mit dem Planungssystem (iPS) von inomed kann die exakte Planung einer stereotaktischen Biopsie durchgeführt werden.
Die inomed-Planungssoftware unterstützt dabei die gängigen Methoden zur Zielpunktdefinition: optisch, funktionell und metabolisch. Im Zusammenspiel mit dem inomed Zielpunktsimulator hat man die Möglichkeit die Planung zu validieren und die exakte Kalibrierung des verwendeten Instrumentariums zu überprüfen.
Im Portfolio befinden sich grundsätzlich alle gängigen Typen von Instrumenten für eine Biopsie – sowohl in Zangen- wie auch in Sondenform (nach Sedan oder nach Backlund).
Auf Wunsch erhalten Sie Einmalprodukte oder wiederverwendbare Produkte, je nach persönlichem Stil oder klinischem Bedarf. Die Sets enthalten Führungsrohre, bei Bedarf Mandrine und Sterilisationsboxen.

Folgende stereotaktische Systeme werden unterstützt:
  • Zamorano-Duchovny (ZD)
  • Riechert-Mundinger (RM)
  • Leksell
  • Micromar
  • CRW Radionics
Merkmale
  • Erhältlich als einmal- oder wiederverwendbare Instrumente
  • Erhältlich als Zange, Sonde oder Nadel
  • Arbeitslängen 190, 243 oder 280 Millimeter
Applikationen
  • Kontrollierte Gewebeentnahme im Gehirn (Biopsie)

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente, Neurochirurgische Instrumente und Geräte, Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

IOM-Zubehör

Ein komplettes Anschlusskonzept - von Nadelelektroden bis zur Adapterbox

Das Stimulations- und Ableitzubehör von inomed wurde speziell für die Anforderungen im intraoperativen Einsatz entwickelt.
Das Zubehör-Portfolio besteht aus Stimulationssonden, verschiedenen Elektroden (z. B. subdermale Nadelelektroden) für die Stimulation und Ableitung, sowie farblich gekennzeichneten Adapterboxen und Anschlusskabeln in unterschiedlichen Längen.

Spezielles Zubehör erhalten Sie für die Bereiche:
  • Schilddrüsenchirurgie    
  • pelvines Neuromonitoring (pIOM)
Das Zubehör-Portfolio besteht aus Stimulationssonden, verschiedenen Elektroden (z. B. subdermale Nadelelektroden) für die Stimulation und Ableitung, sowie farblich gekennzeichneten Adapterboxen und Anschlusskabeln in unterschiedlichen Längen.

Elektroden für die Stimulation und Ableitung
Elektroden können sowohl für die Stimulation von Nerven- und Muskelgewebe als auch für die Ableitung von elektrophysiologischen Signalen verwendet werden. Für die vielfältigen Anwendungsgebiete existieren anwendungsoptimierte Elektroden in verschiedenen Geometrien (z. B. Oberflächen- und Nadelelektroden). Grundsätzlich können alle Elektroden einschließlich der Nadelelektroden für sämtliche Messmethoden (AEP, EEG, EMG, MEP, SEP, VEP) eines multimodalen Neuromonitorings verwendet werden. Alle Elektroden verfügen über einen 1,5 mm Sicherheitsstecker und sind für eine Vielzahl von Anschlussschemen kompatibel.

Subdermale Nadelelektroden (SDN Elektroden)
Die subdermalen Nadelelektroden ermöglichen eine einfache und verlässliche Ableitung von elektrophysiologischen Signalen und können ebenso zur Stimulation von Nerven- und Muskelgewebe eingesetzt werden. Subdermale Nadelelektroden sind z. B. als Korkenzieherelektroden, Hookwireelektroden, Hakenelektroden und speziell kurzen Nadelelektroden für pädiatrische Anwendungen erhältlich. Außerdem bietet das Sortiment verschiedene bipolare Nadelelektroden, wie z. B. Vocalis- und Oculomotorius Elektroden.

D-Wellen Elektrode
Die zweipolige flexible Ableitungs- und Stimulationselektrode kann sowohl für die D- und I-Wellen Ableitung als auch zur Stimulation am Rückenmark zum Zweck der elektrischen intraoperativen Funktionskontrolle verwendet werden. Zusätzlich ist die flexible Elektrode in der postoperativen Verlaufsprognose der Rückenmarksfunktion in der Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Gefäßchirurgie einsetzbar.

Streifen- und Gridelektroden
Unsere Streifen- und Gridelektroden können für Phasenumkehr-SEPs, für direkt kortikale Stimulation - bipolar oder monopolar gegen eine Gegenelektrode (z. B. Nadelelektroden) - sowie in der Epilepsiechirurgie eingesetzt werden. Die Elektroden sind in verschiedenen Ausführungen mit 4, 6 oder 8 Kontakten pro Streifen, sowie einer unterschiedlichen Anzahl an Streifen erhältlich.

Stimulationssonden
Die handgeführten Stimulationssonden dienen der elektrischen Stimulation von Nerven und neuronalen Strukturen und können neben Nadelelektroden in Einzelfällen auch zur Ableitung elektrophysiologischer Signale verwendet werden. Als Erleichterung für die Arbeit unter dem Mikroskop dienen bajonettförmige Sonden. Einmalsonden sind mit ETO sterilisiert und besitzen ein Kabel mit 3 m Länge, welches direkt zu Sicherheitssteckern führt. Den sterilen Packungen monopolarer Sonden liegen außerdem Nadelelektroden bei, die als Gegenelektrode bei der Stimulation eingesetzt werden. Die wiederverwendbaren Sonden werden über ein 4 m langes Sondenkabel an die Systeme angeschlossen.

Bipolare Stimulationssonden
Bipolare Sonden sind als bipolar konzentrische Sonden, Gabelsonden und Hakensonden erhältlich. Für die unterschiedlichsten Anwendungen von der direkt kortikalen Stimulation bis zur Stimulation und Ableitung direkter Nervenaktionspotentiale (NAPs) existieren bipolare Sonden in unterschiedlichen Geometrien.

Monopolare Stimulationssonden
Monopolare Stimulationssonden finden hauptsächlich Anwendung bei motorischem Mapping sowie bei Wirbelsäuleneingriffen zur Pedikelstimulation. Sie haben eine aktive Elektrode und benötigen eine Gegenelektrode, die außerhalb des Stimulationsbereichs platziert wird.

Umständliche Instrumentenwechsel während der Operation lassen sich durch chirurgische Instrumente vermeiden. Diese sind in verschiedenen Formen (wie Raspatorien, Dissektoren) erhältlich und können gleichzeitig zur monopolaren Stimulation gegen eine Gegenelektrode (z. B. Nadelelektroden) eingesetzt werden.

VEP-Brille
Wir bieten eine VEP-Brille an, die zur intraoperativen Stimulation der visuellen Leitungsbahnen verwendet werden kann. Durch zwei voneinander unabhängige LED-Pads sind keine störenden Fixierungen durch Gummibänder etc. notwendig. Die Ableitung der elektrophysiologischen Signale erfolgt am primären visuellen Kortex und kann z. B. mit subdermalen Nadelelektroden durchgeführt werden.

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente, Neurochirurgische Instrumente und Geräte

Zubehör für Stereotaxie und Funktionelle Neurochirurgie

inomed bietet große Auswahl an Zubehör und Instrumenten für die Stereotaxie und Funktionelle Neurochirurgie

Elektroden zur Mikro-Elektrodenableitung

inomed MikroMakro-Elektroden (MiMa):
Ideal für die Hirnoperation mit elektrophysiologischer Bestimmung des anatomischen Zielpunktes bei stereotaktisch-funktionellen Eingriffen wie der Tiefen Hirnstimulation. Das Design der Kontaktanordnung und die Funktionsweise unserer inomed MER Software ermöglicht sowohl die Ableitung als auch die Teststimulation ohne Veränderungen bei der Verkabelung vornehmen zu müssen. Dies spart Zeit und senkt die Anzahl an Fehlerquellen bei der Hirnoperation deutlich. Die geringe Kapazität der Elektrode lässt ein Maximum der zu messenden Spike-Amplitude zu. So ergeben sich ein hervorragendes Signal-Rausch-Verhältnis bei der Hirnoperation und eine gute Darstellung der bekannten Zell-Signalmuster. 

inomed MicroMove-Elektroden (IMM):
Eine kombinierte Elektrode für die präzise elektrophysiologische Lokalisierung anatomischer Zielpunkte im menschlichen Gehirn während einer Hirnoperation. Das Design orientiert sich an anderen am Markt befindlichen Mikro-Elektroden. Sowohl der Mikro- als auch der Makro-Kontakt sind als einzelner Anschluss ausgeführt. Hier wird der Vorteil der inomed MikroMakro-Elektrode erneut deutlich, da der einzelne Konnektor erheblich einfacher in der Handhabung ist und somit Zeit und Nerven während der Hirnoperation spart. Dennoch findet auch die inomed MicroMove-Elektrode ihre Anwender und bietet ebenso ein hervorragendes Signal-Rausch-Verhältnis zur Ableitung und Erkennung von typischen Zell-Signalmustern während der Hirnoperation.


inomed Makro-Elektroden

Zur Bestimmung des anatomischen Zielpunkts durch selektive Teststimulation bei einer Hirnoperation. Diese Elektrode lässt aufgrund ihrer monopolaren Architektur keine Ableitung von Signalen zu. Kann aber natürlich bei Eingriffen benutzt werden, bei denen durch die Stimulation das Feedback vom Patienten notwendig wird.


Biopsie-Instrumente für Gewebeentnahmen im Zuge einer Hirnoperation

Zur kontrollierten Gewebeentnahme während einer stereotaktischen Biopsie bietet inomed alle gängigen Typen von Biopsie-Instrumenten für die Hirnoperation – in Zangen oder Sonden-Form (jeweils Sedan oder Backlund). Hierbei kann zwischen Einmalprodukten und Instrumenten zur Aufbereitung gewählt werden. 

Einmal-Biopsie-Sonde (nach Sedan)
  • Wiederverwendbare Biopsie-Zangen (auch für die Pädiatrie)
  • Wiederverwendbare Spiralsonden (nach Backlund)
Folgende stereotaktische Systeme für die Hirnoperation (die jeweils auch die Arbeitslänge der Biopsie-Instrumente bestimmen) unterstützen wir:
  • Zamorano Duchovny (ZD)
  • Riechert-Mundinger (RM)
  • Leksell
  • Micromar
  • Radionics
Kopfringeinheiten und Lokalisation-Sets

In Verbindung mit den bewährten ZD- und RM-Systemen bietet inomed verschiedene Typen von Ringsystemen für die Hirnoperation. Die Kopfringeinheiten werden rigide am Patientenkopf befestigt und verbleiben während der gesamten Hirnoperation am Patientenschädel. Aus den Tomographie-Bildern abgeleitete stereotaktische Koordinaten lassen sich auf dem – am Ringsystem montierten – Stereotaxie-System übertragen und erlauben den zielgenauen Eingriff.
Die Ringe unterscheiden sich maßgeblich im Durchmesser und verwendeten Material. So bietet der offene Keramikring eine Alternative im Bereich der Rahmenausfertigung für die rahmengestützte Stereotaxie bei der Hirnoperation. Der offene Keramikring garantiert ein Minimum an Interferenzen und eine maximale Artefakt-Reduktion in der Bildgebung, besonders im MRT. Die halb-geöffnete Architektur erhöht den Patientenkomfort, besonders bei der Hirnoperation im Wachzustand, da die Gesichtspartie, im Gegensatz zu anderen Systemen, nicht verdeckt wird.  

Der offene Keramikring ist speziell im Hinblick auf die Bildgebung in modernen Kernspintomographen entwickelt worden. Insbesondere die Verwendung in den kompakten Kopfspulen für die Hirnoperation (z.B. Siemens Vision) beschränkten die Abmessungen auf einen Außendurchmesser von 260mm. Das Konzept des offenen Ringes erlaubt den Zugang zum Mund-Nase-Bereich des Patienten während der Hirnoperation. Um eine optimale – und um Artefakte korrigierte – MR-Bildgebung für die Hirnoperation zu erreichen, wurde ein besonderes Hochleistungskeramikmaterial gewählt. Es zeichnet sich durch eine große Widerstandsfähigkeit gegenüber den mechanischen Belastungen im Klinikbetrieb aus und ist weitgehend resistent gegen Einflüsse täglicher Dampfsterilisation.
Neben dem Ring aus Keramik hat der Anwender auch einen Ring aus Titan zur Auswahl. Auch diese Kopfringeinheit kommt durch seine Stabilität und seine geringe Generierung von Artefakten während der Tiefen Hirnstimulation weltweit zum Einsatz. Auf diesem Ring werden, wie beim Keramikring, alle inomed Stereotaxie-Systeme unterstützt.
Für beide Systemvarianten existieren Lokalisation-Sets, die in ihrem Design speziell für den jeweiligen Ringtyp optimiert sind. Das Lokalisation-Set wird mit vier Platten und einem Fixierring ausgeliefert. Der Ring verhindert während der Hirnoperation, dass einzelne Platten sich durch den Schädel oder die Nase abspreizen und somit für eine ungenaue stereotaktische Registrierung in der Planungsphase sorgen. Die Lokalisation-Sets für die Hirnoperation können sowohl im CT als auch MRT eingesetzt werden. Somit ist ein Set für beide Modalitäten verwendbar.

Platten zur Verwendung bei Angiographie bzw. bei Röntgenaufnahme, runden das Sortiment ab.

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Produktkategorie: Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

ALM® Technologie für die Schilddrüsenchirurgie

Die innovative ALM® Spitzentechnologie für Advanced Laryngeal Monitoring vereint die Synergieeffekte einzelner Schlüsseltechnologien zu einer präzisen und höchst zuverlässigen Komplettlösung für das Recurrensmonitoring.

ALM Tube®
Der ALM Tube®  ist das passende Zubehör für eine optimale EMG-Ableitung an den Stimmlippen. Mit seinen 8 langen Messkontakte sowie der einfachen Platzierung an den Stimmlippen wird eine zuverlässige Signalerfassung am M. vocalis sichergestellt. Die 360° Sensorabdeckung sorgt dabei für absolute Signalstabilität bei Tubusrotation oder vertikaler Dislokation.

C2 Channel Select Software
Mit der anwenderfreundlichen  Channel Select Software  für den C2 NerveMonitor wird automatisch das stärkste Signal aus den 4 Kanälen des ALM® Tube selektiert und dargestellt. Selbst bei kleinsten Signalen gewährleistet die innovative C2 Software eine lückenlose und zuverlässige Erkennung von Muskelantworten.

C2 NerveMonitor
Speziell für das intraoperative Neuromonitoring in der Schilddrüsenchirurgie entwickelt, gibt der C2 NerveMonitor alle Signale präzise wieder, sowohl akustisch als auch visuell.

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente, Neurochirurgische Instrumente und Geräte, Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

inomed Doppelnadel

Zuverlässige Ableitung elektrophysiologischer Signale

Die Doppelnadeln zur subdermalen Anwendung ermöglichen eine einfache und verlässliche Ableitung von elektrophysiologischen Signalen und sind speziell für das intraoperative Monitoring der motorischen Hirnnerven entwickelt.

  • Zuverlässige Signalerfassung bei Überwachung der motorischen Hirnnerven, wie beispielsweise des N. facialis
  • Einfache und schnelle Handhabung durch gleichzeitige Platzierung von zwei Ableitnadeln in einem gemeinsamen Handstück
  • Reduktion von Fehlerquellen durch vordefinierten Nadelabstand und parallele Nadelführung beim Einstechen
  • Verdrillte Elektrodenkabel für optimale Signalqualität
  • Erhältlich in praktischen Sets

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente, Neurochirurgische Instrumente und Geräte

Mappingsauger nach Raabe

Dynamisches kontinuierliches Mapping der Pyramidenbahnen nach Raabe

Mappingsauger: Chirurgischer Sauger und Mappingsonde in Einem
Das dynamische kontinuierliche subkortikale Mapping stellt eine neue Methode dar, die eine sichere Tumorresektion im Gehirn vereinfacht. Der Mappingsauger nach Raabe ermöglicht ein Absaugen während einer Tumorresektion im Gehirn und zusätzlich kontinuierliches, dynamisches Mapping der Pyramidenbahnen zur selben Zeit.

Die Mapping Methode nach Raabe
Das Konzept der Resektion von Tumorgewebe bis zu niedrigen Motorschwellen (3-5mA) bedeutet eine Verfeinerung der bisher klassisch angewandten Mapping Technik:
  • Das Mapping beginnt mit ca. 10mA Stromintensität (10mm Entfernung zu den Pyramidenbahnen).
  • Dabei ist die Stromintensität proportional zur Entfernung der Pyramidenbahnen (Grobe Richtschnur: 1mm ≈ 1mA).
  • Wird ein MEP ausgelöst, sollte der Strom in 2mA-Schritten reduziert werden, bis 5mA erreicht werden.
  • Sobald ein MEP ausgelöst wird, sollte die Resektion an einer von den Pyramidenbahnen weiter entfernten Stelle fortgeführt werden.
  • Die Saugerspitze befindet sich zu jeder Zeit an der zu resezierenden Stelle und ermöglicht kontinuierliches Mapping.
  • Das Ende der Tumorresektion sollte vom Chirurgen mit Rücksicht auf die bestehende OP-Situation und einer dafür geeigneten Stromintensität der kortikalen MEPs gewählt werden.
Die Methode basiert auf einer Resektion, die ausschließlich an Stellen durchgeführt wird, an denen kein MEP ausgelöst wird. Damit ermöglicht sie eine sichere Resektion des Tumorgewebes mit besserer Schonung der Pyramidenbahn. Das dynamische kontinuierliche subkortikale Mapping hilft somit eine postoperative permanente Parese zu vermeiden.

Vorteile des Mappingsaugers nach Raabe
  • Subkortikales Mapping mit zeitgleicher Absaugung
  • Die Tumorresektion wird sicherer
  • Kein Instrumentenwechsel mehr nötig
  • Kontinuierliches Audio-Feedback:
    1.Bei einem ausgelösten MEP alarmiert ein tiefer Ton den Operateur
    2. Ein hoher Ton signalisiert eine adäquate Stromintensität und eine problemlose Fortführung der Resektion
Merkmale Mappingsauger
  • Monopolare Stimulation erfolgt an der Spitze des Mappingsaugers
  • Oberfläche des Saugers ist isoliert, damit ist elektrischer Kontakt auf die Spitze des Mappingsaugers begrenzt
  • Anschlusskabel für den Stimulator wird an die Vorrichtung des Mappingsaugers befestigt
  • Stimulationsparamter und Anwendung unterscheiden sich nicht von der subkortikalen Stimulation über eine monopolare Sonde
  • 2mm aktive Spitze
  • Einfacher Anschluss an alle Stimulatoren mit 1,5mm Sicherheitsstecker
  • Anschluss an herkömmliche Sauger
Applikationen
  • Neurochirurgie
  • Schutz von Pyramidenbahn und Motorkortex während Tumorresektion
  • Direkte kortikale Stimulation
Auszeichnung „Industriepreis 2016“
Der Mappingsauger nach Raabe wurde 2016 mit dem „Industriepreis 2016“ in der Kategorie Medizintechnik ausgezeichnet.

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente, Neurochirurgische Instrumente und Geräte

Brachytherapie-Planung bei Gehirntumoren

Einzigartiges Softwaremodul für die Brachytherapie-Planung bei Gehirntumoren

inomed Planning System 6.0 mit innovativen Features
Das inomed Planning System (iPS) Version 6.0 ist die derzeit einzige auf dem Markt erhältliche CE-zertifizierte Planungssoftware zur Durchführung einer sterotaktischen Brachytherapie-Planung bei Gehirntumoren.
Die leistungsstarke Software ermöglicht dem Anwender eine sichere und präzise errechnete Brachytherapie-Planung und bietet eine Vielzahl von Funktionen zur Bewertung der Planqualität. Das übersichtlich aufgebaute Softwaredesign unterstützt eine intuitive Benutzerführung durch alle notwendigen Schritte der stereotaktischen Brachytherapie-Planung.

Neuartige Funktionen für eine zielführende und präzise Brachytherapie
Dank des perfektionierten Optimization Tools, wird die Dosisverteilung auf das Zielvolumen verbessert, indem die Seedstärke und/oder die Seedposition innerhalb der Katheter verändert wird.
Die Darstellung der Isolinien ermöglicht die Gewährleistung und präzise Abschätzung der Reizwirkung auf das Zielvolumen. Die Energiedosis (in Gray) kann an jedem beliebigen Punkt berechnet und angezeigt werden.
Mit Hilfe der Statistic Function wird eine automatische Berechnung der statistischen Parameter und des Dosis-Volumen-Histogramms (DVH) durchgeführt. Dies ist insbesondere für Qualitätssicherungs- und Dokumentationszwecke der Brachytherapie-Planung relevant und bringt große Vorteile mit sich.
Zur Beurteilung möglicher Zielpunktabweichungen bei der Katheterplatzierung, post- oder intraoperativ, sowie deren Einfluss auf die resultierende Dosisverteilung kann eine stereotaktische Röntgenbildgebung des Patienten fusioniert werden. Eine postoperative Auswertung ist möglich. Auch die Anpassung der Verweilzeit der Seeds entsprechend des Brachytherapie-Plans  kann vorgenommen werden, sodass die resultierende Strahlendosis der geplanten Strahlendosis für das Zielvolumen optimal entspricht.

Weitere Eigenschaften der Brachytherapie-Planungssoftware:
  • Brachytherapie-Pläne und Trajektorien in verschiedenen Ansichten anpassbar
  • Automatische Berechnung von statistischen Parametern und Darstellung des Dosis-Volumen-Histogramms (DVH)
  • Optimization Tool ermöglicht eine automatische Optimierung der Dosisverteilung auf das Zielvolumen
  • Präzise Darstellung der Isolinien und Berechnung der Gray-Dosis an jedem beliebigen Punkt
  • Die physikalischen Berechnungen basieren auf Empfehlungen der Arbeitsgruppe TG43
  • Planungsprotokoll als Report exportierbar
  • Unterstützt eine Vielzahl gängiger ringbasierter stereotaktischer Systeme
  • Unterstützt alle gängigen Seed-Typen
Die Brachytherapie-Planung wurde in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Stereotaxie und funktionelle Neurochirurgie der Universitätsklinik Köln entwickelt.

Parameterauswahl des Brachytherapie-Plans:
  • Seed Typ (insgesamt 5 verschiedene Typen auswählbar)
  • Anzahl und Abstand der verwendeten Seeds pro Katheter
  • Seedstärke zum Zeitpunkt der Implantation
  • Verweilzeit und verordnete Dosis

Seed-Typen, die von der iPS unterstützt werden:
  • Bebig IsoSeed 125.S17 plus
  • Bebig IsoSeed 125.S17
  • Amersham 6702
  • Amersham 6711
  • Theragenics I Seed AgX100

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Produktkategorie: Neurochirurgische Instrumente und Geräte, Sonstige chirurgische Instrumente und Produkte

LG2 Läsionsgenerator

Thermoläsion mit dem LG2 Läsionsgenerator

Moderner Generator für die Schmerztherapie und funktionelle Neurochirurgie
Der LG2 ist der neue, portable Radiofrequenz (RF) Läsionsgenerator von inomed mit ansprechendem Design, graphischer Touch-Screen Oberfläche, Fernsteuerung und vielem mehr.
An den Zwei-Kanal RF Läsionsgenerator kann eine Vielzahl von Instrumenten für verschiedene Anwendungsmodi angeschlossen werden. Passende TC-Elektroden und Kanülen ergänzen das Produktportfolio von inomed für die Schmerztherapie. TC Brain-Elektroden ergänzen das Produktportfolio für die Anwendung in der funktionellen Neurochirurgie.

Läsionsgenerator mit umfangreichen Features für präzise Thermoläsion
Der LG2 Läsionsgenerator ist ein moderner und portabler RF-Läsionsgenerator für alle gängigen Läsionstechniken (kontinuierliche RF und gepulste RF mit mehreren Kontrollmodi) in der Schmerztherapie und der funktionellen Neurochirurgie. Alle kritischen Anwendungsparameter werden permanent vom Gerät überwacht, wodurch maximale Sicherheit und höchster Bedienkomfort bei der Thermoläsion sichergestellt werden.
Alle mono- und bipolaren TC-Elektroden von inomed können mit dem LG2 Läsionsgenerator verwendet werden. Der LG2 besitzt zwei separate RF Kanäle, die unabhängig voneinander betrieben werden können. Die Kombination zweier monopolarer Elektroden zur bipolaren Anwendung ist möglich. 
Die Temperaturregelung des LG2 Läsionsgenerators ermöglicht die Durchführung kontrollierter Thermoläsionen. Das Volumen der Läsion ist durch den Durchmesser der Kanüle, die Größe der aktiven Spitze und durch die Zieltemperatur definiert und wird damit reproduzierbar. Ein eingebauter Temperaturfühler in der Spitze der TC-Elektrode misst kontinuierlich die auftretende Temperatur im Gewebe. Der LG2 Läsionsgenerator kann in den Modi kontinuierliche RF-Abgabe mit Temperatur-Kontrolle bzw. Temperaturprofil oder gepulste RF-Abgabe mit Kontrolle von Temperatur, Pulsdauer oder Spannung betrieben werden.

Integrierte elektrische Stimulation und Impedanzmessung
Zusätzlich zur RF-Abgabe ist eine Lokalisation und Unterscheidung von sensorischen und motorischen Nerven mit elektrischer Stimulation zur noch präziseren Elektrodenpositionierung möglich. Mit dem LG2 Läsionsgenerator gelingen Thermoläsion, elektrische Stimulation und Impedanzmessung schnell, präzise und sicher.

Thermoläsionsverfahren zur Reduktion von chronischen Schmerzen
Die interventionelle Schmerztherapie nutzt minimalinvasive Verfahren mit dem Ziel einer dauerhaften Reduzierung des chronischen Schmerzes durch selektive Unterbrechung oder Veränderungen der Schmerzleitung der betroffenen Nervenbahnen. Dies geschieht entweder durch gezielte Medikamenteninjektion oder durch die Unterbrechung der Schmerzleitung anhand von minimalinvasiven neurodestruktiven Verfahren – Thermoläsion oder Kryoläsion.
Chronische Schmerzen, z.B. beim Facettengelenkssyndrom, können bei richtiger Indikationsstellung mittels Thermoläsion äußerst präzise, effektiv und sicher behandelt werden.

Merkmale des LG2 Läsionsgenerators
  • Kontinuierliche RF Anwendung mit zwei verschiedenen Steuerungsmodi: Temperatur oder voreingestelltes Temperaturprofil
  • Gepulste RF Anwendung mit drei verschiedenen Steuerungsmodi: Temperatur, Pulsdauer oder Spannung
  • Direkte Nervenstimulation zur Lokalisation von motorischen und sensorischen Nerven
  • Kontinuierliche Temperatur- und Impedanzmessung
  • Überwachung der Kontaktqualität der Neutralelektrode
  • Speichern von bis zu 25 voreingestellten Programmen
  • Touchscreen Monitor zur Bedienung für einen intuitiven Arbeitsablauf
  • Digitale Darstellung aller relevanten Anwendungsparameter
  • Fernbedienung für einfache Bedienbarkeit aus dem sterilen Bereich
  • Kompaktes und leichtes Produktdesign
  • Kompatibel mit allen TC-Elektroden von inomed für die Schmerztherapie und die funktionelle Neurochirurgie
Anwendungsgebiete der Thermoläsion
  • Facettendenervation im Bereich der Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule
  • Iliosakralgelenk
  • Trigeminusneuralgie (Thermoläsion der Ganglion Gasseri)

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente

Nicht-invasive Hirnstimulation (NIBS)

Neue Behandlungswege für die Psychiatrie
Im Fachbereich Psychiatrie besteht die Notwendigkeit neue Behandlungsstrategien wie die nicht-invasive Hirnstimulation zu entwickeln, da eine Vielzahl von Patienten nicht oder nur unzureichend auf pharmakologische und psychotherapeutische Maßnahmen anspricht.
Durch ihre Häufigkeit und Schwere erhalten hierbei besonders depressive Erkrankungen eine hohe Relevanz für die therapeutische Hirnstimulation. So sind nach Schätzungen weltweit bis zu 20 % der Menschen von depressiven Erkrankungen betroffen, wobei häufig chronisch-rezidivierende Verläufe und eine verhältnismäßig hohe Mortalitätsrate zu verzeichnen sind.

Therapiespektrum sinnvoll durch Hirnstimulation ergänzen
Die derzeit zur Verfügung stehenden intrakraniellen und nicht-invasiven, transkraniellen Verfahren für die Hirnstimulation bieten Möglichkeiten das Therapiespektrum für die Psychiatrie sinnvoll zu ergänzen.
Dabei wird für die therapeutische Hirnstimulation zwischen konvulsiven Verfahren wie der Elektrokonvulsionstherapie (EKT) oder Magnetkonvulsionstherapie (MKT) und nicht-invasiven Verfahren wie der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS)  sowie der transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS ) unterschieden. Invasive Techniken wie die Tiefe Hirnstimulation (THS) und die Vagusnervstimulation (VNS) bilden eine dritte Möglichkeit der therapeutischen Hirnstimulation.
Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) wird bei sehr schweren Depressionserkrankungen schon seit Jahrzehnten mit hoher Wirksamkeit angewendet.

rTMS als Therapieoption mit hoher Evidenz
Als nicht-invasives Hirnstimulationsverfahren steht mit der Entwicklung ausgereifter  Magnetstimulationssysteme seit Anfang der 1990er Jahre zunehmend die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) im Fokus der Forschung. Diese Form der nicht-invasiven Hirnstimulation kann mittlerweile als eine Therapieoption mit hoher Evidenz vor allem bei depressiven Erkrankungen angesehen werden.
Erfolgversprechende Ergebnisse liefert auch eine Vielzahl kontrollierter Studien über die Anwendung des nicht-invasiven Verfahrens der transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS).
Mit nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren wie der rTMS oder tDCS können regionale, kortikale Aktivitäten moduliert werden. Die Therapieeffekte der Anwendung der nicht-invasiven, transkraniellen Hirnstimulation werden mit  der möglichen Normalisierung der Dysregulationen erklärt, die bei Depressionen vor allem im Bereich des präfrontalen Kortex vorliegen.

Hohe Patientenakzeptanz der nicht-invasiven, transkraniellen Hirnstimulation
Der Vorteil der nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren wie der rTMS und der tDCS liegen neben der  vergleichsweise guten Wirksamkeit, in ihrer Schmerzfreiheit, guten Verträglichkeit und hohen Patientenakzeptanz.
Die Deutsche Gesellschaft für Hirnstimulation in der Psychiatrie (DGHP) weist in ihrer Stellungnahme des Vorstandes vom 15.08.2014 darauf hin, „dass das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) […] einen OPS-Code für die rTMS (8-632) unter den nicht-operativen therapeutischen Maßnahmen definiert (https://www.dimdi.de/).“
Die DGHP sieht dies als bedeutsamen Schritt in der Entwicklung für die nicht-invasive Hirnstimulation rTMS als Therapieverfahren in der Psychiatrie und begrüßt dies ausdrücklich.
Literatur: Siehe Empfehlungen der DGHP wie
Plewnia C, Padberg F. Transcranial and invasive brain stimulation for depression. Der Nervenarzt 2012;83:1006-1012
Lefaucheur JP, Andre-Obadia N, Antal A, et al. Evidence-based guidelines on the therapeutic use of repetitive transcranial magnetic stimulation (rTMS). Clin Neurophysiol 2014

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente

Magnetstimulation EB Neuro

Transkranielle Magnetstimulation mit den rTMS- und Neuronavigationssystemen EB Neuro/Ates STM9000 und NetBrain9000

Magnetstimulator STM9000:
Der STM9000 von EB Neuro ist ein leistungsstarker Magnetstimulator der neuen Generation für die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS).

Mit einer Vielzahl programmierbarer Stimulationsformen ist er geeignet für den Einsatz in Diagnostik, Therapie und Forschung - vor allem in den Bereichen Klinische Neurophysiologie, Psychiatrie und Rehabilitation.
Erhältlich in verschiedenen Ausbaustufen - auch mit Doppelpuls-Stimulation zu ergänzen - wird er den unterschiedlichen Anforderungen gerecht.
Modular aufgebaut, ist ein Upgrade jederzeit leicht möglich.

  • Basic Version (bis 10Hz)
    mit wahlweise monophasischer/biphasischer Magnetstimulation ideal für die klinische Diagnostik
    Stimulationsspule integriert
  •  Standard Version (bis 30Hz) und Fast Version (bis 50Hz)
    mit wahlweise monophasischer/biphasischer Magnetstimulation
    Doppelpuls-Stimulation optional
    Burst & Theta Burst
    2ch MEP Modul integriert
  • Ultra Fast Version (bis 100 Hz)
    für anspruchsvollste therapeutische Stimulationsanwendungen und Forschungszwecke.
    Mit wahlweise monophasischer, biphasischer oder sinusförmiger Magnetstimulation
    Doppelpuls-Stimulation optional
    Burst & Theta Burst
    2ch MEP Modul integriert

Galileo Patientenmanagementsystem wahlweise über PC/Laptop.
Ein spezielles Programm der Galileo NT Suite ermöglicht den Anschluss des Magnetstimulators STM9000 direkt an einen Windows PC (oder Laptop). Hier erfolgt das Patienten- und Programmmanagement direkt und kann auf den Stimulator übertragen werden.

Die „All - In - One“ Lösung für die navigierte TMS:
NetBrain 9000 Neuronavigator mit Magnetstimulator STM9000: Magnetstimulation, Neuronavigation und umfassendes Kontroll- und Patientenmanagement in einem System
  • Die Steuerung des rTMS Systems kann vollständig über das Navigationssystem erfolgen – alle Stimulationsergebnisse werden direkt und automatisch von der Navigationssoftware übernommen.
  • Standard MRT oder individuelle 3D MRT Bilder - für eine perfekte Lokalisation von Gehirnstrukturen.
  • Anwenderfreundliche schnelle Kalibration von Kopf und Spule machen die Patientenbehandlung einfach, sicher und genau.

Flexibilität mit dem offenen Neuronavigationssystem NetBrain 9000 - Value Version
"Stand-Alone System" – die Ergänzung zu Ihrem Magnetstimulator
  • Mit dem NetBrain 9000 Neuronavigationssystem "Value Version" erhalten Sie eine Lösung mit größtmöglicher Flexibilität im obersten Qualitätssegment
  • Das präzise und konfigurierbare System kann mit Magnetstimulatoren und Spulen verschiedener namenhafter Hersteller kombiniert werden.
  • Das integrierte Patientenmanagementsystem ermöglicht dabei die Kontrolle des Navigationssystems, die Dokumentation und eine Erfassung von TMS Parametern.
  • Ausgestattet ist das Navigationssystem mit einem All-in-One Medical Grade 24“ Panel PC (Touchscreen).

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Produktkategorie: Neurologische Diagnostik, Geräte und Instrumente

Newronika Gleichstromstimulationssystem HDCKit

HDCKit für die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS)

Für die nicht-invasive transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) bietet inomed das kompakte und leistungsstarke Newronika HDCKit an. Das modulare System wurde für den Einsatz in Klinik und Forschung entwickelt und besteht im Wesentlichen aus einer Programmiereinheit (HDCprog), dem Stimulator (HDCstim) und dem Elektrodenset (HDCel), das optional auch als Haube (Mind Cap) erhältlich ist. (Erfahren Sie mehr über unseren Vertriebspartner Newronika.)

tDCS als Behandlungsmethode für neurologische und psychiatrische Erkrankungen
Bei der tDCS wird durch die Applikation eines schwachen elektrischen Gleichstroms am Kopf über Schwammelektroden transkraniell ein elektrisches Feld generiert, das die Aktivität der Neurone moduliert. Die neuronale Depolarisationsschwelle wird bei der tDCS nicht überschritten, es werden keine Aktionspotentiale ausgelöst.
Die tDCS wird als potentielle, auch adjuvante Behandlungsmethode für eine Reihe von Indikationen wie Rehabilitation nach Schlaganfall, Depression oder Schmerzbehandlung und andere mehr angesehen. Die tDCS kann in Verbindung mit fMRT, transkranieller Magnetstimulation (TMS) oder auch zentral wirkenden Pharmaka eingesetzt werden.

Zwei Varianten der tDCS
Je nach Stimulationsart werden zwei Varianten der tDCS unterschieden:
  • Anodale (exzitatorische) tDCS:  die kortikale Aktivität und die Ruhemembranpotentiale werden zu einer erniedrigten Depolarisationsschwelle hin verschoben.
  • Kathodale (inhibitorische) tDCS: die kortikale Erregbarkeit wird reduziert, Erhöhung des Ruhemembranpotentials, Verschiebung der Depolarisationsschwelle in Richtung Hyperpolarisation.
HDCKit bietet verlässlich reproduzierbare tDCS
Über die Programmiereinheit des HDCKit kann der Anwender ein Stimulationsprotokoll definieren, die Stimulationseinheit und das Elektrodenset können dann vom Patienten zum Beispiel auch in seinem häuslichen Umfeld eingesetzt werden.
Nach einer definierten Folge von Behandlungen können durch das Auslesen des Stimulators der Behandlungsablauf und die Behandlungsergebnisse überprüft werden.
Als therapeutische Behandlungsempfehlung der tDCS bei depressiver Erkrankung kann das folgende Protokoll gesehen werden:
Eine Stimulation kann beispielsweise erfolgen mit den Parametern Stromintensität 2mA, 20 min pro Tag bei insgesamt 10 bis 15 Stimulationen innerhalb von ca. 3 Wochen. Elektrodenposition F3, anodal. Erhaltungsbehandlungen können dann in 1 - 2 wöchigen Abstand erfolgen.

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Über uns

Firmenporträt

inomed – innovativ aus Tradition

Bereits seit der Gründung von inomed im Jahr 1991 stehen die Anforderungen unserer Kunden an unsere Systeme und die damit verbundene Sicherheit ihrer Patienten im Mittelpunkt unseres Handelns. Dabei haben wir es uns zum Ziel gesetzt unseren Kunden schon heute zu bieten, was sie in Zukunft brauchen werden.

Mit diesem serviceorientierten Leitgedanken und unserem Anspruch an einzigartige Qualität und Innovation, entwickelt, produziert und vertreibt die inomed Medizintechnik GmbH medizintechnische Systeme für alle chirurgischen Bereiche zum Schutz und zur Therapie neurologischer Funktionen.
Neben diesen maßgeschneiderten Lösungen bietet inomed umfangreichen Service und Schulungen für die optimale Nutzung unserer Systeme.


Partner an der Seite unserer Kunden

Seit jeher verstehen wir uns als zuverlässiger Partner an der Seite unserer Kunden – vor, während und nach dem Kauf. Kurze Wege und eine schnelle Entscheidungsfindung für die bestmögliche Kundenbedienung zeichnen die Struktur des Erfolgs bei inomed aus.

Um unsere Anwendungen auf die Anforderungen eines dynamischen Marktes und des medizinischen Alltags gezielt optimieren zu können, arbeiten unsere inomed Fachkräfte eng mit Anwendern aus Klinik, Praxis und Forschung zusammen. Die Wurzeln von inomed liegen in der intraoperativen Überwachung neurologischer Funktionen, bei der wir Pionierarbeit in der Medizintechnik geleistet haben.
Bestätigt wird dies durch zahlreiche neue Patente – die Auszeichnung von inomed als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand 2013 – sowie beachtliche Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Mittlerweile erreichen wir Kunden unseres Medizintechnikunternehmens in aller Welt von unserem Hauptstandort in Emmendingen und unseren zwei internationalen Niederlassungen (Großbritannien und Polen) sowie fünf Vertriebsgebieten weltweit.


Unser Alltag ist die Innovation – unser Streben die Perfektion

Mit unseren derzeit 165 inomed Mitarbeitern setzen wir die hohe Qualität in der Entwicklung, Produktion und Vermarktung unserer Produkte um. In Sachen Service, Installation und Begleitung unserer Systeme überzeugen wir durch unsere partnerschaftliche Professionalität und schnelle flexible Dienstleistungen.

Unsere ideenreiche Mentalität resultiert in richtungsweisenden Lösungen, die weit über den bestehenden Tellerrand hinausgehen. Dabei ist der Inbegriff unserer Tradition die Innovation, die es uns ermöglicht die Grenzen des technisch Machbaren immer weiter zu verschieben und somit Anwendungen zu ermöglichen, die letztendlich dem Wohle der Patienten dienen.


Wissen teilen – Zukunft gemeinsam gestalten

Unser Erfolgsrezept für die Gegenwart ist das Besinnen auf die Zukunft. Deshalb ist inomed auch 2017 an vier nationalen und internationalen Forschungsprojekten mit Universitäten und Instituten beteiligt. Hierfür bewilligte Fördermittel bedeuten Zuwendungen, die neue Arbeitsplätze im Bereich Entwicklung und Konstruktion bei inomed schaffen, und sich später auch im Produktionsbereich auswirken werden.

Für die Effektivität unserer Anwendungen und die Sicherheit der Patienten arbeiten wir beständig an der Weiterentwicklung unserer Geschäftsbereiche – Intraoperatives Neuromonitoring, Funktionelle Neurochirurgie, Schmerztherapie sowie Neurologische Diagnostik und Therapie.
Die Fähigkeiten Wissen zu teilen, Informationen zu sammeln und sie in innovative und richtungsweisende Produkte umzuwandeln, münden in regelmäßige Lehrgänge und Workshops, die unseren Anwendern den sicheren und effizienten Gebrauch unserer inomed Systeme ermöglichen.

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