Veranstaltungsort war das Wahrzeichen "Dortmunder U". Das Gebäude beherbergte ehemals die Union Brauerei, und dient mittlerweile als Zentrum für Kunst und Kreativität und steht somit sinnbildlich für die nachhaltige Nutzung von industriellen Gebäuden.
Ein Thema in diesem Jahr war die Nanotechnologie im Kontext von Nachhaltigkeit. Neben aktuellen Fragestellungen beispielsweise zur Ökotoxikologie, ging es auch um innovative Anwendungsfelder von Mikro- und Nanotechnologie bei Beschichtungen oder in der Batterieforschung, welche die Leistung im Bereich der Elektromobilität signifikant verbessern kann. Ein E-Auto könnte so bis zu 800km Reichweite erlangen.
In der Session zum Thema flexible, hybride Elektronik wurden aktuelle Trendthemen für den Einsatzbereich tragbarer Elektronik wie zum Beispiel Wearables vorgestellt und diskutiert. Dabei spielten gedruckte Elektronik, neuartige leitfähige Tinten, Energy-Harvesting-Prozesse und die Waschbarkeit von Mikroelektronik eine bedeutende Rolle.
Gleich zwei Sessions widmeten sich der Schlüsseltechnologie Photonik, in der es weiterhin viele wichtige Neuentwicklungen gibt. Auch das Thema Quantencomputer unter dem Aspekt der Effizienz wurde beleuchtet.
"Mit dem IVAM Hightech Summit zeigen wir einmal im Jahr, welche Konzepte und Ideen die führenden Köpfe der Branche gerade erarbeiten und was erfolgreich in Produkte umgesetzt werden kann," erklärt IVAM-Geschäftsführer Dr. Thomas Dietrich. Der nächste IVAM Hightech Summit wird im Frühjahr 2023 zum Thema "smarte Technologien" stattfinden.
COMPAMED.de; Quelle: IVAM Fachverband für Mikrotechnik