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Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald)

Felix-Hausdorff-Str. 2 , 17489 Greifswald
Deutschland

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MEDICA 2016 Hallenplan (Halle 15): Stand E05

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MEDICA 2016 Geländeplan: Halle 15

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Elektromedizin / Medizintechnik
  • 01.03  Therapie und Physikalische Medizin (inkl. Heimtherapie)
  • 01.03.02  Elektrotherapiegeräte

Unsere Produkte

Produktkategorie: Elektrotherapiegeräte

For­schungs­schwer­punkt Plas­ma­me­di­zin

Ak­tu­el­le Stu­di­en pro­gnos­ti­zie­ren weiterhin ein star­kes Wachs­tum für Plas­ma-An­wen­dun­gen in den Be­rei­chen Me­di­zin­tech­nik, Bio­tech­no­lo­gie und Phar­ma­zie. Der For­schungs­schwer­punkt Plas­ma­me­di­zin trägt die­ser Ent­wick­lung Rech­nung.

Der Fo­kus liegt in ers­ter Li­nie auf der Grund­la­gen­for­schung zu Me­cha­nis­men von Wech­sel­wir­kun­gen phy­si­ka­li­scher Plas­men mit le­ben­den Zel­len und Ge­we­ben. Zu­dem wer­den die Er­geb­nis­se der Grund­la­gen­for­schung auf ihr prak­ti­sches Ver­wer­tungs­po­ten­zi­al hin un­ter­sucht und ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt. Dies be­trifft insbesondere die the­ra­peu­ti­sche Nut­zung von At­mo­sphären­druck­plas­men in der Me­di­zin.

Ein wichtiger Forschungsansatz ist hierbei die unterstützende Anwendung kalter Atmosphärendruckplasmen bei der Be­hand­lung von Wunden, von infektiösen und entzündlichen Hauterkrankungen sowie in der Zahnmedizin. Neben der proliferationsfördernden Wirkung belegen wissenschaftliche Studien, dass mithilfe von Plasmen viele Arten von Mikroorganismen einschließlich multiresistenten Bakterien inaktiviert werden können. Das große Potenzial von Plasmaanwendungen geht aber weit über die bisherigen Erfolge in der Therapie chronischer, infizierter Wunden hinaus. So liegt ein weiterer Schwerpunkt der plasmamedizinischen Forschungen auf der Tumortherapie. Denn neuste Ergebnisse der Grundlagenforschung verweisen unter anderem auf die Möglichkeit des Einsatzes von physikalischem Plasma zur Inaktivierung von Krebszellen.

Die ersten Kaltplasmageräte, mit denen ärztliche Behandlungen u. a. in der Dermatologie durchgeführt werden, haben mittlerweile die Marktzulassung erhalten. Der am INP entwickelte Atmosphärendruck-Plasmajet kINPen MED wurde dafür 2014 mit dem Ludwig-Bölkow-Technologiepreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern als erfolgreiche wirtschaftliche Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen ausgezeichnet. Für Herstellung und Vertrieb des kINPen MED ist inzwischen das innovative Spin-off des INP, die neoplas tools GmbH verantwortlich. Weitere Informationen finden Sie hier: (www.neoplas-tools.eu)

Das INP Greifswald engagiert sich als Mitglied des Nationalen Zentrums für Plasmamedizin e.V., um die Entwicklung einer evidenzbasierten klinischen Plasmamedizin in Deutschland voranzutreiben. Weitere Informationen finden Sie hier: (www.plasma-medizin.de).

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Über uns

Firmenporträt

Das Leib­niz-In­sti­tut für Plas­ma­for­schung und Tech­no­lo­gie e.V. (INP Greifs­wald) ist eu­ro­pa­weit die größte außer­uni­ver­sitäre For­schungs­ein­rich­tung zu Nie­der­tem­pe­ra­tur­plas­men, de­ren Grund­la­gen und tech­ni­schen An­wen­dun­gen. Ne­ben der an­wen­dungs­ori­en­tier­ten Grund­la­gen­for­schung fördert das INP die Ent­wick­lung plas­ma­gestütz­ter Ver­fah­ren und Pro­duk­te. Das In­sti­tut be­treibt For­schung und Ent­wick­lung von der Idee zum Pro­to­typ. Die The­men ori­en­tie­ren sich an den Bedürf­nis­sen des Mark­tes. Der­zeit ste­hen Plas­men für Ma­te­ria­li­en und En­er­gie so­wie für Um­welt und Ge­sund­heit im Mit­tel­punkt des In­ter­es­ses. In­no­va­ti­ve Pro­dukt­ide­en aus der For­schung des INP wer­den durch die Aus­gründun­gen des In­sti­tuts trans­fe­riert. Das INP fördert zu­dem ak­tiv die Aus- und Wei­ter­bil­dung wis­sen­schaft­li­cher und tech­ni­scher Nach­wuchs­kräfte auf dem Ge­biet der Nie­der­tem­pe­ra­tur­plas­ma­phy­sik im Zu­sam­men­wir­ken mit Hoch­schu­len, For­schungs­ein­rich­tun­gen und der In­dus­trie. Das In­sti­tut ist als ge­meinnützi­ger Ver­ein or­ga­ni­siert und gehört seit sei­ner Gründung der Leib­niz-Ge­mein­schaft.

 

Forschungsbereiche des INP

Materialen & Energie

- Oberflächen/Schichten

- Katalytische Materialien

- Prozessmonitoring

- Schweißen/Schalten

 Umwelt & Gesundheit

- Bioaktive Oberflächen

- Plasmamedizin / Dekontamination

- Schadstoffabbau

- Bioelectrics

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Unternehmensdaten

Anzahl der Beschäftigten

100-499

Gründungsjahr

1991

Geschäftsfelder

Elektromedizin / Medizintechnik