Galileo Novotec Medical GmbH aus Pforzheim auf der MEDICA 2019 in Düsseldorf -- COMPAMED Messe
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Hersteller

Galileo Novotec Medical GmbH

Durlacher Str. 35, 75172 Pforzheim
Deutschland
Telefon +49 7231 1544830
Fax +49 7231 1544848
info@novotecmedical.de

Hallenplan

MEDICA 2019 Hallenplan (Halle 5): Stand K38

Geländeplan

MEDICA 2019 Geländeplan: Halle 5

Ansprechpartner

Gerd Mäckle

Chris Baur

Johannes Willnecker

Telefon
07231-145421

E-Mail
j.willnecker@novotecmedical.de

Besuchen Sie uns!

Halle 5 / K38

18.11.2019

Thema

ganztägig

Besuchen Sie uns auf unserem Stand K38 in Halle 5 und lassen Sie Ihre Leistungsfähigkeit testen!

Leonardo Mechanographie
Leonardo Mechanographie ermöglicht die automatische, objektive, softwaregestützte Bewegungsanalyse, Leistungsdiagnostik und Fitnesstests. Neben der frühen Analyse von Bewegungsstörungen können objektiv und reproduzierbar die Leistungsfähigkeit und die Beweglichkeit beurteilt und Veränderungen eindeutig dokumentiert werden. Referenzdaten zu den entscheidenden Parametern ermöglichen den Vergleich der individuellen Leistungsfähigkeit mit einem fitten Referenzkollektiv von 3 bis 99 Jahren.

Zielsetzung der Leonardo Mechanographie ist die schnelle und einfach anzuwendende Quantifizierung menschlicher Bewegung und Leistung auf Basis physikalischer Größen. Das Konzept beruht auf der Messung alltäglicher Bewegungen, da diese über einen breiten Altersbereich hinweg (vom Kleinkind bis ins hohe Alter) leicht anzuweisen und gleichzeitig sehr gut reproduzierbar sind. Um die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Körpers bestimmen zu können, kommen Bewegungen zum Einsatz, die den Körper an seine Grenzen führen.

Vorteile 
Dieses Konzept bietet wesentliche Vorteile in der Anwendung: Zum Einen ermöglicht es die einfache Quantifizierung tatsächlicher Spitzenkräfte, Spitzenleistungen und Links-/Rechts-Differenzen bei physiologischen (natürlichen) Bewegungsabläufe. Zum Anderen bietet es eine Messmethode, die äußerst effizient im Alltag anwendbar ist, da die Messung schnell (ca. 3 Minuten für ein set von 4 Tests) und einfach durchgeführt werden kann und keine aufwendige Zusatzinstrumentierung nötig ist.

Effektiver Einsatz
Diese einfache Anwendbarkeit ermöglich nicht nur ein extrem breites Einsatzgebiet (von Kleinkind bis zum Greis) sondern beispielsweis auch Messungen ganz ohne Betreuen durchzuführen. Das speziell hierfür entwickelte Leonardo GRFP Kiosk System erlaubt es dem Endkunden regelmäßige eigenständige Messungen durchzuführen.

Durch die Videogestützte Benutzerführung kann er nach einer kurzen Einweisung in nur 3 Minuten pro Messung einen umfassenden Überblick über seinen aktuellen Fitnessstatus wie auch seine individuelle Entwicklung erhalten. Aufgrund dieser Daten können dann beispielsweise Trainingsziele angepasst werden.

Anwendungsgebiete 
Die Messmethode der Leonardo Mechanographie wurde in über 100 wissenschaftlichen Publikationen zur Charakterisierung von unterschiedlichsten Personengruppen und Patientenkollektiven als auch zur Dokumentation von Interventionseffekten eingesetzt.

Typische Anwendungsgebiete von Leonardo Mechanography:
Fitness (z.B. Leonardo Mechanograph Kiosk)
Leistungsdiagnostik
Muskelfunktionsdiagnostik
Geriatrie: Sturzrisiko, Sarkopenie, Dynapenie
Pädiatrie: Muskelfunktion, Leistung, Kraft
Physiotherapie: Dokumentation des Behandlungserfolges
Sport: Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung 

Objektive Messgrößen 
Menschliche Bewegungen lassen sich auf Basis der Physik objektiv quantifizieren: Entscheidend für die Leistungsfähigkeit sind dabei die Größen Kraft, Geschwindigkeit und Zeit. Leonardo Mechanographie ermittelt dynamisch Bodenreaktionskräfte und berechnet anschließend körperschwerpunktsbezogene physikalische Größen wie Beschleunigung, Geschwindigkeit, Energie, Leistung, Sprunghöhe und Steifigkeit bzw. Flexibilität.

Messmethode 
Gemessen werden der zeitliche und örtliche Verlauf der Bodenreaktionskräfte. Durch die Verwendung einer zweigeteilten Bodenreaktionskraftmessplatte können Asymmetrien des Bewegungsapparats sowohl in einseitigen als auch in symmetrischen Bewegungen direkt im physiologischen Bewegungsablauf quantifiziert werden. Da die Kräfte ortsaufgelöst erfasst werden, können zudem stabilometrische Analysen durchgeführt werden, beispielweise im Rahmen von Balance-Tests.

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ganztägig

Kommen Sie zu unserem Stand K38 in Halle 5 für ein Probetraining auf dem Galileo

Funktionsprinzip der Galileo® Therapie
Galileo - das seitenalternierende Original Made in Germany. Das Prinzip von Galileo Standgeräten beruht auf dem natürlichen Bewegungsablauf des Menschen beim Gehen. Die Galileo Therapieplattform arbeitet aufgrund ihrer seitenalternierenden Bewegungsform wie eine Wippe mit veränderbarer Amplitude und Frequenz, wodurch ein Bewegungsmuster ähnlich dem menschlichen Gang stimuliert wird. Die schnelle Wipp-Bewegung der Therapieplattform verursacht eine Kipp-Bewegung des Beckens genau wie beim Gehen, jedoch viel häufiger. Zum Ausgleich reagiert der Körper mit rhythmischen Muskelkontraktionen im Wechsel zwischen linker und rechter Körperhälfte. Diese Muskelkontraktionen erfolgen ab einer Frequenz von ca. 10 Hertz nicht willentlich, sondern reflexgesteuert über den so genannten Dehnreflex, wodurch die Muskulatur in Beinen, Bauch und Rücken bis hinauf in den Rumpf aktiviert wird.

Die Anzahl der Dehnreflexe pro Sekunde wird über die einstellbare Stimulationsfrequenz bestimmt. Wird beispielsweise eine Stimulationsfrequenz von 25 Hertz gewählt, erfolgen pro Sekunde jeweils 25 Kontraktionszyklen in Beuger- und Streckermuskulatur. Eine Therapieinheit von 3 Minuten bei 25 Hertz entspricht somit der gleichen Anzahl von Muskelkontraktionen pro Bein, ähnlich einer Gehstrecke von 9.000 Schritten.

Die Vibrationen, die durch die Galileo Therapieplattform erzeugt werden, können in Amplitude und Frequenz unabhängig vom Körpergewicht einfach verändert werden.

 Galileo® Vibrationstherapie
Das seitenalternierende Original - Galileo war das weltweit erste seitenalternierende Vibrationstrainingsgerät. Bereits 1996 wurden die ersten, mittlerweile abgelaufenen Patente zu Galileo-Systemen vom Firmengründer Hans Schießl angemeldet. Eine Studie* mit Galileo-Geräten von 1998 prägte zudem den Begriff Vibrationstraining (im Englischen: Whole Body Vibration Training oder WBV), auf dem Galileo Vibrationstherapie aufbaut. Galileo hat somit über 20 Jahre Erfahrung im Vibrationstraining und der daraus hervorgehenden Vibrationstherapie. Varianten des Vibrationstrainings bzw. der Vibrationstherapie werden auch Beschleunigungstraining, Schwingungstraining oder stochastisches Resonanztraining bzw. Resonanztherapie (SRT) genannt - hierbei muss deutlich in Trainingsgeräte und Therapiegeräte unterschieden werden. Die wesentlichen mechanischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Geräten und Verfahren ergeben sich aus der Bewegungsart der Platte (seitenalternierend (Galileo), vertikal, horizontal drehend oder zufällig), der maximalen Auslenkung (Amplitude bzw. Hub = Amplitude * 2) und der Vibrationsfrequenz. Zudem muss in Trainingsgeräte und Therapiegeräte unterschieden werden. Abhängig von der genutzten Bewegungsart können sich große Vor- und Nachteile ergeben.

*) Bosco et.Al: The Influence of Whole Body Vibration on Jumping Performance, BoS,1998;15/3:157-164 

Bewegungsmuster - Simulation des menschlichen Gangs
Die Simulation des menschlichen Gangs durch die Wipp-Bewegung macht Galileo Therapieplattformen im Gegensatz zu anderen Plattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung zu einer Therapiemethode auf Basis einer physiologischen Bewegungsart. Durch diese seitenalternierende Bewegung bei Galileo Therapie wird die Wirbelsäule durch eine leichte seitliche Kippung des Beckens in einer physiologischen Kipp-Bewegung angeregt. Bei Trainingsplattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung wird sie hingegen fortwährend komprimiert.

Aufgrund dieser physiologischen Anregung der Wirbelsäule kann durch die seitenalternierende Funktion von Galileo auch die Rücken- und Bauchmuskulatur erreicht werden. Auch dies ist bei Therapieplattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung – also nicht seitenalternierender Bewegungsform – nur sehr eingeschränkt möglich.

Der Mensch hat bei all seinen Bewegungen das Bestreben, den Kopf in einer ruhigen und aufrechten Position zu halten, da Gleichgewichtssinn und visuelles System in Ruhe besser arbeiten können. Bauartbedingt werden bei Galileo Standgeräten nur geringe Vibrationen auf den Kopf übertragen, da die Plattform lediglich die menschlichen Gangarten simuliert, und der Körper dabei  Oberkörper und Kopf weitgehend ruhig halten kann.

Schonende, reflexbasierte Therapie 
Da während der Galileo Therapie auf Standgeräten ähnliche Reizmuster wie beim Gehen eingesetzt werden, kann mit Galileo neben der grundlegenden Muskelfunktion selbst auch das Zusammenspiel zwischen einzelnen Muskelpartien – also deren Koordination – hervorragend stimuliert werden, was eine Steigerung der Muskelleistung bewirken kann. Vor allem im Alter ist die Muskelleistung ein maßgeblicher Faktor zur Vermeidung von Stürzen, welche z.B. zu Oberschenkelfrakturen führen können. Galileo Therapie ist aufgrund ihrer geringen Belastung (Arbeit) für das Herz-/Kreislaufsystem auch hervorragend für ältere Menschen geeignet.
Während der Galileo Therapie kann prinzipbedingt immer die gesamte Muskelkette der Beine bis hinauf in den Rumpf aktiviert werden. Schwerpunkte auf einzelne Muskelgruppen können durch Körperhaltung und Körpersteifigkeit einfach variiert werden.

Frequenz und Amplitude
Die Frequenz in Hertz (=Schwingungen pro Sekunde) wird am Gerät eingestellt und muss immer entsprechend dem Therapieziel der jeweiligen Übung gewählt werden. So können niedrige Frequenzen zur Mobilisation, mittlere zum Training der Muskelfunktion sowie Koordination und hohe Frequenzen zur Steigerung der Muskelleistung und der Ausdauer eingesetzt werden.

Die Amplitude, also die Auslenkung der Trainingsplattform aus der Ruhelage nach oben oder nach unten, kann einfach und stufenlos über die Fußposition gewählt werden. Je weiter die Fußposition, desto intensiver wird die Therapie. Der Hub hingegen ist die maximale Auslenkung (Unterschied zwischen höchster und tiefster Position, oder auch Spitzen-Spitzen-Wert und entspricht damit der doppelten Amplitude).

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19.11.2019

Thema

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Leonardo Mechanographie
Leonardo Mechanographie ermöglicht die automatische, objektive, softwaregestützte Bewegungsanalyse, Leistungsdiagnostik und Fitnesstests. Neben der frühen Analyse von Bewegungsstörungen können objektiv und reproduzierbar die Leistungsfähigkeit und die Beweglichkeit beurteilt und Veränderungen eindeutig dokumentiert werden. Referenzdaten zu den entscheidenden Parametern ermöglichen den Vergleich der individuellen Leistungsfähigkeit mit einem fitten Referenzkollektiv von 3 bis 99 Jahren.

Zielsetzung der Leonardo Mechanographie ist die schnelle und einfach anzuwendende Quantifizierung menschlicher Bewegung und Leistung auf Basis physikalischer Größen. Das Konzept beruht auf der Messung alltäglicher Bewegungen, da diese über einen breiten Altersbereich hinweg (vom Kleinkind bis ins hohe Alter) leicht anzuweisen und gleichzeitig sehr gut reproduzierbar sind. Um die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Körpers bestimmen zu können, kommen Bewegungen zum Einsatz, die den Körper an seine Grenzen führen.

Vorteile 
Dieses Konzept bietet wesentliche Vorteile in der Anwendung: Zum Einen ermöglicht es die einfache Quantifizierung tatsächlicher Spitzenkräfte, Spitzenleistungen und Links-/Rechts-Differenzen bei physiologischen (natürlichen) Bewegungsabläufe. Zum Anderen bietet es eine Messmethode, die äußerst effizient im Alltag anwendbar ist, da die Messung schnell (ca. 3 Minuten für ein set von 4 Tests) und einfach durchgeführt werden kann und keine aufwendige Zusatzinstrumentierung nötig ist.

Effektiver Einsatz
Diese einfache Anwendbarkeit ermöglich nicht nur ein extrem breites Einsatzgebiet (von Kleinkind bis zum Greis) sondern beispielsweis auch Messungen ganz ohne Betreuen durchzuführen. Das speziell hierfür entwickelte Leonardo GRFP Kiosk System erlaubt es dem Endkunden regelmäßige eigenständige Messungen durchzuführen.

Durch die Videogestützte Benutzerführung kann er nach einer kurzen Einweisung in nur 3 Minuten pro Messung einen umfassenden Überblick über seinen aktuellen Fitnessstatus wie auch seine individuelle Entwicklung erhalten. Aufgrund dieser Daten können dann beispielsweise Trainingsziele angepasst werden.

Anwendungsgebiete 
Die Messmethode der Leonardo Mechanographie wurde in über 100 wissenschaftlichen Publikationen zur Charakterisierung von unterschiedlichsten Personengruppen und Patientenkollektiven als auch zur Dokumentation von Interventionseffekten eingesetzt.

Typische Anwendungsgebiete von Leonardo Mechanography:
Fitness (z.B. Leonardo Mechanograph Kiosk)
Leistungsdiagnostik
Muskelfunktionsdiagnostik
Geriatrie: Sturzrisiko, Sarkopenie, Dynapenie
Pädiatrie: Muskelfunktion, Leistung, Kraft
Physiotherapie: Dokumentation des Behandlungserfolges
Sport: Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung 

Objektive Messgrößen 
Menschliche Bewegungen lassen sich auf Basis der Physik objektiv quantifizieren: Entscheidend für die Leistungsfähigkeit sind dabei die Größen Kraft, Geschwindigkeit und Zeit. Leonardo Mechanographie ermittelt dynamisch Bodenreaktionskräfte und berechnet anschließend körperschwerpunktsbezogene physikalische Größen wie Beschleunigung, Geschwindigkeit, Energie, Leistung, Sprunghöhe und Steifigkeit bzw. Flexibilität.

Messmethode 
Gemessen werden der zeitliche und örtliche Verlauf der Bodenreaktionskräfte. Durch die Verwendung einer zweigeteilten Bodenreaktionskraftmessplatte können Asymmetrien des Bewegungsapparats sowohl in einseitigen als auch in symmetrischen Bewegungen direkt im physiologischen Bewegungsablauf quantifiziert werden. Da die Kräfte ortsaufgelöst erfasst werden, können zudem stabilometrische Analysen durchgeführt werden, beispielweise im Rahmen von Balance-Tests.

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Kommen Sie zu unserem Stand K38 in Halle 5 für ein Probetraining auf dem Galileo

Funktionsprinzip der Galileo® Therapie
Galileo - das seitenalternierende Original Made in Germany. Das Prinzip von Galileo Standgeräten beruht auf dem natürlichen Bewegungsablauf des Menschen beim Gehen. Die Galileo Therapieplattform arbeitet aufgrund ihrer seitenalternierenden Bewegungsform wie eine Wippe mit veränderbarer Amplitude und Frequenz, wodurch ein Bewegungsmuster ähnlich dem menschlichen Gang stimuliert wird. Die schnelle Wipp-Bewegung der Therapieplattform verursacht eine Kipp-Bewegung des Beckens genau wie beim Gehen, jedoch viel häufiger. Zum Ausgleich reagiert der Körper mit rhythmischen Muskelkontraktionen im Wechsel zwischen linker und rechter Körperhälfte. Diese Muskelkontraktionen erfolgen ab einer Frequenz von ca. 10 Hertz nicht willentlich, sondern reflexgesteuert über den so genannten Dehnreflex, wodurch die Muskulatur in Beinen, Bauch und Rücken bis hinauf in den Rumpf aktiviert wird.

Die Anzahl der Dehnreflexe pro Sekunde wird über die einstellbare Stimulationsfrequenz bestimmt. Wird beispielsweise eine Stimulationsfrequenz von 25 Hertz gewählt, erfolgen pro Sekunde jeweils 25 Kontraktionszyklen in Beuger- und Streckermuskulatur. Eine Therapieinheit von 3 Minuten bei 25 Hertz entspricht somit der gleichen Anzahl von Muskelkontraktionen pro Bein, ähnlich einer Gehstrecke von 9.000 Schritten.

Die Vibrationen, die durch die Galileo Therapieplattform erzeugt werden, können in Amplitude und Frequenz unabhängig vom Körpergewicht einfach verändert werden.

 Galileo® Vibrationstherapie
Das seitenalternierende Original - Galileo war das weltweit erste seitenalternierende Vibrationstrainingsgerät. Bereits 1996 wurden die ersten, mittlerweile abgelaufenen Patente zu Galileo-Systemen vom Firmengründer Hans Schießl angemeldet. Eine Studie* mit Galileo-Geräten von 1998 prägte zudem den Begriff Vibrationstraining (im Englischen: Whole Body Vibration Training oder WBV), auf dem Galileo Vibrationstherapie aufbaut. Galileo hat somit über 20 Jahre Erfahrung im Vibrationstraining und der daraus hervorgehenden Vibrationstherapie. Varianten des Vibrationstrainings bzw. der Vibrationstherapie werden auch Beschleunigungstraining, Schwingungstraining oder stochastisches Resonanztraining bzw. Resonanztherapie (SRT) genannt - hierbei muss deutlich in Trainingsgeräte und Therapiegeräte unterschieden werden. Die wesentlichen mechanischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Geräten und Verfahren ergeben sich aus der Bewegungsart der Platte (seitenalternierend (Galileo), vertikal, horizontal drehend oder zufällig), der maximalen Auslenkung (Amplitude bzw. Hub = Amplitude * 2) und der Vibrationsfrequenz. Zudem muss in Trainingsgeräte und Therapiegeräte unterschieden werden. Abhängig von der genutzten Bewegungsart können sich große Vor- und Nachteile ergeben.

*) Bosco et.Al: The Influence of Whole Body Vibration on Jumping Performance, BoS,1998;15/3:157-164 

Bewegungsmuster - Simulation des menschlichen Gangs
Die Simulation des menschlichen Gangs durch die Wipp-Bewegung macht Galileo Therapieplattformen im Gegensatz zu anderen Plattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung zu einer Therapiemethode auf Basis einer physiologischen Bewegungsart. Durch diese seitenalternierende Bewegung bei Galileo Therapie wird die Wirbelsäule durch eine leichte seitliche Kippung des Beckens in einer physiologischen Kipp-Bewegung angeregt. Bei Trainingsplattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung wird sie hingegen fortwährend komprimiert.

Aufgrund dieser physiologischen Anregung der Wirbelsäule kann durch die seitenalternierende Funktion von Galileo auch die Rücken- und Bauchmuskulatur erreicht werden. Auch dies ist bei Therapieplattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung – also nicht seitenalternierender Bewegungsform – nur sehr eingeschränkt möglich.

Der Mensch hat bei all seinen Bewegungen das Bestreben, den Kopf in einer ruhigen und aufrechten Position zu halten, da Gleichgewichtssinn und visuelles System in Ruhe besser arbeiten können. Bauartbedingt werden bei Galileo Standgeräten nur geringe Vibrationen auf den Kopf übertragen, da die Plattform lediglich die menschlichen Gangarten simuliert, und der Körper dabei  Oberkörper und Kopf weitgehend ruhig halten kann.

Schonende, reflexbasierte Therapie 
Da während der Galileo Therapie auf Standgeräten ähnliche Reizmuster wie beim Gehen eingesetzt werden, kann mit Galileo neben der grundlegenden Muskelfunktion selbst auch das Zusammenspiel zwischen einzelnen Muskelpartien – also deren Koordination – hervorragend stimuliert werden, was eine Steigerung der Muskelleistung bewirken kann. Vor allem im Alter ist die Muskelleistung ein maßgeblicher Faktor zur Vermeidung von Stürzen, welche z.B. zu Oberschenkelfrakturen führen können. Galileo Therapie ist aufgrund ihrer geringen Belastung (Arbeit) für das Herz-/Kreislaufsystem auch hervorragend für ältere Menschen geeignet.
Während der Galileo Therapie kann prinzipbedingt immer die gesamte Muskelkette der Beine bis hinauf in den Rumpf aktiviert werden. Schwerpunkte auf einzelne Muskelgruppen können durch Körperhaltung und Körpersteifigkeit einfach variiert werden.

Frequenz und Amplitude
Die Frequenz in Hertz (=Schwingungen pro Sekunde) wird am Gerät eingestellt und muss immer entsprechend dem Therapieziel der jeweiligen Übung gewählt werden. So können niedrige Frequenzen zur Mobilisation, mittlere zum Training der Muskelfunktion sowie Koordination und hohe Frequenzen zur Steigerung der Muskelleistung und der Ausdauer eingesetzt werden.

Die Amplitude, also die Auslenkung der Trainingsplattform aus der Ruhelage nach oben oder nach unten, kann einfach und stufenlos über die Fußposition gewählt werden. Je weiter die Fußposition, desto intensiver wird die Therapie. Der Hub hingegen ist die maximale Auslenkung (Unterschied zwischen höchster und tiefster Position, oder auch Spitzen-Spitzen-Wert und entspricht damit der doppelten Amplitude).

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20.11.2019

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Leonardo Mechanographie
Leonardo Mechanographie ermöglicht die automatische, objektive, softwaregestützte Bewegungsanalyse, Leistungsdiagnostik und Fitnesstests. Neben der frühen Analyse von Bewegungsstörungen können objektiv und reproduzierbar die Leistungsfähigkeit und die Beweglichkeit beurteilt und Veränderungen eindeutig dokumentiert werden. Referenzdaten zu den entscheidenden Parametern ermöglichen den Vergleich der individuellen Leistungsfähigkeit mit einem fitten Referenzkollektiv von 3 bis 99 Jahren.

Zielsetzung der Leonardo Mechanographie ist die schnelle und einfach anzuwendende Quantifizierung menschlicher Bewegung und Leistung auf Basis physikalischer Größen. Das Konzept beruht auf der Messung alltäglicher Bewegungen, da diese über einen breiten Altersbereich hinweg (vom Kleinkind bis ins hohe Alter) leicht anzuweisen und gleichzeitig sehr gut reproduzierbar sind. Um die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Körpers bestimmen zu können, kommen Bewegungen zum Einsatz, die den Körper an seine Grenzen führen.

Vorteile 
Dieses Konzept bietet wesentliche Vorteile in der Anwendung: Zum Einen ermöglicht es die einfache Quantifizierung tatsächlicher Spitzenkräfte, Spitzenleistungen und Links-/Rechts-Differenzen bei physiologischen (natürlichen) Bewegungsabläufe. Zum Anderen bietet es eine Messmethode, die äußerst effizient im Alltag anwendbar ist, da die Messung schnell (ca. 3 Minuten für ein set von 4 Tests) und einfach durchgeführt werden kann und keine aufwendige Zusatzinstrumentierung nötig ist.

Effektiver Einsatz
Diese einfache Anwendbarkeit ermöglich nicht nur ein extrem breites Einsatzgebiet (von Kleinkind bis zum Greis) sondern beispielsweis auch Messungen ganz ohne Betreuen durchzuführen. Das speziell hierfür entwickelte Leonardo GRFP Kiosk System erlaubt es dem Endkunden regelmäßige eigenständige Messungen durchzuführen.

Durch die Videogestützte Benutzerführung kann er nach einer kurzen Einweisung in nur 3 Minuten pro Messung einen umfassenden Überblick über seinen aktuellen Fitnessstatus wie auch seine individuelle Entwicklung erhalten. Aufgrund dieser Daten können dann beispielsweise Trainingsziele angepasst werden.

Anwendungsgebiete 
Die Messmethode der Leonardo Mechanographie wurde in über 100 wissenschaftlichen Publikationen zur Charakterisierung von unterschiedlichsten Personengruppen und Patientenkollektiven als auch zur Dokumentation von Interventionseffekten eingesetzt.

Typische Anwendungsgebiete von Leonardo Mechanography:
Fitness (z.B. Leonardo Mechanograph Kiosk)
Leistungsdiagnostik
Muskelfunktionsdiagnostik
Geriatrie: Sturzrisiko, Sarkopenie, Dynapenie
Pädiatrie: Muskelfunktion, Leistung, Kraft
Physiotherapie: Dokumentation des Behandlungserfolges
Sport: Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung 

Objektive Messgrößen 
Menschliche Bewegungen lassen sich auf Basis der Physik objektiv quantifizieren: Entscheidend für die Leistungsfähigkeit sind dabei die Größen Kraft, Geschwindigkeit und Zeit. Leonardo Mechanographie ermittelt dynamisch Bodenreaktionskräfte und berechnet anschließend körperschwerpunktsbezogene physikalische Größen wie Beschleunigung, Geschwindigkeit, Energie, Leistung, Sprunghöhe und Steifigkeit bzw. Flexibilität.

Messmethode 
Gemessen werden der zeitliche und örtliche Verlauf der Bodenreaktionskräfte. Durch die Verwendung einer zweigeteilten Bodenreaktionskraftmessplatte können Asymmetrien des Bewegungsapparats sowohl in einseitigen als auch in symmetrischen Bewegungen direkt im physiologischen Bewegungsablauf quantifiziert werden. Da die Kräfte ortsaufgelöst erfasst werden, können zudem stabilometrische Analysen durchgeführt werden, beispielweise im Rahmen von Balance-Tests.

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Kommen Sie zu unserem Stand K38 in Halle 5 für ein Probetraining auf dem Galileo

Funktionsprinzip der Galileo® Therapie
Galileo - das seitenalternierende Original Made in Germany. Das Prinzip von Galileo Standgeräten beruht auf dem natürlichen Bewegungsablauf des Menschen beim Gehen. Die Galileo Therapieplattform arbeitet aufgrund ihrer seitenalternierenden Bewegungsform wie eine Wippe mit veränderbarer Amplitude und Frequenz, wodurch ein Bewegungsmuster ähnlich dem menschlichen Gang stimuliert wird. Die schnelle Wipp-Bewegung der Therapieplattform verursacht eine Kipp-Bewegung des Beckens genau wie beim Gehen, jedoch viel häufiger. Zum Ausgleich reagiert der Körper mit rhythmischen Muskelkontraktionen im Wechsel zwischen linker und rechter Körperhälfte. Diese Muskelkontraktionen erfolgen ab einer Frequenz von ca. 10 Hertz nicht willentlich, sondern reflexgesteuert über den so genannten Dehnreflex, wodurch die Muskulatur in Beinen, Bauch und Rücken bis hinauf in den Rumpf aktiviert wird.

Die Anzahl der Dehnreflexe pro Sekunde wird über die einstellbare Stimulationsfrequenz bestimmt. Wird beispielsweise eine Stimulationsfrequenz von 25 Hertz gewählt, erfolgen pro Sekunde jeweils 25 Kontraktionszyklen in Beuger- und Streckermuskulatur. Eine Therapieinheit von 3 Minuten bei 25 Hertz entspricht somit der gleichen Anzahl von Muskelkontraktionen pro Bein, ähnlich einer Gehstrecke von 9.000 Schritten.

Die Vibrationen, die durch die Galileo Therapieplattform erzeugt werden, können in Amplitude und Frequenz unabhängig vom Körpergewicht einfach verändert werden.

 Galileo® Vibrationstherapie
Das seitenalternierende Original - Galileo war das weltweit erste seitenalternierende Vibrationstrainingsgerät. Bereits 1996 wurden die ersten, mittlerweile abgelaufenen Patente zu Galileo-Systemen vom Firmengründer Hans Schießl angemeldet. Eine Studie* mit Galileo-Geräten von 1998 prägte zudem den Begriff Vibrationstraining (im Englischen: Whole Body Vibration Training oder WBV), auf dem Galileo Vibrationstherapie aufbaut. Galileo hat somit über 20 Jahre Erfahrung im Vibrationstraining und der daraus hervorgehenden Vibrationstherapie. Varianten des Vibrationstrainings bzw. der Vibrationstherapie werden auch Beschleunigungstraining, Schwingungstraining oder stochastisches Resonanztraining bzw. Resonanztherapie (SRT) genannt - hierbei muss deutlich in Trainingsgeräte und Therapiegeräte unterschieden werden. Die wesentlichen mechanischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Geräten und Verfahren ergeben sich aus der Bewegungsart der Platte (seitenalternierend (Galileo), vertikal, horizontal drehend oder zufällig), der maximalen Auslenkung (Amplitude bzw. Hub = Amplitude * 2) und der Vibrationsfrequenz. Zudem muss in Trainingsgeräte und Therapiegeräte unterschieden werden. Abhängig von der genutzten Bewegungsart können sich große Vor- und Nachteile ergeben.

*) Bosco et.Al: The Influence of Whole Body Vibration on Jumping Performance, BoS,1998;15/3:157-164 

Bewegungsmuster - Simulation des menschlichen Gangs
Die Simulation des menschlichen Gangs durch die Wipp-Bewegung macht Galileo Therapieplattformen im Gegensatz zu anderen Plattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung zu einer Therapiemethode auf Basis einer physiologischen Bewegungsart. Durch diese seitenalternierende Bewegung bei Galileo Therapie wird die Wirbelsäule durch eine leichte seitliche Kippung des Beckens in einer physiologischen Kipp-Bewegung angeregt. Bei Trainingsplattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung wird sie hingegen fortwährend komprimiert.

Aufgrund dieser physiologischen Anregung der Wirbelsäule kann durch die seitenalternierende Funktion von Galileo auch die Rücken- und Bauchmuskulatur erreicht werden. Auch dies ist bei Therapieplattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung – also nicht seitenalternierender Bewegungsform – nur sehr eingeschränkt möglich.

Der Mensch hat bei all seinen Bewegungen das Bestreben, den Kopf in einer ruhigen und aufrechten Position zu halten, da Gleichgewichtssinn und visuelles System in Ruhe besser arbeiten können. Bauartbedingt werden bei Galileo Standgeräten nur geringe Vibrationen auf den Kopf übertragen, da die Plattform lediglich die menschlichen Gangarten simuliert, und der Körper dabei  Oberkörper und Kopf weitgehend ruhig halten kann.

Schonende, reflexbasierte Therapie 
Da während der Galileo Therapie auf Standgeräten ähnliche Reizmuster wie beim Gehen eingesetzt werden, kann mit Galileo neben der grundlegenden Muskelfunktion selbst auch das Zusammenspiel zwischen einzelnen Muskelpartien – also deren Koordination – hervorragend stimuliert werden, was eine Steigerung der Muskelleistung bewirken kann. Vor allem im Alter ist die Muskelleistung ein maßgeblicher Faktor zur Vermeidung von Stürzen, welche z.B. zu Oberschenkelfrakturen führen können. Galileo Therapie ist aufgrund ihrer geringen Belastung (Arbeit) für das Herz-/Kreislaufsystem auch hervorragend für ältere Menschen geeignet.
Während der Galileo Therapie kann prinzipbedingt immer die gesamte Muskelkette der Beine bis hinauf in den Rumpf aktiviert werden. Schwerpunkte auf einzelne Muskelgruppen können durch Körperhaltung und Körpersteifigkeit einfach variiert werden.

Frequenz und Amplitude
Die Frequenz in Hertz (=Schwingungen pro Sekunde) wird am Gerät eingestellt und muss immer entsprechend dem Therapieziel der jeweiligen Übung gewählt werden. So können niedrige Frequenzen zur Mobilisation, mittlere zum Training der Muskelfunktion sowie Koordination und hohe Frequenzen zur Steigerung der Muskelleistung und der Ausdauer eingesetzt werden.

Die Amplitude, also die Auslenkung der Trainingsplattform aus der Ruhelage nach oben oder nach unten, kann einfach und stufenlos über die Fußposition gewählt werden. Je weiter die Fußposition, desto intensiver wird die Therapie. Der Hub hingegen ist die maximale Auslenkung (Unterschied zwischen höchster und tiefster Position, oder auch Spitzen-Spitzen-Wert und entspricht damit der doppelten Amplitude).

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21.11.2019

Thema

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Leonardo Mechanographie
Leonardo Mechanographie ermöglicht die automatische, objektive, softwaregestützte Bewegungsanalyse, Leistungsdiagnostik und Fitnesstests. Neben der frühen Analyse von Bewegungsstörungen können objektiv und reproduzierbar die Leistungsfähigkeit und die Beweglichkeit beurteilt und Veränderungen eindeutig dokumentiert werden. Referenzdaten zu den entscheidenden Parametern ermöglichen den Vergleich der individuellen Leistungsfähigkeit mit einem fitten Referenzkollektiv von 3 bis 99 Jahren.

Zielsetzung der Leonardo Mechanographie ist die schnelle und einfach anzuwendende Quantifizierung menschlicher Bewegung und Leistung auf Basis physikalischer Größen. Das Konzept beruht auf der Messung alltäglicher Bewegungen, da diese über einen breiten Altersbereich hinweg (vom Kleinkind bis ins hohe Alter) leicht anzuweisen und gleichzeitig sehr gut reproduzierbar sind. Um die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Körpers bestimmen zu können, kommen Bewegungen zum Einsatz, die den Körper an seine Grenzen führen.

Vorteile 
Dieses Konzept bietet wesentliche Vorteile in der Anwendung: Zum Einen ermöglicht es die einfache Quantifizierung tatsächlicher Spitzenkräfte, Spitzenleistungen und Links-/Rechts-Differenzen bei physiologischen (natürlichen) Bewegungsabläufe. Zum Anderen bietet es eine Messmethode, die äußerst effizient im Alltag anwendbar ist, da die Messung schnell (ca. 3 Minuten für ein set von 4 Tests) und einfach durchgeführt werden kann und keine aufwendige Zusatzinstrumentierung nötig ist.

Effektiver Einsatz
Diese einfache Anwendbarkeit ermöglich nicht nur ein extrem breites Einsatzgebiet (von Kleinkind bis zum Greis) sondern beispielsweis auch Messungen ganz ohne Betreuen durchzuführen. Das speziell hierfür entwickelte Leonardo GRFP Kiosk System erlaubt es dem Endkunden regelmäßige eigenständige Messungen durchzuführen.

Durch die Videogestützte Benutzerführung kann er nach einer kurzen Einweisung in nur 3 Minuten pro Messung einen umfassenden Überblick über seinen aktuellen Fitnessstatus wie auch seine individuelle Entwicklung erhalten. Aufgrund dieser Daten können dann beispielsweise Trainingsziele angepasst werden.

Anwendungsgebiete 
Die Messmethode der Leonardo Mechanographie wurde in über 100 wissenschaftlichen Publikationen zur Charakterisierung von unterschiedlichsten Personengruppen und Patientenkollektiven als auch zur Dokumentation von Interventionseffekten eingesetzt.

Typische Anwendungsgebiete von Leonardo Mechanography:
Fitness (z.B. Leonardo Mechanograph Kiosk)
Leistungsdiagnostik
Muskelfunktionsdiagnostik
Geriatrie: Sturzrisiko, Sarkopenie, Dynapenie
Pädiatrie: Muskelfunktion, Leistung, Kraft
Physiotherapie: Dokumentation des Behandlungserfolges
Sport: Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung 

Objektive Messgrößen 
Menschliche Bewegungen lassen sich auf Basis der Physik objektiv quantifizieren: Entscheidend für die Leistungsfähigkeit sind dabei die Größen Kraft, Geschwindigkeit und Zeit. Leonardo Mechanographie ermittelt dynamisch Bodenreaktionskräfte und berechnet anschließend körperschwerpunktsbezogene physikalische Größen wie Beschleunigung, Geschwindigkeit, Energie, Leistung, Sprunghöhe und Steifigkeit bzw. Flexibilität.

Messmethode 
Gemessen werden der zeitliche und örtliche Verlauf der Bodenreaktionskräfte. Durch die Verwendung einer zweigeteilten Bodenreaktionskraftmessplatte können Asymmetrien des Bewegungsapparats sowohl in einseitigen als auch in symmetrischen Bewegungen direkt im physiologischen Bewegungsablauf quantifiziert werden. Da die Kräfte ortsaufgelöst erfasst werden, können zudem stabilometrische Analysen durchgeführt werden, beispielweise im Rahmen von Balance-Tests.

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Funktionsprinzip der Galileo® Therapie
Galileo - das seitenalternierende Original Made in Germany. Das Prinzip von Galileo Standgeräten beruht auf dem natürlichen Bewegungsablauf des Menschen beim Gehen. Die Galileo Therapieplattform arbeitet aufgrund ihrer seitenalternierenden Bewegungsform wie eine Wippe mit veränderbarer Amplitude und Frequenz, wodurch ein Bewegungsmuster ähnlich dem menschlichen Gang stimuliert wird. Die schnelle Wipp-Bewegung der Therapieplattform verursacht eine Kipp-Bewegung des Beckens genau wie beim Gehen, jedoch viel häufiger. Zum Ausgleich reagiert der Körper mit rhythmischen Muskelkontraktionen im Wechsel zwischen linker und rechter Körperhälfte. Diese Muskelkontraktionen erfolgen ab einer Frequenz von ca. 10 Hertz nicht willentlich, sondern reflexgesteuert über den so genannten Dehnreflex, wodurch die Muskulatur in Beinen, Bauch und Rücken bis hinauf in den Rumpf aktiviert wird.

Die Anzahl der Dehnreflexe pro Sekunde wird über die einstellbare Stimulationsfrequenz bestimmt. Wird beispielsweise eine Stimulationsfrequenz von 25 Hertz gewählt, erfolgen pro Sekunde jeweils 25 Kontraktionszyklen in Beuger- und Streckermuskulatur. Eine Therapieinheit von 3 Minuten bei 25 Hertz entspricht somit der gleichen Anzahl von Muskelkontraktionen pro Bein, ähnlich einer Gehstrecke von 9.000 Schritten.

Die Vibrationen, die durch die Galileo Therapieplattform erzeugt werden, können in Amplitude und Frequenz unabhängig vom Körpergewicht einfach verändert werden.

 Galileo® Vibrationstherapie
Das seitenalternierende Original - Galileo war das weltweit erste seitenalternierende Vibrationstrainingsgerät. Bereits 1996 wurden die ersten, mittlerweile abgelaufenen Patente zu Galileo-Systemen vom Firmengründer Hans Schießl angemeldet. Eine Studie* mit Galileo-Geräten von 1998 prägte zudem den Begriff Vibrationstraining (im Englischen: Whole Body Vibration Training oder WBV), auf dem Galileo Vibrationstherapie aufbaut. Galileo hat somit über 20 Jahre Erfahrung im Vibrationstraining und der daraus hervorgehenden Vibrationstherapie. Varianten des Vibrationstrainings bzw. der Vibrationstherapie werden auch Beschleunigungstraining, Schwingungstraining oder stochastisches Resonanztraining bzw. Resonanztherapie (SRT) genannt - hierbei muss deutlich in Trainingsgeräte und Therapiegeräte unterschieden werden. Die wesentlichen mechanischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Geräten und Verfahren ergeben sich aus der Bewegungsart der Platte (seitenalternierend (Galileo), vertikal, horizontal drehend oder zufällig), der maximalen Auslenkung (Amplitude bzw. Hub = Amplitude * 2) und der Vibrationsfrequenz. Zudem muss in Trainingsgeräte und Therapiegeräte unterschieden werden. Abhängig von der genutzten Bewegungsart können sich große Vor- und Nachteile ergeben.

*) Bosco et.Al: The Influence of Whole Body Vibration on Jumping Performance, BoS,1998;15/3:157-164 

Bewegungsmuster - Simulation des menschlichen Gangs
Die Simulation des menschlichen Gangs durch die Wipp-Bewegung macht Galileo Therapieplattformen im Gegensatz zu anderen Plattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung zu einer Therapiemethode auf Basis einer physiologischen Bewegungsart. Durch diese seitenalternierende Bewegung bei Galileo Therapie wird die Wirbelsäule durch eine leichte seitliche Kippung des Beckens in einer physiologischen Kipp-Bewegung angeregt. Bei Trainingsplattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung wird sie hingegen fortwährend komprimiert.

Aufgrund dieser physiologischen Anregung der Wirbelsäule kann durch die seitenalternierende Funktion von Galileo auch die Rücken- und Bauchmuskulatur erreicht werden. Auch dies ist bei Therapieplattformen mit vertikaler Auf- und Ab-Bewegung – also nicht seitenalternierender Bewegungsform – nur sehr eingeschränkt möglich.

Der Mensch hat bei all seinen Bewegungen das Bestreben, den Kopf in einer ruhigen und aufrechten Position zu halten, da Gleichgewichtssinn und visuelles System in Ruhe besser arbeiten können. Bauartbedingt werden bei Galileo Standgeräten nur geringe Vibrationen auf den Kopf übertragen, da die Plattform lediglich die menschlichen Gangarten simuliert, und der Körper dabei  Oberkörper und Kopf weitgehend ruhig halten kann.

Schonende, reflexbasierte Therapie 
Da während der Galileo Therapie auf Standgeräten ähnliche Reizmuster wie beim Gehen eingesetzt werden, kann mit Galileo neben der grundlegenden Muskelfunktion selbst auch das Zusammenspiel zwischen einzelnen Muskelpartien – also deren Koordination – hervorragend stimuliert werden, was eine Steigerung der Muskelleistung bewirken kann. Vor allem im Alter ist die Muskelleistung ein maßgeblicher Faktor zur Vermeidung von Stürzen, welche z.B. zu Oberschenkelfrakturen führen können. Galileo Therapie ist aufgrund ihrer geringen Belastung (Arbeit) für das Herz-/Kreislaufsystem auch hervorragend für ältere Menschen geeignet.
Während der Galileo Therapie kann prinzipbedingt immer die gesamte Muskelkette der Beine bis hinauf in den Rumpf aktiviert werden. Schwerpunkte auf einzelne Muskelgruppen können durch Körperhaltung und Körpersteifigkeit einfach variiert werden.

Frequenz und Amplitude
Die Frequenz in Hertz (=Schwingungen pro Sekunde) wird am Gerät eingestellt und muss immer entsprechend dem Therapieziel der jeweiligen Übung gewählt werden. So können niedrige Frequenzen zur Mobilisation, mittlere zum Training der Muskelfunktion sowie Koordination und hohe Frequenzen zur Steigerung der Muskelleistung und der Ausdauer eingesetzt werden.

Die Amplitude, also die Auslenkung der Trainingsplattform aus der Ruhelage nach oben oder nach unten, kann einfach und stufenlos über die Fußposition gewählt werden. Je weiter die Fußposition, desto intensiver wird die Therapie. Der Hub hingegen ist die maximale Auslenkung (Unterschied zwischen höchster und tiefster Position, oder auch Spitzen-Spitzen-Wert und entspricht damit der doppelten Amplitude).

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Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Elektromedizin / Medizintechnik
  • 01.01  Diagnostik
  • 01.01.13  Sonstige Diagnostikgeräte

Sonstige Diagnostikgeräte

  • 01  Elektromedizin / Medizintechnik
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  • 01.02.03  Röntgengeräte und Zubehör

Röntgengeräte und Zubehör

Unsere Produkte

Produktkategorie: Trainingsgeräte

Galileo Med L Sensor

Therapiemodell mit dem Plus an Bedienfunktionalität mit zusätzlichem Komfort für selbständige Therapieeinheiten
Inklusive Wobbel-Funktion, Galileo® Smart Coaching+ und Galileo® Smart Sense - Kraftsensoren erkennen Asymmetrie.

Galileo Med L Sensor überzeugt mit integrierter Messfunktion über 4 Kraftsensoren. Zusätzlich wirkende Kräfte und eine Asymmetrie der Körperposition während der Galileo Anwendung werden gemessen und grafisch dargestellt. Weiterhin bietet das Gerät eine umfangreiche Bedienfunktionalität und die Möglichkeit der personalisierten Therapie durch den Einsatz von Chipkarten. Dabei ermöglichen die Zusatzfunktionen Smart Coaching+ und Smart Sense ein Mehr an Effizienz, Kontrolle und Sicherheit. Die integrierte Wobbel-Funktion rundet das Leistungspaket des multifunktionalen Gerätes ab.

Chip  Version
Zur Abrechnung und Erstellung individueller Therapieprofile
Zusätzlicher Komfort für selbständige Therapieeinheiten
Diese Gerätevariante eignet sich nicht nur für die begleitete Therapiesitzung, sondern bietet durch voreinstellbare Programme zusätzlich die Option für selbständige Anwendung durch den Patienten

Galileo® Wobbel-Funktion:
Besonderer Mehrwert für die Behandlung neuronaler Erkrankungen
Stimulation des neuronalen Systems durch zufällige Frequenzänderungen

Galileo® Smart Coaching:
Noch sichereres Training durch automatische Anpassung der Stimulationsfrequenz an die Fähigkeiten des Patienten
5 Intensitätsstufen

Galileo® Smart Sense:
Grafische Anzeige der Kraftverteilung bzw. Kraftposition auf der Platte
Grafische Anzeige von Spitzenkräften während der Anwendung (als % des Körpergewichtes)
Die Smart Sense-Funktion stellt die zusätzliche Krafteinleitung, bedingt durch die Vibration
und die entsprechende Körperhaltung, prozentual dar. Dies ist unabhängig vom Körpergewicht.

Option: Standpanel Med PT für Ihre interaktive Anwendung

Mit intuitiver Steuerung direkt über das Galileo Bedienteil und großem Display zur Visualisierung des kompletten Therapieablaufs. Verfügbar ausschließlich in Kombination mit Galileo Med L-Serie oder Galileo Med Fit-Serie. (Voraussetzung Chip Card-Version).

Display: Auf dem großzügigen 68 cm (27") Display des Galileo Med PT wird der komplette Trainingsablauf in Echtzeit angezeigt.

Trainingsmodi: Standardmäßig stehen für die Therapie zwei Trainingsmodi zur Verfügung:

Freies Training: In diesem Modus wählt der Anwender selbst einzelne Übungen aus themenbezogenen Übungsgruppen (Beispiel: „Warm Up") nacheinander aus. Die vorgegebenen Parameter kann er bei jeder Übung ändern.

Auto-Training: In diesem Modus ist der komplette Therapieplan inklusive Gesamtzeit und Pausen vorgegeben. In den Pausenzeiten sieht der Anwender bereits eine Vorschau auf die nächste Übung und kann sich auf diese vorbereiten.

Trainingsstufen: Unabhängig vom Trainingsmodus stehen sechs Stufen der Trainingsintensität zur Auswahl.

Wobbel-Funktion: Die Wobbel-Funktion kann jederzeit individuell in drei Intensitätsstufen (leicht, mittel, schwer) zugeschaltet werden.
Smart Coaching Support: Galileo Med PT visualisiert die Smart-Coaching Parameter. (Galileo Smart Coaching: Galileo "denkt" mit - Automatische Frequenz-Adaption an individuelle Fähigkeiten bei zu intensivem Training)

Zeitkonto: Eine Zugangsbeschränkung erreichen Sie durch die Chipkarten. Über die mitgelieferte PC-Software definieren Sie, ob Ihre Kunden mit oder ohne Zeitkonto trainieren können.

Personalisierte Therapiepläne: Neben freiem Training und Auto-Training haben Sie auch die Möglichkeit, einen individuell auf Ihren Kunden zugeschnittenen, festen Therapieplan zu erstellen. Diesen können Sie durch die Zuschaltung des Zufallsgenerators für die Übungsauswahl abwechslungsreicher gestalten.

Einfache Updates: Die Software ist modular aufgebaut, Aktualisierungen können einfach vorgenommen und weitere Trainingsmodule in Form neuer Übungsgruppen nachgerüstet werden.

Eigenes Bildmaterial: Darüber hinaus können Sie eigene Bilder, beispielsweise mit Eigenwerbung, zur Überbrückung von Leerlaufzeiten einspielen.

Auf Anfrage ist eine individuelle Farbgestaltung für Galileo Med PT und Galileo Med L-Serie bzw. Galileo Med Fit-Serie möglich.

Optional erhältlich:

1. Echtzeituhr

Konfiguration von Tages-, Wochen- und Monatslimits für Galileo Med L-Serie oder Galileo Med Fit-Serie (Voraussetzung Chip Card-Version).
Einschränkungen bezüglich der Nutzungshäufigkeit einstellbar
2. Externe Freigabe (IO-Modul)

Steuerung und Nutzung eines Galileo Gerätes über ein bereits vorhandenes System (z.B. RFID Chip bzw. andere Schlüssel- und Bezahlsysteme) zur Zugangskontrolle
Anschluss entsprechender Drittanbieter-Terminals an Galileo Basiseinheit möglich; Aktivierung / Deaktivierung über Schalteingang

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Produktkategorie: Trainingsgeräte

Galileo Med Fit Extreme PT

Das Highend-Paket für effektives Workout des gesamten Körpers

Inklusive Galileo® Med Fit Extreme Bundle, dem starken Modell für hochintensives Ganzkörpertraining, und Standpanel Galileo® Med PT zur Visualisierung des kompletten Trainingsablaufs.

Nach individueller Einweisung kann der Anwender eigenständig trainieren. Während des Trainings kann er den kompletten Trainingsablauf auf dem großzügigen Display in Echtzeit verfolgen. Die Steuerung erfolgt über die intuitive Benutzerführung des Galileo Med Fit Extreme Bedienteils am Halteständer.

Inklusive Galileo® Med Fit, dem Galileo Standardmodell für den anspruchsvollen Medical Fitness-Bereich, und 2 integrierten Galileo® Mano Med 30 Hanteln für anspruchsvolle sowie entspannende Anwendung.

Die Kombination aus Galileo Med Fit mit seiner großen Trittfläche und großen Amplitude, und den beiden Galileo Mano Med 30 Hanteln, ermöglicht eine hochintensive Ganzkörperanwendung. Technisch vereint in einem Gerät können jetzt gleichzeitig die unteren Extremitäten, der Rumpf und der Oberkörper mit den oberen Extremitäten effektiv trainiert werden. Die zentrale Steuerung des Galileo Med Fit und der Mano Med Hanteln erfolgt über das intuitive Bedienfeld am Halteständer. Dabei sind die Hanteln separat zu- und abschaltbar.

Chip Card-Version
Zur Abrechnung und Erstellung individueller Therapieprofile
Zusätzlicher Komfort für selbständige Therapieeinheiten
Diese Gerätevariante eignet sich nicht nur für die begleitete Therapiesitzung, sondern bietet durch voreinstellbare Programme zusätzlich die Option für selbständige Anwendung durch den Patienten

Galileo® Wobbel
Besonderer Mehrwert für die Behandlung neuronaler Erkrankungen
Stimulation des neuronalen Systems durch zufällige Frequenzänderungen
Besonderer Mehrwert für die Verbesserung von Propriozeption und Balance

Galileo® Smart Coaching
Noch sicherere Anwendung durch automatische Anpassung der Stimulationsfrequenz an die Fähigkeiten des Patienten
5 Intensitätsstufen

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Produktkategorie: Trainingsgeräte

Galileo Med 35

Hands-on Physiotherapie

Kompakte Technik und Funktionsvielfalt für die intensive Einzeltherapie.

Ausgereifte Technik auf kleinem Raum und ein geringes Gewicht vereinen sich in diesem Gerät. Galileo Med 35 bietet mit der integrierten Wobbel- und Smart Coaching-Funktion Funktionsvielfalt und kann hohe Effektivität in der intensiven Einzeltherapie ermöglichen. Galileo Med 35 kann Patient und Therapeut mit sehr großer Bewegungsfreiheit unterstützen und flexibel eingesetzt werden. Der geräuscharme Betrieb kann Anwendung mit Komfort auf angenehme Art verbinden. Im Lieferumfang enthalten ist eine Wobbel-Fernbedienung zum Ein- und Ausschalten und zum bequemen Anpassen der Stimulationsfrequenz und Laufzeit während der Anwendung sowie zur Nutzung der Wobbel-Funktion.
Der optionale Haltebügel mit Transportrollen bietet sturzgefährdeten Patienten Sicherheit. Galileo Med 35 ersetzt den veralteten Galileo Med Advanced.

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Produktkategorie: Trainingsgeräte

Galileo Delta Kipptisch

Seitenalternierende Muskelstimulation für nicht-stehfähige Anwender

Anwendung im Erwachsenenbereich. Modell A für Personen bis 1,90 m Körpergröße, Modell C für Personen bis 1,50 m Körpergröße

Die Galileo Delta Serie ermöglicht nicht-stehfähigen Anwendern von Therapieerfolgen mit Galileo zu profitieren. Erste Therapieziele sind die Verbesserung des muskulären Status von Beinen und Rumpf, die Linderung von Kontrakturen sowie die Durchblutungsförderung. Das Kipptischsystem lässt sich mittels elektronischem Handschalter stufenlos von der Horizontalen in die Vertikale verstellen. Im Lieferumfang enthalten ist eine Fernbedienung zum Steuern der Galileo Basiseinheit, zum stufenlosen Verstellen des Kipptisches und zur Steuerung des Wobbel-Modus. Das Modell Delta A Kipptisch ist mit einer Liegefläche von 1,90 m Länge insbesondere für die Therapie von Erwachsenen ausgelegt.

Optional ist der Galileo Delta  Kipptisch mit Rollen erhältlich - für mehr Mobiltät des Kipptisches.

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Produktkategorie: Trainingsgeräte

Galileo Mano 30

Galileo® Mano Med 30 Vibrationshantel
Therapie für Arme und Oberkörper

Die Hantelsysteme Galileo Mano Med werden insbesondere bei der Reduzierung von Spastiken bzw. bei Bewegungseinschränkungen, Durchblutungsstörungen, Verbesserung der Motorik oder zur Kräftigung der Muskulatur eingesetzt.

Die vorzügliche Ergänzung zum Standgerät.
Das Galileo Mano Med Hantelsystem ermöglicht entspannende sowie anspruchsvolle Therapiesitzungen je nach Bedarf. Muskuläre Defizite der oberen Extremitäten und des Schulter-Nackenbereichs werden effektiv und schnell bekämpft sowie die Bewegungsfreiheit beispielsweise nach Schulterverletzungen innerhalb kurzer Zeit wiederhergestellt. Die Zuschaltung der integrierten Wobbel-Funktion ermöglicht eine sich zufällig ändernde Stimulationsfrequenz (Schwingungen pro Sekunde).

Optional kann eine zweite Hantel parallel betrieben werden.

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Produktkategorie: Trainingsgeräte

Galileo Med 15

Therapie für Kleinkinder im medizinischen Bereich
Leicht und mobil für unsere Kleinsten mit optionaler Galileo Mano Hantel.

Galileo Med 15 eignet sich besonders für den Einsatz im früh- und kleinkindlichen Bereich, für Kinder mit einem Körpergewicht bis 50 kg. Dabei überzeugt das Gerät auch durch einen geringen Platzbedarf und Mobilität dank seines sehr geringen Eigengewichts.
Der integrierte Hantelanschluss und die integrierte Wobbel-Funktion erweitern das Spektrum an Therapiemöglichkeiten.
Optional kann Galileo Med 15 mit einem Galileo Mano Hantel Modell ergänzt werden. Dabei ist sowohl der synchrone als auch der separate Betrieb beider Geräte jederzeit möglich.
Galileo Mano Med Hantel 20

Galileo Mano Med Hantel 20 L

Therapie der oberen Extremitäten + des Nackenbereichs.  

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Produktkategorie: Röntgengeräte und Zubehör

XCT 2000

pQCT – die 3. Dimension in der Knochendichtemessung.
P eripherer, quantitativer Computertomograph (pQCT) für die Messung an Radius oder Tibia. Bestimmung von volumetrischer Knochendichte, Knochengeometrie und Muskelparameter an Arm oder Unterschenkel mittels pQCT.

Herkömmliche flächenprojizierte Knochendichtemessverfahren können die Knochenfestigkeit nicht hinreichend beschreiben. Denn hierfür sind Informationen über die Knochengeometrie nötig.
Mit der pQCT-Technologie kann aus der Querschnittsgeometrie die Festigkeit des Knochens für Biegung und Kompression berechnet werden. Darüber hinaus liefert sie - im Gegensatz zu flächenprojizierten Verfahren - physikalisch korrekte Dichtewerte in g/cm³. Dadurch sind die Dichtewerte unabhängig von der Größe des Knochens, was besonders bei Kindern eine wichtige Rolle spielt. Mit der pQCT-Technologie kann kortikaler und trabekulärer Knochen getrennt analysiert werden, so dass Veränderungen im Knochen zuverlässig und früh nachgewiesen werden können.

Zusätzliche histomorphometrische Parameter wie endostealer und periostaler Umfang und Knochenquerschnittsflächen können in vivo ermittelt werden. pQCT-Messungen an der Tibia oder am Radius werden in großem Umfang in der klinischen Routine eingesetzt. In der Pädiatrie sind die Vorteile der pQCT besonders deutlich. Sie ist die einzige Methode, mit der das Wachstum von anderen Prozessen unterschieden werden kann. In der präklinischen Forschung werden spezielle ultrahochauflösende Geräte in fast allen pharmakologischen Studien eingesetzt.
Verhältnis zwischen muskulären Anforderungen und resultierendem Knochen
pQCT geht aber noch einen entscheidenden Schritt weiter als herkömmliche Verfahren: Es quantifiziert zusätzlich die muskulären Eigenschaften und ermittelt somit das Verhältnis zwischen Muskel und Knochen. Dies ermöglicht den entscheidenden Schritt von der reinen Osteoporosediagnostik hin zur Diagnostik von Sarkopenie, Dynapenie und Frailty.

Entscheidend für Knochengeometrie und Knochenmasse sind die muskulären Anforderungen. Bereits Julius Wolff postulierte "Form folgt der Funktion", und Harold Frost präzisierte dies in seinem "Mechanostat"-Theorem. Eine Knochenanalyse muss somit sinnvoller Weise immer in Kombination mit einer Analyse der muskulären Eigenschaften und Fähigkeiten erfolgen. Die pQCT Messung (z.B. an der Tibia bei 66% distal) ermöglicht eben dies und liefert auf individueller Basis das Verhältnis zwischen muskulären Anforderungen und den resultierenden Eigenschaften des Knochens.

Diese kombinierte Analyse ist entscheidend, um zwischen einer primären Erkrankung (primäre Osteoporose) und den Effekten von mangelnder Bewegung zu differenzieren. Gemäß Frosts Mechanostat resultiert beides in einer reduzierten Knochenmasse. Der Unterschied findet sich aber in der zusätzlichen Diagnostik der muskulären Anforderungen. Das Entscheidende ist somit, dass am Messort individuell resultierende Verhältnis zwischen Muskel und Knochen. Hierzu ist der Muskelquerschnitt ein indirektes Maß für die muskulären Spitzenkräfte. Die Beispiele rechts zeigen oben eine gesunde Person, in der Mitte eine primäre Osteoporose und unten den Langzeiteffekt einer Querschnittslähmung. 

Neueste Forschungsergebnisse zeigen zudem, dass insbesondere im Bereich der Sarkopenie, Dynapenie und der Frailty zusätzlich zur Muskelgeometrie auch die Muskeldichte als Eigenschaft zur Muskelfunktion des Muskelgewebes entscheidend beiträgt. Als Grund hierfür wird insbesonderer die Steigerung des inter- und intramuskulären Fettanteils gesehen. pQCT mit der Kombination aus Geometrie- und Dichtemessung ist somit nicht zuletzt aufgrund der extrem geringen Strahlendosis das diagnostische Mittel der Wahl. Zur weiteren Präzisierung kann die pQCT basierte Muskel- und Knochenanalyse idealer Weise durch eine Muskelfunktions- und Leistungsanalysis auf Basis der Leonardo Mechanography ergänzt und somit die Aussagekraft weiter gesteigert werden - beispielsweise im umfassenden pQCT Knochen & Musckel Bundle. 

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Produktkategorie: Sonstige Diagnostikgeräte

Leonardo Mechanograph PRO

Das Standardmodell in Sport und Forschung
Flexibles und mobiles System für den Einsatz im Sport, bei Studien oder für fortgeschrittene Anwender.

Kraftmessplatte zur ortsaufgelösten Erfassung der Bodenreaktionskräfte. Variabler Einsatz durch zwei getrennte, portable Kraftmessplatten die beliebig zueinander angeordnet werden können. Schnell und einfach anzuleitende Bewegungsanalyse auf Basis von alltäglichen Bewegungen. Einsetzbar für alle Altersklassen (Referenzdaten von 3 bis 99 Jahren). Die typische Dauer einer Messung beträgt 1 Minute pro Einzelmessung oder z.B. 3 Minuten für ein Standard-Assessment bestehend aus 4 Einzeltests. Die Testabläufe umfassen unter anderem verschiedene Sprünge für die Analyse der individuellen anaeroben Leistungsfähigkeit, der Spitzenkräfte und von Asymmetrien des Bewegungsapparats. Der Lieferumfang des Leonardo Systems beinhaltet standardmäßig zwei Leonardo Mechanograph GRFP PRO Kraftmessplatten und die umfangreiche Analyse-Software Leonardo Mechanography BAS. Ein Mess-PC oder Laptop mit vorinstallierter Software ist optional erhältlich.

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Über uns

Firmenporträt

Die 2001 gegründete Firma Novotec Medical GmbH mit Sitz im süddeutschen Pforzheim ist TÜV-zertifizierter Hersteller der Galileo® Trainingsgeräte, der Galileo® Therapiegeräte und der Leonardo Mechanography® Bewegungs- und Leistungsanalysesysteme. Um höchste Qualität zu gewährleisten werden alle Geräte des Medizinprodukteherstellers in Deutschland entwickelt und gefertigt. Galileo Systeme feiern 2020 ihr 25-jähriges Jubiläum.

Die Grundlagen für die Entwicklung der unterschiedlichen Galileo Serien stammen aus den Forschungs-ergebnissen der Firmenschwester Stratec Medizintechnik GmbH, die aus der 1979 gegründeten Stratec Elektronik GmbH hervorging. Sie entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Systeme zur peripheren quantitativen Computertomographie (Stratec pQCT) für die Analyse von Muskel und Knochen sowie xelerate® Trainingssysteme für kognitives Training.

Eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Forschungseinrichtungen besteht bereits seit über 30 Jahren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen kontinuierlich in die Produktentwicklung ein.

pQCT Knochendichte & -geometrie, Leonardo Mechanographie und Galileo Therapie  – Bausteine in einem ganzheitlichen Diagnostik- und Therapiekonzept.

Das Portfolio aus bildgebenden Verfahren, Bewegungsanalyse und Galileo Therapie fügt sich zu einem ganzheitlichen Konzept rund um das Themenfeld Neurologie, Muskel und Knochen zusammen und reicht von der Diagnose bis zur Therapie. 

Neben dem wissenschaftlich hohen Anspruch des Unternehmens steht die ständige Erweiterung der Indikationsliste für die seitenalternierende Vibrationstherapie mit Galileo im Vordergrund. Der Hersteller legt großen Wert auf die Differenzierung der seitenalternierenden Galileo-Technologie zu Produkten mit anderen Funktionsweisen.

Galileo Training und xelerate – effektive und effiziente Trainingsmethoden für Sport & Fitness.

Ein weiterer Schwerpunkt der Firma Novotec Medical GmbH ist die Entwicklung und der Vertrieb von effizienten und hochqualitativen Trainingssystemen wie Galileo Training und xelerate für die Bereiche (Hochleistungs-)Sport, Fitness und Wellness aber auch für die Anwendung zu Hause. 

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2001

Geschäftsfelder
  • Elektromedizin / Medizintechnik
  • Physiotherapie / Orthopädietechnik