Im Anschluss an die Führung diskutierte Bundeskanzlerin Merkel mit dem wissenschaftlichen und unternehmerischen Nachwuchs aus KI und
Robotik. In einem Statement für die Presse sagte sie: "Was man hier sieht ist, dass von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung alles mitgedacht wird – und zwar immer aus der Perspektive: Was nützt den Menschen? So stelle ich mir das Hightech-Land Deutschland vor." Die Bundeskanzlerin schloss mit einem Aufruf an den wissenschaftlichen Nachwuchs: "Ich wünsche allen Doktorandinnen und Doktoranden allen die hier arbeiten und allen Ausgründern viel Elan und alles Gute. Unser Wohlstand von morgen hängt von Ihrer Arbeit heute ab."
Ministerpräsident Dr. Markus Söder sagte anlässlich der Besichtigung: "Bayern will Künstliche Intelligenz massiv voranbringen. Die Technologie hilft, Krankheiten zu erkennen, Verkehrsströme zu lenken und körperliche Arbeit zu erleichtern. Nur durch solche Innovationen bleibt Bayern auch in Zukunft wettbewerbsfähig. Deshalb investieren wir massiv in Wissenschaft und Forschung, in Quantentechnologie, Robotik, Supercomputing, New Space und moderne Mobilität. Die MSRM der TU München ist dabei ein wichtiger Teil im Kompetenznetzwerk Künstliche Maschinelle Intelligenz. Bayern unterstützt seine Vordenker."
Prof. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TUM, sagte: "Die TUM mit ihrem hochdifferenzierten, fächerübergreifenden Ansatz ist in der idealen Position, um gemeinsam mit ihren starken Partnern die Region München zum europäischen Zentrum für Robotik und Künstliche Intelligenz zu entwickeln. Dadurch können wir in anderen Bereichen, in denen wir bereits heute stark sind – etwa in der Luft- und Raumfahrt – völlig neue Akzente setzen und im internationalen Wettbewerb hierzulande die Spitze der Forschung definieren."
Die MSRM ist mit ihrer interdisziplinären Ausrichtung an den Schnittstellen der Ingenieur-, Natur-, Computer-, Sozial- und Geisteswissenschaften als "Integratives Forschungszentrum" zentral in der Zukunftsstrategie der TUM positioniert, gewissermaßen "als Herzstück des neuen Human-Centered Engineering", wie der Präsident erläuterte. "Hier verschmelzen die klassischen Disziplinen zu neuen, auf den Bedarf der Menschen orientierten technischen Lösungen, ganz im Sinne einer ,begreifbaren’ digitalen Maschinenintelligenz." Gleichzeitig verkörpere die MSRM die unternehmerische Grundeinstellung der Technischen Universität München.
COMPAMED.de; Quelle: Technische Universität München