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Dieser Aussteller ist Mitaussteller von
Forschung für die Zukunft c/o Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg TTZ

Messehalle

  • Halle 3 / D94
 Interaktiver Hallenplan

Hallenplan

MEDICA 2016 Hallenplan (Halle 3): Stand D94

Geländeplan

MEDICA 2016 Geländeplan: Halle 3

Unsere Produkte

Produktkategorie: Wundversorgung, Produkte für die

Innovatives Magnetpflaster fördert Heilung chronischer Wunden

Prof. Dr. Ingrid Hilger, Leiterin der AG Experimentelle Radiologie des Universitätsklinikums Jena hat eine beliebig-formbare magnetische Wundauflage entwickelt. Dieses innovative Verbandsmaterial fördert die Wundheilung über eine physikalisch/mechanisch-basierte, kontaktlose und kontrollierbare Wärmefrei-setzung. Dazu werden magnetische Materialien vorzugsweise Eisenoxid-Nanopartikel in einen biologischen Träger eingebettet. Der Träger kann eine Wundauflage, eine Bandage oder auch ein chirurgisches Garn sein. Die Wärmefreisetzung wird über die Exposition des Trägers in einem magnetischen Wechselfeld erreicht, konkret erfolgt die Wärmefreisetzung durch Ummagnetisierungen im magnetischen Material. Die eingebetteten Eisenoxid-Nanopartikel können nach der Wärmefreisetzung entweder in der Wundauflage verbleiben oder in die Wundregion transportiert werden. Es wird zusätzlich die Möglichkeit der sequen-ziellen, periodisch-zyklischen Therapiesitzungen eingeräumt, um den Heilungsprozess schonend und individuell auf den Patienten auszurichten.
Die magnetische Wundauflage kann auf Wunden in äußeren Bereichen des Körpers aufgelegt, oder in inneren Organen (nach Chirurgie) als Träger z. B. als Implantat eingebettet werden. Der Träger kann darüber hinaus auch bei Patienten mit chronischen Wunden beispielsweise bei Diabetes, verwendet werden. Der gesamte Träger ist biokompatibel und biologisch abbaubar. In definierten Schichten des Trägers können zusätzlich antiseptische Substanzen z. B. Triclosan und ggf. biologische Wirkstoffe (Wachstumsfaktoren) eingebettet sein.

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Produktkategorie: Wundversorgung, Produkte für die

Mikro-Kompartimentierte Fermentation

Die präsentierte Erfindung des Fachgebietes Physikalische Chemie / Mikroreaktionstechnik der Technischen Universität Ilmenau betrifft ein Verfahren zur Fermentation, und eine Anordnung zur Fermentation eines durch Fermentation wandelbaren Stoffes.
Bei den bekannten Verfahren zur Fermentation herrschen im Fermenter annähernd einheitliche Bedingungen. Alle beteiligten Mikroorganismen erfahren zu einem Zeitpunkt gleiche Umgebungsbedingungen und gleiche Konzentrationen der im Kulturmedium enthaltenen Substanzen, sodass zumeist nur jeweils eine Spezies für jeden Produktionsschritt zum Einsatz kommt. Auf dieser Basis ist es schwierig, biotechnologische Synthesen zu realisieren, die
mehrstufige Syntheseprozesse enthalten, wie sie jedoch in der Natur vorkommen. Ebenso ist das Einbringen von zwei oder mehreren Organismen in einen homogen betriebenen Fermenter unkontrollierbar, sodass eine reproduzierbare Produktgenerierung nicht möglich ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, die aus der Natur bekannten Abläufe bei einer Fermentation in einem höheren Maße technisch nachbilden zu können. Dazu wird ein erstes und dann weitere Kompartimente in der Anlage einem Dispersionsmedium zugeführt und über eine sich bildende Emulsion ein Fermentierungsprodukt erzeugt.

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Produktkategorie: Wundversorgung, Produkte für die

Zeitaufgelöste Fluoreszenz- und Reflexionsbilder an dreidimensionalen Oberflächen

Forscher des Fachgebietes Biomedizinische Technik der TU Ilmenau und des Universitätsklinikums Jena haben gemeinsam ein neuartiges Verfahren zur Bestimmung und Auswertung zeit-aufgelöster Fluoreszenz- bzw. Reflexionsbilder an ausgedehnten dreidimensionalen Oberflächen entwickelt. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die zeitaufgelösten Fluoreszenz- oder Reflexionssignale je Bildpunkt analysiert und der zeitliche Versatz zum Anregungsstrahlaustrittspunkt bzw. Detektionsstrahleintrittspunkt (aufgrund unterschiedlicher Ent-fernung vom Anregungs- und/oder Detektionsort) bestimmt wird. Die Datenanalyse erfolgt mit der eigens entwickelten FLIMX-Software-Toolbox (www.flimx.de).
Die Erfindung kann u. a. in multimodalen Diagnosegeräte, z. B. strukturell (Ultraschall, Computertomographie) oder funktionell (EEG, Nahinfrarotspektroskopie), integriert werden.

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Produktkategorie: Wundversorgung, Produkte für die

Räumliche Interpolation von gestörten medizinischen Mehrkanaldaten mittels Compressed Sensing

Der patentierten Erfindung der Forscher des Fachgebietes Biomedizinische Technik der TU Ilmenau liegt die Aufgabe zu Grunde, ein effektives und in Echtzeit realisierbares Verfahren zur Interpolation von gestörten oder ausgefallenen Elektroenze-phalographie(EEG)-Kanälen zu entwickeln, um diese aus den Messungen der übrigen Kanäle für jeden einzelnen Zeitpunkt rekonstruieren zu können. Gestörte EEG-Kanäle treten z. B. häufig bei mobilen Anwendungen auf.
Im erfindungsgemäßen Verfahren wird für die Interpolation der EEG-Daten erstmals Compressed Sensing auf Basis der räumlichen harmonischen Analyse (SPHARA) eingesetzt. Compressed Sensing ist ein innovatives Konzept aus der Bild- und Signalverarbeitung mit dem Ziel, Daten im Akquirierungsprozess selbst in komprimierter Form zu erfassen. Im Anschluss wird aus der unterabgetasteten Messung das gesuchte Signal über die Lösung eines L1-regularisierten Optimierungsproblems rekonstruiert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren ist das Ergebnis weitestgehend unabhängig von der Lage der ausgefallenen Sensoren.

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Produktkategorie: Wundversorgung, Produkte für die

Systemaufbau zur schnellen Blutuntersuchung auf der Intensivstation – Schnelle Diagnostik der lebensgefährlichen „Blutvergiftung“

Die am Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V. (IPHT) und dem Universitätsklinikum Jena entwickelte Anordnung für eine individualisierte Patientenblutanalyse, insbesondere für Patienten auf der Intensivstation, ermöglicht nach nur einer Stunde ein aussagekräftiges Untersuchungsergebnis für den Arzt aus nur 1-2 ml Patientenblut.
Ein Holographie-Modul erzeugt ein klassisches Blutbild zur Anzahl der verschiedenen Blutzellen, ein Raman-Spektroskopie-Modul gibt Aussagen zum Aktivierungszustand der Zellen (z. B. durch Sepsiserreger), ein Fluoreszenz-Modul liefert quantitative Aussagen zur Konzentration wichtiger Biomarker im Blut. Alle Module werden aus einer zentralen Probenkartusche mit der Blutprobe versorgt und sind mit einer zentralen Steuer- und Computereinheit verbunden, die dem Arzt nach einer Analysenzeit von weniger als 1 Stunde das Ergebnis präsentiert.

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Über uns

Firmenporträt

Der Thüringer Verwertungsverbund vermarktet die Erfindungen von mehr als 3.000 patentrelevanten Wissenschaftlern aus 11 Thüringer Universitäten, Fachhochschulen, wissenschaftlichen Instituten und dem Uniklinikum Jena. Für die Industrie stellt er  dabei einen einzigartigen Zugang zum größten Technologiepool Thüringens bereit.

 

Unsere Themenfelder:

Life Science, Biomedizintechnik, Optik, Photonik, Bildverarbeitung,

Bauingenieurwesen, Medien & Kommunikation, Mechanik,

Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Nanotechnologien

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