Fraunhofer IZI-BB, Bioanalytik & Bioprozesse aus Potsdam auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf -- COMPAMED Messe
Dienstleister

Fraunhofer IZI-BB, Bioanalytik & Bioprozesse

Am Mühlenberg 13, 14476 Potsdam
Deutschland

Telefon +49 331 58187-102
Fax +49 331 58187-119
info@izi-bb.fraunhofer.de

Dieser Aussteller ist Mitaussteller von
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.

Hallenplan

MEDICA 2017 Hallenplan (Halle 10): Stand G05

Geländeplan

MEDICA 2017 Geländeplan: Halle 10

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 03  Diagnostika
  • 03.01  Klinische Chemie
  • 03.01.14  Schnelltests - klinische Chemie

Unsere Produkte

Produktkategorie: Schnelltests - klinische Chemie

Biosystemintegration und Prozessautomation

Die Abteilung erarbeitet Lösungen für komplexe Labor­automatisierungsaufgaben aus der Biotechnologie (Halle 3 / G52). Im Fokus stehen dabei Arbeitsabläufe in der Kultur, Expansion und im Monitoring von Zellen. Ziel ist die Steigerung von Effizienz, Quantität und Qualität von Zellprodukten.

Ein weiterer Fokus liegt in der Entwicklung von Verfahren und Geräten für verschiedenste Point-of-Care-Anwendungen. Dafür steht unter anderem eine In-vitro-Diagnostik (ivD)-Plattform zur Verfügung, die je nach Fragestellung an unterschiedliche diagnostische Tests adaptiert werden kann. Hinzu kommen Verfahren und Geräte für die Analyse und Anwendung molekularer Grenzflächen und elektronischer Effekte höherer Ordnung.

Eine besondere Bedeutung kommt zudem der Entwicklung von Verfahren zur schonenden Trocknung und Fixierung von Trockenreagenzien zu, welche vielseitigen Einsatz in Diagnostik und Analytik finden.

(Halle 3 / G52 am Gemeinschaftsstand DiagnostikNet-BB Netzwerk Diagnostik Berlin-Brandenburg e.V.)
https://www.medica.de/vis/v1/de/exhibitors/medcom2017.2528696?oid=80396&lang=1

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Produktkategorie: Schnelltests - klinische Chemie

Zellfreie und Zellbasierte Bioproduktion

Ressourcenschonung und der Aufbau effizienter Stoffkreisläufe sind die aktuellen Herausforderungen für Wirtschaft und Technologie. Vor allem im Gesundheitsbereich ist die ausreichende und kostengünstige Verfügbarkeit hochwertiger synthetischer Stoffprodukte wesentliche Grundlage für die Fortschrittsfähigkeit. Hochkomplexe proteinogene Wirkstoffe stellen beispielsweise die Basis für die Impfstoff- und Antikörperentwicklung dar. Aber auch in der Lebensmitteltechnologie, der Agrar-, Kosmetik- und Waschmittelindustrie ist der Bedarf an Enzymen, an komplexen Peptiden und Proteinen oder allgemein an synthetischen Biomolekülen stetig zunehmend.

Derzeit werden diese Substanzen häufig mit Hilfe lebender Zellen oder Organismen hergestellt. Diese Systeme unterliegen jedoch erheblichen Limitierungen: Ein beträchtlicher Stoff- und Energieeintrag muss für die Aufrechterhaltung des Stoffwechsels der Mikroorganismen oder Zellkulturen selbst aufgewendet werden und limitiert so die Wirtschaftlichkeit dieses Ansatzes. Zusätzlich sind viele Metaboliten und Endprodukte toxisch oder wirken in höheren Konzentrationen, als sie für eine wirtschaftliche Produktion notwendig sind, toxisch auf Zellen oder Organismen. Dadurch können viele wichtige Substanzen gar nicht oder nur in geringen Mengen hergestellt werden.

Hier erschließt die zellfreie Bioproduktion hochwertiger Biomoleküle völlig neue Möglichkeiten. Durch die ausschließliche Nutzung der für die Synthese notwendigen subzellulären Komponenten der Organismen ist es in geeigneten Reaktionsumgebungen möglich, effizient Biomoleküle mit komplexen und auch völlig neuen Eigenschaften herzustellen. Die am Standort Golm etablierten Technologien ermöglichen eine wirtschaftlich effiziente Nutzung dieser Verfahren und schaffen damit neue Grundlagen für die ökonomische Produktion von aktiven Proteinen.

Die Extremophilenforschung der Abteilung beschäftigt sich mit kälteangepassten Schneealgen. Deren Nutzung zur Gewinnung hochwertiger Substanzen, wie z.B. Antioxidantien oder Fettsäuren, steht darin im Mittelpunkt. Begleitend werden produktoptimierte Photobioreaktoren entwickelt. Die Kultursammlung CCCryo als einzigartige Bioressource kann dabei von akademischen und privatwirtschaftlichen Interessenten genutzt werden.

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Produktkategorie: Schnelltests - klinische Chemie

Molekulare und Zelluläre Bioanalytik

In der Abteilung werden Lab-on-a-Chip-Systeme für die Kultivierung, Prozessierung und Analyse von Zellproben entwickelt. Durch Kombination steuerbarer Polymeroberflächen, dielektrophoretischer Elemente und fluidischer Mikrokanäle sowie geeigneter Sensoren, lassen sich in den Chips wichtige Aufgaben erledigen. Langzeitkultivierung und Überwachung von definierten Zellclustern lassen sich darin ebenso zuverlässig durchführen, wie die mikrometergenaue Positionierung von Einzelzellen oder das Sortieren heterogener Zellpopulationen.

Die Abteilung adressiert zudem biotechnologische Fragestellungen an den Schnittstellen biologischer Strukturen und technischer Systeme. Dazu werden unter anderem eigenständige Sensorelemente oder Analyse- und Datenbanktools entwickelt, die bei verschiedenen Fragestellungen aus den Bereichen Umweltanalytik, Lebensmittelüberwachung, Herdenmanagement, Prozesskontrolle oder Diagnostik Anwendung finden. Neben der Entwicklung von Point-of-care-Anwendungen, z.B. für Drogen und Serumscreenings, werden innerhalb der Abteilung spezifische Assays zur Validierung von Biomarkern entwickelt. Dafür kann auf eine Vielzahl unterschiedlicher Spotting- und Dispensiertechniken zurückgegriffen werden.

Mit der Integration von Biobanken zu sogenannten Metabiobanken ermöglicht und unterstützt die Abteilung zudem die webbasierte fall- und probengenaue Suche nach humanen Bioproben und den zugehörigen Daten über Institutionen- und Landesgrenzen hinweg.

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Über uns

Firmenporträt

Der Institutsteil Bionanalytik und Bioprozesse IZI-BB adressiert mit seinen Schwerpunkten Analytik, Diagnostik, Biosystemtechnik und biologische Sicherheit zukunftsträchtige und nachhaltige Entwicklungsfelder.

Die Ursprünge des jetzigen Fraunhofer IZI-BB wurden 1998 als Außenstelle des Fraunhofer IBMT »Molekulare Bioanalytik« unter anderem mit der Einwerbung des BMBF-BioFuture Preises in Potsdam-Rehbrücke begründet. 2001 erfolgte die Integration in die damalige Fraunhofer Arbeitsgruppe Medizinische Biotechnologie (ABMT). Mit Baustart in 2004 und Einweihung in 2007 wurde das Teilinstitut des IBMT am Standort Potsdam-Golm in dem dort aufkeimenden Forschungspark im Umfeld der Universität Potsdam, des MPI sowie des GoIm-Gründerzentrums mit einer Gesamtnutzfläche von heute ca. 4.300 m2 etabliert.

Im Ergebnis der Umsetzung erfasster interner Synergiestrategien wurde der Institutsteil im Jahr 2014 dem Fraunhofer IZI angegliedert und stellt nunmehr neben dem Hauptstandort in Leipzig, der Projektgruppe Molekulare Wirkstoffbiochemie und Therapieentwicklung (IZI-MWT) in Halle (Saale) sowie der Projektgruppe Extrakorporale Immunmodulation in Rostock den vierten Standort des Fraunhofer IZI in Deutschland dar. Aufgrund seiner Infrastruktur und Historie wird der Institutsteils vollständig autonom verwaltet.

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