Die Forschenden am Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials (IAPP) der TU Dresden entwickelten druckbare elektronische Materialien sowie Herstellungsprozesse. Das Team der UMR überführte die Implantation mit etablierten chirurgischen Verfahren in die Praxis
„Wir mussten völlig neue Wege bei der Auswahl biokompatibler Materialien und der Fertigung unserer gedruckten Elektronik gehen – mit dem Ziel, die Wundheilung nicht zu beeinträchtigen“, erklärt Prof. Karl Leo, Projektleiter an der TU Dresden. „Gleichzeitig stand die Herausforderung im Raum, die Sensorfolie nicht nur im Labor, sondern direkt im Körper testen zu können.“
Prof. Jochen Hampe, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus sowie Sprecher des Else Kröner Fresenius Zentrums (EKFZ) für Digitale Gesundheit in Dresden, betont: „Ich freue mich, dass die frühe fachübergreifende Vernetzung zu diesem erfolgreichen Ergebnis geführt hat. Hier wird sichtbar, wie klinischer Bedarf und technologische Entwicklung zusammenwirken können, um die Versorgung von Patientinnen und Patienten künftig zu verbessern.“
Als nächste Schritte sind eine breiter angelegte Studie sowie zusätzliche Funktionen der Sensorfolie geplant, um Mechanismen hinter dem Versagen von Anastomosen besser zu verstehen.
COMPAMED.de; Quelle: Technische Universität Dresden