11.08.2025
In der ersten Phase gilt es zu ermitteln, welche Produkte verpackt werden, beispielsweise Einweg OP Sets, Implantate oder Diagnostik Kits. Es legt fest, welche Sterilisationsverfahren (Dampf, Gas, Strahlung) zum Einsatz kommen und definiert Lager und Transportbedingungen wie Temperatur, Feuchte und Stoßfestigkeit.
Zugleich werden regulatorische Vorgaben (ISO 11607, EU MDR, FDA Regeln) zusammengestellt und Umweltziele wie Recyclingquoten oder CO₂ Fußabdruck festgelegt. Stakeholder aus F&E, Qualitätssicherung und Logistik stimmen so ein klares Pflichtenheft ab, das als Vorgabe für alle weiteren Schritte dient.
In dieser Phase prüft man die Versiegelungsintegrität mithilfe von Differenzdruck- und Helix Tests sowie Streifenindikatoren. Die Sterilisationszyklen werden unter realen Produktionsbedingungen qualifiziert: Parameter wie Temperatur und Feuchtekurven, Gaskonzentrationen sowie Bestrahlungsintensitäten werden exakt dokumentiert.
Kontrollen durch biologisches und chemisches Monitoring sichern die Wirksamkeit. Alle Tests werden abschließend in Validierungs¬berichten zusammengeführt, um die regulatorische Freigabe zu erhalten.
Kurzreportage
Ausstellerinterview