Universität Bayreuth, Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften

Prieserstr. 2 , 95444 Bayreuth
Deutschland

Telefon +49 921 554801
Fax +49 921 554802
eckhard.nagel@uni-bayreuth.de

Dieser Aussteller ist Mitaussteller von
Bayern Innovativ GmbH

Messehalle

  • Halle 3 / E83
 Interaktiver Hallenplan

Hallenplan

MEDICA 2016 Hallenplan (Halle 3): Stand E83

Geländeplan

MEDICA 2016 Geländeplan: Halle 3

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 07  Medizinische Dienstleistungen und Verlagserzeugnisse
  • 07.01  Analysen und Gutachten

Unsere Produkte

Produktkategorie: Analysen und Gutachten

BACHELOR UND MASTER "GESUNDHEITSÖKONOMIE"

Der Komplexität des Gesundheitswesens wird der Bayreuther Studiengang "Gesundheitsökonomie" mit seinem generalistischen Ansatz gerecht: Die Fachbereiche Medizinmanagement & Gesundheitswissenschaften, VWL, BWL sowie Recht bilden die Studenten interdisziplinär aus. Wer die Professoren im Auswahlverfahren von sich überzeugt hat, wird in kleiner und überschaubarer Gruppe auf der Campus-Universität unterrichtet. In zwölf definierten Studieneinheiten für den "Bachelor" und in neun für den "Master", erwerben die Studenten Kenntnisse in unterschiedlichen Disziplinen wie

Allgemeiner VWL und BWL
Versicherung und Recht
Medizin und Gesundheitswissenschaften
Gesundheitsökonomie und Krankenhausmanagement
Unverzichtbare Einblicke in die unternehmerische Praxis gewährt neben mehrmonatigen Praktika auch das sog. "Mentorenprogramm": Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen begleiten die Studenten als persönliche Ansprechpartner und unterstützen sie bei ihrem Weg ins Gesundheitswesen - eine der Wachstumsbranchen in Deutschland. Es wächst die Forderung nach neuen Versorgungs- und Versicherungsmodellen, nach effizienten Management- und Kommunikationsansätzen in der Patientenversorgung, aber auch in der medizin-assoziierten Industrie. Die sich hier ergebende Lücke an spezialisierter Kompetenz können Bayreuther Gesundheitsökonomen füllen. Sie können zwischen Medizin und Wirtschaft vermitteln, sprechen beide "Fachsprachen". Der menschliche Körper und seine Krankheiten sind den Absolventen vertraut, Krankenhausmanagement wie auch Public Health nicht nur Schlagwörter, sondern "ihr Metier". Sie sind geschult in Qualitätsmanagement, kennen die Möglichkeiten des zukunftsweisenden e-Health und können medizinökonomische Entscheidungen auf ethischer Grundlage treffen. Kurz, sie haben gelernt, im Gesundheitswesen verantwortungsvoll und kompetent zu handeln. Die Berufsaussichten sind dementsprechend gut. Große Nachfrage nach den Absolventen herrscht nicht nur bei Klinikketten und Krankenkassen, auch bei Unternehmensberatungen sind die "Allrounder im Gesundheitswesen" aktiv. Deren Potenzial für Führungsaufgaben haben Medizinindustrie und Pharmabranche ebenso für sich erkannt.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Informationsportal des Studiengangs Gesundheitsökonomie und in der Imagebroschüre der Universität Bayreuth.

Mehr Weniger

Über uns

Firmenporträt

UNSERE AUFGABEN UND ZIELE
Vor dem Hintergrund medizinischer Innovationen, demografisch-bedingter Bedarfssteigerungen und gesteigerten Leistungserwartungen, ergibt sich bei knappen Ressourcen ein dynamisches Spannungsfeld, das stetig eine Vielzahl unterschiedlich gelagerter wissenschaftlicher Fragen aufwirft.

Diesen Fragestellungen widmen wir uns am IMG in vielfältigen Forschungsprojekten. Dabei legt das Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften, unter Leitung von Eckhard Nagel als Geschäftsführendem Direktor sowie seit September 2010 verstärkt durch Klaus Nagels, auf einen Aspekt besonders Wert: Die Interdisziplinarität.

Kontinuierlichen Veränderungsprozessen unterworfene Rahmenbedingungen und die sich ergebenden Auswirkungen auf verschiedene Zielgrößen, wie beispielsweise auf das Gesundheitsverhalten von Menschen oder Versorgungsansätze für Patienten, sind klassische Untersuchungsgegenstände unserer Arbeit.

Thematisch sind unsere Forschungsprojekte breitgefächert und reichen von der gesundheitsökonomischen Bewertung bis hin zu anthropologischen Fragestellungen.

Besondere Bedeutung messen wir dabei aber auch dem anthropologischen Kern der medizinischen Betreuung bei. Dieser Kern ist vielschichtig und unsere forschungsseitigen Themenfelder, Bedeutung des traditionellen ärztlichen Behandlungsauftrages, ethische Aspekte der Arzt-Patienten-Beziehung seien hier beispielhaft erwähnt.

Die abgeleiteten Fragestellungen haben eine Gemeinsamkeit: Sie werden zunehmend komplexer und lassen sich in der Regel nur noch in interdisziplinären Forschungsansätzen im Hinblick auf ihre positiven und normativen Implikationen beantworten. Die Mission des IMG ist es deshalb, unter Anwendung international anerkannter wissenschaftlicher  Methoden und in interdisziplinärer Kooperation komplexe wissenschaftliche Forschungsfragestellungen im Zusammenhang mit dem Themenfeld Gesundheit zu identifizieren und zu bearbeiten. Zur Bearbeitung setzen wir ein breites Spektrum gesundheitsökonomischer Methoden ein, die wir durch aktuelle Forschungsansätze angrenzender Gebiete und Disziplinen gezielt ergänzen.

Die Interdisziplinarität des IMG spiegelt sich auch in seiner personellen Zusammensetzung. Die Qualifikationen im Team sind breit gefächert und reichen von Gesundheitsökonomie, Medizin, Pharmazie, über die Ernährungswissenschaften bis hin zu den klassischen Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften.

Den zweiten Schwerpunkt des IMG bildet die Lehre, die in Kooperation mit den angeschlossen volks- und betriebswirtschaftlichen Lehrstühlen, vor allem die medizinisch- und gesundheitswissenschaftliche Gebieten der Gesundheitsökonomie abdeckt.

Auch in der Lehre spiegelt sich die Vielfalt der Disziplinen wider. Das „Herzstück“ des Studiengangs Gesundheitsökonomie bilden deshalb gleich drei Lehrstühle – nämlich für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften (Prof. Dr. Dr. med. habil. Dr. phil. Dr. theol. h. c. Eckhard Nagel, Prof. Dr. Klaus Nagels), für Produktionswirtschaft und Industriebetriebslehre (Prof. Dr. Jörg Schlüchtermann) sowie für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaften (Prof. Dr. Volker Ulrich).

Unseren Studierenden, den  Akteuren von morgen, werden verschiedene Blickwinkel in die Facetten von Gesundheitssystemen und –wirtschaft eröffnet. In diesem Zusammenhang legen wir Wert auf eine enge Verzahnung mit der Praxis. Dies bewerkstelligen wir in der   Zusammenarbeit mit Einrichtungen der universitären Spitzenmedizin wie dem Universitätsklinikum Essen, dem Uniklinikum der LMU in München, regionalen Versorgungsverbünden oder in der engen Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen unterschiedlicher Trägerschaft sowie mit Krankenkassen, Praxisnetzwerken oder der forschenden pharmazeutisch-medizintechnischen Industrie.

Wir sind überzeugt, dass Dialog und Zusammenarbeit in Wissenschaft und Praxis neue Wege für Problemlösungen des Gesundheitswesens eröffnen, die ihre nachhaltige Tragfähigkeit vor allem durch entsprechend kompetente, interdisziplinär entwickelte und verantwortungsvolle Beiträge erhalten. Diese Beiträge zu leisten haben wir uns als gemeinsames Ziel gesetzt.

Mehr Weniger