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ISDSG Institut für Sicherheit und Datenschutz im Gesundheitswesen - Ein Dienstleistungsbereich der DATATREE AG

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Das Thema „Datenschutz im Gesundheitswesen“ hat, angefangen mit dem „Eid des Hippokrates“ (460-370 v. Chr.), der zum ersten Mal die ärztliche Verschwiegenheit im Rahmen der medizinischen Behandlung formulierte, eine lange Tradition und ist in Deutschland auf Landesebene in den 1970er Jahren erstmalig gesetzlich formuliert worden. Das Bundesverfassungsgericht prägte in seinem Grundsatzurteil im Jahre 1983 den Begriff der „informationelle Selbstbestimmung“, im Sinne eines Datenschutz-Grundrechts und leitet dieses aus dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“) des Grundgesetzes ab.

Mit der zunehmenden Digitalisierung des Alltagslebens sind heutzutage die Nutzung von Internet, Email und sozialen Netzwerken selbstverständlich geworden. Analog wandelt sich auch die medizinische Dokumentation von der klassischen „Papierakte“ hin zu einem „digitalen (multimedialem) Medium“ mit der Möglichkeit des ubiquitären Zugriffs.

Gleichzeitig werden an eine moderne, medizinische Dokumentation ganz andere Anforderungen, als noch vor wenigen Jahren, gestellt. Das „Aufschreiben“ von Befunden und Maßnahmen diente dem Arzt ursprünglich als Gedächtnisstütze und wurde erst im Laufe der Zeit Beleg für das medizinische Handeln („geschuldete Leistung des Arztes“). Heute bildet die medizinische Dokumentation, auch vor dem Hintergrund des steigendem ökonomischen Drucks im Gesundheitswesen, regelhaft die notwendige Basis für sekundäre Verwendungszwecke, wie Abrechnung, Controlling und Qualitätsmanagement. Ebenso sind die Medizin- und Versorgungsforschung auf Informationen aus der medizinischen Dokumentation angewiesen und auch in der Lehre und Ausbildung von ärztlichem und nicht-ärztlichem Fachpersonal sind Praxisfälle ein wichtiger Bestandteil („tertiäre Verwendung“).

Die medizinischen und administrativen Prozesse im Gesundheitswesen sind dabei mittlerweile meistens hoch-spezialisiert, interdisziplinär und oft auch einrichtungsübergreifend und eine Abwicklung ohne moderne IT-Verfahren ist nicht mehr vorstellbar. Moderne (mehrschichtige) IT-Architekturen sind die Summe, aus mehreren vernetzten Komponenten bzw. Teilsystemen und verfügen oft über einen hohen Komplexitätsgrad. Insbesondere in der Verzahnung der beiden Disziplinen Medizin und Informationstechnologie stellt der Datenschutz ganz neue Anforderungen an „Mensch und Maschine“.

Die Vernetzung und Digitalisierung im Gesundheitswesen und die 2000 Jahre alte Weisheit des Hippokrates müssen aber kein Widerspruch sein. Vielmehr ist es unsere Motivation und unser Anspruch, dass ein moderner „Datenschutz im Gesundheitswesen“ im höchsten Maße sensible Daten schützt und dabei in der Praxis nutzbar bleibt.

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