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Die Aussteller der COMPAMED zeigen, wie Mikrosysteme und Miniaturkomponenten den entscheidenden Unterschied machen. Diese Technologien arbeiten unsichtbar, können jedoch ein entscheidender Faktor im Leben der Patientinnen und Patienten sein.
Interview Karl-Heinz Fritz, Cicor
Die Miniaturisierung medizinischer Geräte ist der Schlüssel für zukünftige Entwicklungen. Nehmen wir zum Beispiel Hörgeräte: Hörgeräte werden in Zukunft nicht mehr nur reine Schallverstärker sein, sondern auch Geräte zur Gesundheitsüberwachung.
Etablierte und bekannte Fertigungstechnologien sind sehr oft nicht mehr geeignet für die Herstellung miniaturisierter Geräte. Daher beschäftigen wir uns immer mehr mit alternativen und neuen Fertigungstechniken, die die Herstellung dieser Geräte auf lange Sicht ermöglichen.
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Die Hersteller stehen zwar noch vor technischen Herausforderungen, aber der Nutzen für die Medizin ist enorm.
Interview Andreas Morschhauser, Fraunhofer ENAS
Die Herausforderungen bei der Herstellung im Mikromaßstab sind natürlich Dinge wie Verschmutzung, Kontamination und die Kompatibilität von Materialien im Mikromaßstab.
Die Miniaturisierung ermöglicht natürlich eine höhere Funktionsdichte, so können wir mehr Funktionen in medizinische Geräte integrieren, beispielsweise Multiplexing, also die Messung mehrerer Parameter in einem Gerät. Präzision und Zuverlässigkeit sind die Grundlage für Mikrotechnologien für medizinische Geräte.
Wenn Sie also einen Parameter messen und eine Beurteilung vornehmen möchten oder auf dieser Grundlage eine Diagnose stellen möchten, müssen Sie diesen Daten natürlich vertrauen können.
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Weitere Einblicke in Mikrotechnologie und Miniaturisierung finden Sie unter compamed.de und auf der nächsten COMPAMED in Düsseldorf.