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Forschungscampus M²OLIE Mannheim Molecular Intervention Environment

Theodor-Kutzer-Ufer 1-3 , 68167 Mannheim
Deutschland

Telefon +49 621 3832241
Fax +49 621 3832153
info@m2olie.de

Dieser Aussteller ist Mitaussteller von
Baden-Württemberg International - Gesellschaft für int. wirtschaftl. u. wissenschaftl. Zusammenarbeit mbH

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  • Halle 15 / G24
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MEDICA 2016 Hallenplan (Halle 15): Stand G24

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MEDICA 2016 Geländeplan: Halle 15

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Elektromedizin / Medizintechnik
  • 01.02  Bildgebende Verfahren
  • 01.02.01  Computertomographen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Computertomographen

M²INT

LEITPROJEKT 1
Entwicklung einer Systemplattform für die Minimalinvasive Molekular Assistierte Intervention M²INT
Das Leitprojekt 1 M²INT befasst sich mit der Entwicklung eines teilautomatisierten Interventionssystems für die effiziente Durchführung von minimalinvasiven, individualisierten Maßnahmen der Radiologie und der Radiotherapie bei oligometastasierten Patienten.

Im Mittelpunkt steht in der ersten Phase die Einbindung von klinischen Verfahren der interventionellen Radiologie, z. B. Biopsie, und der Strahlentherapie, z. B. Brachytherapie, in das Interventionssystem. In einem zweiten Schritt werden Verfahren der minimalinvasiven Chirurgie sowie der narbenlosen Operation (NOTES) integriert.

Ziel ist es, die Prozesszeiten bei gesteigerter Präzision so zu verkürzen, damit die Behandlung (Biopsie, Diagnose, Therapie) von oligometastasierten Patienten in einem durchgängigen Prozess an höchsten einem Tag durchführbar wird (One-Stop-Shop) und der erhöhte technische Aufwand wirtschaftlich zu rechtfertigen ist. Dieses Ziel soll durch den Einsatz von Assistenzsystemen und durch eine Erhöhung des Automatisierungsgrades erreicht werden.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte von M²INT:Entwicklung eines Interventionsassistenten und Integration des Artis ZEEGO® Systems für die automatische Instrumentenpositionierung mit Instrumentenwechselsystem
Entwicklung einer „intelligenten“ Biopsienadel zur Gewebeklassifikation und Unterscheidung von tumorösem und gesundem Gewebe
Entwicklung eines Navigationssystems mit Erfassung sämtlicher Personen und Objekte im Interventionsraum
Untersuchung eines automatischen Registrierungsverfahrens
Entwicklung eines App-Konzeptes für Interventionen mit dem Artis ZEEGO® System
Mit dem langfristigen Ziel einer medizinischen Behandlung in einem geschlossenen Kreislauf (Closed-Loop-Prozess) wird die Entwicklung von Schnittstellen für die Integration der Diagnostik und Bioanalytik ebenso wie für die Herstellung von Diagnostika oder Therapeutika (M²oBiTE) unmittelbar am oder im Interventionsraum erforderlich. In der ersten Phase werden diese Schnittstellen geschaffen, in der zweiten Phase soll der Prozess im Interventionsraum experimentell evaluiert werden.

Derzeit beteiligen sich als Industriepartner am Leitprojekt M²INT die Unternehmen Siemens Healthcare GmbH, KUKA Laboratories GmbH, Carl Zeiss Meditec AG, MAQUET GmbH.

Partner aus dem Bereich Hochschule/Wissenschaft: Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Mannheim, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie im Universitätsklinikum Mannheim, Institut für Wissenschaftliches Rechnen (Heidelberg), Institut für eingebettete Systeme und Medizintechnik (EMB-Lab) der Hochschule Mannheim, Fraunhofer-Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie des Fraunhofer IPA (Mannheim).

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Produktkategorie: Computertomographen

M²OBITE

Molekulare Bioanalytik und Theranostika-Entwicklung
Ziel dieses Leitprojekts ist die Erforschung patientenspezifischer Diagnostikprozesse, die eine rasche individualisierte und nicht-invasive Endoradiotherapie als Teil des Closed-Loop-Prozesses des Forschungscampus ermöglichen soll.

Zur Verbesserung der Diagnostik und Klassifikation von Tumorgewebe anhand möglicher Therapietargets werden die molekularen Fingerprints der in Leitprojekt 1 gewonnenen Biopsate mit Hilfe massenspektrometrischer und spektroskopischer Methoden analysiert. Für die Archivierung und Auswertung dieser molekularen Fingerprints werden eine Datenbank für den systematischen Vergleich mit histopathologischen Daten entwickelt und neue Auswertungsmethoden implementiert.

Anhand dieser Informationen werden bekannte und neue Liganden sowie Antikörper und deren Derivate erforscht, die spezifisch an die zuvor identifizierten Targets binden. In vitro und in vivo wird die Eignung der Tracer für die NIR- oder PET-Bildgebung und Endoradiotherapie evaluiert und anschließend gegebenenfalls optimiert. Mittels aus den Biopsaten gewonnenen 3D-Zellkulturen (Sphäroiden) wird in vitro die Toxizität der Radiotheranostika physiologisch realitätsnah analysiert. Hierzu wird zunächst eine automatisierte Gewebehomogenisation mit maximaler Zellausbeute etabliert.

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Produktkategorie: Computertomographen

M²IBID

LEITPROJEKT 3
Innovative molekulare Bildgebung
Das Projekt hat als übergeordnetes Ziel, mehrere bildgebende Modalitäten wie CT, MRT oder PET-CT zu nutzen und weiterzuentwickeln. Dadurch soll eine individualisierte Intervention eines krebserkrankten Patienten optimal und mit höchstmöglicher Präzision an einem ZEEGO-Roboter durchgeführt werden können. Hierbei steht im Vordergrund, molekulare und neuartige funktionelle Bildinformationen, die mittels unterschiedlicher bildgebender Verfahren akquiriert werden, zu fusionieren und alle relevanten Informationen der unterschiedlichen Verfahren auf das Artis ZEEGO® System zu transferieren. In diesem Prozess sollen dem am Artis ZEEGO® System arbeitenden Arzt kompakt alle morphologischen, molekularen und funktionellen Informationen über den zu behandelnden Tumor patientenindividuell bereitgestellt und in Echtzeit mit dem am Artis ZEEGO® System akquirierten Daten zu multimodalen 3D- und 4D-Daten fusioniert werden.

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Produktkategorie: Computertomographen

PROM²OLIE

QUERSCHNITTSPROJEKT 1: PROM²OLIE
Processes within the Mannheim Molecular Intervention Environment
Das Querschnittsprojekt ProM²OLIE des Forschungscampus M²OLIE befasst sich mit einer organisationswissenschaftlichen Perspektive des molekularen Interventionsprozesses. Das Vorhaben hat das übergeordnete Ziel, durch ein holistisches Prozessmanagement und einen integrierten Ansatz den reibungslosen und wirtschaftlichen Gesamtablauf der verschiedenen Teilprozesse einer molekularen Behandlung von Patienten sowohl während der Forschungsphase als auch im späteren Realbetrieb sicherzustellen. ProM²OLIE operationalisiert das Ziel von M²OLIE, den Patienten in einem sogenannten „One-Stop-Shop“ innerhalb von wenigen Stunden zu behandeln. In dem anvisierten One-Stop-Shop durchläuft der Patient die Prozessschritte Diagnose, Analyse, Vorbereitung und Intervention an einem Tag.

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Produktkategorie: Computertomographen

M²PROCIT

QUERSCHNITTSPROJEKT 2: M²PROCIT
Mannheim Molecular Process IT-Platform
Das Querschnittsprojekt M²PROCIT befasst sich mit der Entwicklung eines integrierten, adaptiven Workflow-Management-Systems (WFMS) für die ganzheitliche Patienten- und Ressourcensteuerung des molekularen Interventionsprozesses.

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Über uns

Firmenporträt

Der Forschungscampus „Mannheim Molecular Intervention Environment (M²OLIE)“ gehört zu den aktuell neun geförderten Forschungsprojekten, die im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ am 25. September 2012 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnet wurden.

Durch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizinern, Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Betriebswirtschaftlern aus fünf akademischen (Hochschulen und nicht-universitäre Forschungseinrichtungen ) und neun industriellen Partnern ( Großunternehmen und kleine und mittlere Unternehmen) soll im Mannheimer Universitätsklinikum eine medizinische Interventionsumgebung für die Weiterentwicklung von minimal-invasiven Krebstherapien entwickelt werden. Im Laufe dieses Entwicklungsprozesses sollen Therapieverfahren aus den Bereichen Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie durch modernisierte Bildgebungsverfahren, patientenindividuelle Radiopharmaka, roboterbasierende Interventionsassistenten und viele weitere personalisierte Therapieverfahren verbessert und ergänzt werden. Diese Vielfalt an Neuerungen, an Kombination neuartiger Untersuchungs- und Behandlungsmethoden und patientenabgestimmten Therapieverfahren bringt eine Änderung der Abläufe im und außerhalb des Operationssaals mit sich. Eine Optimierung dieser veränderten Abläufe durch ein Prozessmanagement-System ist ebenfalls Bestandteil des Forschungsvorhabens. Die Entwicklung dieses „Interventionsraums der Zukunft“ ist das konkrete Ziel des Forschungscampus „M²OLIE“.

„Der Forschungscampus komplettiert als weiteres Instrument die neuen Kooperationsformen der Hightech-Strategie – wie Innovationsallianzen und Spitzencluster. Ähnlich wie diese bündelt der Forschungscampus erhebliche Ressourcen aus Wissenschaft und Wirtschaft für Forschung und Innovation. Aufgrund des gemeinsam betriebenen Forschungsstandortes sind sie aber im Vergleich durch die große Nähe an einem Ort, Verbindlichkeit über längere Zeiträume sowie durch den besonderen Fokus auf die anwendungsorientierte Grundlagenforschung geprägt.“

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