Selective Laser Etching: Mikrofluidik einfach dreidimensional --

Selective Laser Etching: Mikrofluidik einfach dreidimensional

Interview mit Dr. Arnold Gillner und Sebastian Nippgen, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Übereinander, nebeneinander und verzweigt – komplexe Formen in Glas sind schön anzusehen, aber auch schwierig herzustellen, denn erstarrtes Glas ist hart und nur schwer zu bearbeiten. Wird es in der Mikrofluidik verwendet, liegt die Größe der filigranen Formen im Mikrometerbereich. Ihr Hersteller muss dann zum Laser greifen, um einen dreidimensionalen Bauplan in sein Werkstück zu transportieren.

01.02.2016

Sebastian Nippgen; ©Fraunhofer ILT, Aachen

Sebastian Nippgen; ©Fraunhofer ILT, Aachen

Dr. Arnold Gillner; ©Fraunhofer ILT, Aachen

Dr. Arnold Gillner; ©Fraunhofer ILT, Aachen

Foto: In Glas geätzte Mikrofluidik

Feine Strukturen: Mit SLE lassen sich Mikrofluidiken wie diese im Inneren eines Werkstücks aus Glas anlegen und anschließend herausätzen; ©Fraunhofer ILT, Aachen/ Volker Lannert

Foto: In Glas geätzte Mikrofluidik

Die Mikrofluidiken aus Glas haben eine bessere biologische und chemische Kompatibilität als Mikrofluidiken aus Kunststoff, lassen sich besser reinigen und sind meistens wiederverwertbar; ©Fraunhofer ILT, Aachen/Volker Lannert

Foto: Timo Roth; Copyright: B. Frommann

© B. Frommann