Die ausführliche Beschreibung und Kommentierung der Fördermittel und -strukturen der Deutschen Forschungsgemeinschaft in dem Gutachten wird dabei der prägenden Rolle der DFG als größter Förderorganisation im Bereich der universitären Grundlagenforschung und als zentraler Selbstverwaltungsorganisation für die Wissenschaft in Deutschland in vieler Hinsicht gerecht.
Die auf dieser Grundlage formulierten Schlussfolgerungen werden von der DFG in zentralen Punkten begrüßt und unterstützt. Dies betrifft etwa die Empfehlung, die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Forschung weiter zu steigern, sowie das positive Votum von EFI zu einer Erhöhung der DFG-Programmpauschale von derzeit 22 auf 30 Prozent, wie sie bereits im Koalitionsvertrag der Bundesregierung perspektivisch vorgesehen ist.
Andere Aussagen des Gutachtens wären aus Sicht der DFG allerdings noch differenzierter zu betrachten. Beim Verhältnis von Einzelförderung und Verbundförderung sieht die DFG ihre Aufgabe darin, die legitimen Interessen der unterschiedlichen Akteure in der Wissenschaft angemessen zu berücksichtigen. Hierbei hat die Förderung der besten Köpfe hohe Bedeutung, nicht weniger aber auch das Interesse der Hochschulen an strukturbildenden Maßnahmen
oder an wissenschaftspolitischen Initiativen, die etwa zur Einrichtung der Exzellenzinitiative und der aktuellen Exzellenzstrategie geführt haben.
Die DFG sieht die deutsche Forschung im internationalen Vergleich mit ganz unterschiedlich strukturierten Wissenschafts- und Finanzierungssystemen, die sehr weitgehend die Unterschiedlichkeit der Aufgaben und Leistungen von Einrichtungen der Forschungsförderung bestimmen.
COMPAMED.de; Quelle: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)