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MEDICA 2016 Geländeplan: Halle 10

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16.11.2016

Philips HomeSafe und CareSage: Im Alter sicher zu Hause leben

In Nordamerika hat HomeSafe bereits sieben Millionen Senioren überzeugt. Im Rahmen der MEDICA 2016 launcht Philips das Hausnotrufsystem nun in Deutschland. Aber das ist nur der erste Schritt, um den Ruhestand in den eigenen vier Wänden noch sicherer zu machen. CareSage von Philips ermöglicht es, auf Grundlage der Hausnotrufdaten das Risiko für eine Krankenhauseinweisung innerhalb der nächsten 30 Tage vorherzusagen. So können bei einer ungünstigen Prognose rechtzeitig Maßnahmen zur Vermeidung eines stationären Krankenhausaufenthaltes veranlasst werden. 

Stürze im Alter
Längst ist der demografische Wandel angekommen und der ältere Mensch die bestimmende Realität in der Gesundheitsversorgung. Fragt man Senioren nach ihren Wünschen, lautet die Antwort in der Regel „Möglichst lange zu Hause leben“. Eines der größten Risiken für den Verlust der Selbstständigkeit im Alter sind Stürze. Laut Statistik stürzt rund jeder dritte der über 65-Jährigen mindestens einmal pro Jahr, bei den über 80-Jährigen ist es sogar jeder zweite. Die Ursachen sind vielfältig. Sie reichen von altersbedingten funktionellen Einschränkungen wie dem Abbau der Muskelmasse, Gleichgewichtsstörungen und nachlassender Sehkraft über die Einnahme bestimmter Medikamente bis hin zu Stolperfallen in der Wohnung. Anders als bei Kindern, die beim Entdecken der Welt unzählige Male hinfallen und unbeschadet wieder aufstehen, kann schon ein unfreiwilliger Bodenkontakt für ältere Menschen zum Wendepunkt werden. Zehn bis zwanzig Prozent der Stürze erfordern eine medizinische Versorgung, fünf bis zehn Prozent der Patienten erleiden Brüche und circa ein bis zwei Prozent eine Hüftfraktur.[1] Experten schätzen die Kosten der Operationen sturzbedingter Brüche, der anschließenden Rehabilitation und der sich häufig aus einem Sturz ergebenden Pflegebedürftigkeit auf bundesweit mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr. 

HomeSafe: Die Nummer eins der US-amerikanischen Hausnotrufsysteme jetzt auch in Deutschland
„Ein älterer Mensch stürzt in seiner Wohnung, er ist allein und außerstande, sich selbst zu helfen – genau dieses Szenario kann HomeSafe vermeiden. Außerdem wirkt das Hausnotrufsystem der Neigung vieler Senioren entgegen, Sturzereignisse zu verschweigen oder zu bagatellisieren, weil sie niemandem zur Last fallen möchten“, erklärt Dr. Heribert Baldus, Principal Scientist bei Philips. Der Marktführer aus den USA besteht aus einer Basisstation und einem am Handgelenk oder um den Hals getragenen Funksender. Erkennen die im Funksender integrierten Sensoren einen Sturz, lösen sie automatisch einen Notruf aus. Binnen kürzester Zeit meldet sich ein Mitarbeiter der Leitstelle - 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Auf dem Computerbildschirm sieht er die für den Kunden hinterlegte Adresse und weitere personenbezogene Daten, zum Beispiel Informationen zu Vorerkrankungen und verordneten Medikamenten, aber auch Kontaktdaten des Hausarztes oder von Angehörigen. Über die Freisprechanlage kann der Hilfebedürftige von überall in der Wohnung seine Situation schildern. Je nach Bedarf werden Nachbarn, Angehörige oder der Notarzt verständigt. Die Leitstelle bleibt so lange mit dem Kunden in Kontakt, bis Hilfe eingetroffen ist.

CareSage: Heute schon berechnen, was morgen passiert
Der demografische Wandel führt zu einer Verschiebung des Krankheitsspektrums hin zu chronischen, alterstypischen Erkrankungen. Dadurch steigen sowohl die Häufigkeit als auch die Dauer von Krankenhausaufenthalten. Viele stationäre Behandlungen älterer Patienten lassen sich jedoch durch das frühzeitige Erkennen von Verschlechterungen des Gesundheitszustandes vermeiden. CareSage von Philips nutzt Predictive Analytics, um auf Grundlage der Hausnotrufdaten das Risiko für eine Krankenhauseinweisung innerhalb der nächsten 30 Tage vorherzusagen. Fortschrittliche Algorithmen analysieren nicht nur den Ist-Zustand, sondern leiten aus der Datenhistorie zusätzlich die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines Ereignisses in der Zukunft ab. So können bei einer ungünstigen Prognose früh genug Maßnahmen zur Vermeidung eines stationären Krankenhausaufenthaltes veranlasst werden. Für ältere Patienten bedeutet dieses Plus an Sicherheit einen Gewinn an Lebensqualität. Zugleich kann CareSage zu einer Reduzierung des Kostendrucks im Gesundheitssystem beitragen. Die Einführung in Deutschland ist für 2017 geplant.
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1 Lord, SR, et al. Cambridge University Press 2007; O'Loughlin, JL, et al. Am J Epidemiol 1993;137 (3) 342-354; Campbell, AJ, et al. Age and Ageing 1981; 10 (4) 264-270; Weyler, EJ, Gandjour, A, Gesundheitswesen 2007; 69 (11) 601-606. Devita MA, Bellomo R, Hillman K, et al. Findings of the first consensus conference on medical emergency teams. Crit Care Med 2006;34: 2463–78

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Kerstin Zimmermann
PR Managerin Health Systems
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Röntgenstraße 22, 22335 Hamburg
Mobil: +49 (0) 171/81 80 186
E-Mail: kerstin.zimmermann@philips.com

Über Royal Philips
Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Health Continuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 70.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte mit seinem Gesundheitstechnologie-Portfolio in 2015 einen Umsatz von 16,8 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de

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14.11.2016

Von Gesundheitsmotivatoren über Delirmanagement bis hin zu Predictive Analytics: Philips auf der MEDICA 2016

Vom 14. bis 17. November findet sich die internationale Medizinbranche zu ihrer Weltleitmesse in Düsseldorf ein. Auch für Philips ist die MEDICA ein absolutes Muss. Erstmals zeigt das Unternehmen in diesem Jahr auf zwei Ständen Produkte und Lösungen, die zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung entlang des gesamten Health Continuums - vom gesunden Leben über Prävention, Diagnostik und Therapie bis hin zur Versorgung zu Hause - beitragen.

Mit der digitalen Revolution erleben wir zurzeit nicht weniger als einen historischen Wendepunkt. Auch das Gesundheitswesen wird komplett umgekrempelt. Vernetzung heißt das Gebot der Stunde. Die immer größer werdende Schere zwischen steigender Nachfrage nach Gesundheitsleistungen einerseits - Stichworte medizinischer Fortschritt und demografische Alterung - sowie Kostendruck und knappen Ressourcen andererseits zwingen zu neuem Denken und Handeln. Die Grenzen zwischen Sektoren, Einrichtungen und Disziplinen lösen sich auf. Bei Innovationsprozessen rücken patientenrelevanter Nutzen und gesundheitsökonomische Effizienz als Erfolgsfaktoren in den Fokus. Zugleich emanzipiert sich der Patient zum anspruchsvollen Gesundheitskonsumenten, der Entwicklungen im Bereich E-health als Impulsgeber maßgeblich vorantreibt. „Es vollzieht sich ein tief greifender Kulturwandel, der Herausforderungen, aber auch ungeahnte Möglichkeiten schafft. Philips will mit seinen Produkten und Lösungen dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems in diesem neuen Zeitalter weiter zu erhöhen“, erklärt Eva Braun, Geschäftsführerin Philips Market DACH und Leiterin Health Systems.

Produkte und Lösungen für alle Phasen des Versorgungsprozesses
In Halle 10, Stand A22 stellt Philips Innovationen aus den Bereichen Ultraschall, Patientenüberwachung, Schlaftherapie und außerklinische Beatmung sowie VitalMinds, ein Konzept für das nicht-pharmakologische Delirmanagement auf Intensivstationen, vor. Im Rahmen eines multimodalen Ansatzes umfasst VitalMinds Mitarbeiterschulungen, kognitive Stimulation und den Einsatz von Orientierungshilfen wie Brille, Hörgerät, Uhr und Kalender. Weitere Säulen sind Lärmreduzierung und eine Beleuchtung zur Wiederherstellung des natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus´. Sämtliche Maßnahmen zielen darauf ab, das Umfeld des Patienten positiv zu gestalten und sein Wohlbefinden zu steigern.

An der Connected Health Bar in Halle 15, Stand E44 dreht sich alles um das Thema vernetzte und mobile Gesundheitsversorgung. Um nur einige Beispiele zu nennen: Die gemeinsam mit Ärzten und Psychologen entwickelten personalisierten Gesundheitsprogramme motivieren, Verhaltensänderungen langfristig im Alltag zu verankern und individuelle Gesundheitsziele zu erreichen. Mit OmniSphere hat Philips als erstes Unternehmen eine Lösung zur universellen Vernetzung und optimalen Serviceanbindung von Ultraschallsystemen entwickelt. Die Server/Client-basierte Plattform erlaubt Analysen der Auslastung und der Art der erbrachten Prozeduren, die eine objektive Basis sowohl für Workflow-Optimierungen als auch für strategische Investitionsentscheidungen bilden. Zugleich unterstützt sie Medizintechniker dabei, die Verfügbarkeit und den technisch einwandfreien Zustand der Systeme zu gewährleisten. Um den Ruhestand in den eigenen vier Wänden noch sicherer zu machen, launcht Philips im Rahmen der MEDICA ein neues Hausnotrufsystem mit integrierten Sturzsensoren. Aber das ist nur der erste Schritt für mehr Schutz im Alter. CareSage ermöglicht es, auf Grundlage der Hausnotrufdaten mithilfe von Predictive Analytics das Risiko für eine Krankenhauseinweisung innerhalb der nächsten 30 Tage vorherzusagen. So können bei einer ungünstigen Prognose rechtzeitig Maßnahmen zur Vermeidung eines stationären Krankenhausaufenthaltes veranlasst werden

Philips in den Foren und Kongressen der MEDICA 2016
Zum fünften Mal wird am 16. November in Düsseldorf der weltgrößte Live-Pitch um die beste Medical Mobile Solution für den Einsatz im Arzt- und Klinikalltag ausgetragen: die MEDICA App COMPETITION 2016. Philips stiftet als Global Presenting Sponsor die Preise für die drei Gewinner. Dr. Florian Frensch, Head of Strategy & New Business Development, ist Mitglied der hochkarätig besetzten Jury und wird außerdem über „Connected health devices and services“ sprechen.

Im MEDICA CONNECTED HEALTHCARE FORUM stellen etablierte Unternehmen und Startups neue Erkenntnisse, Technologien und Lösungen für die vernetzte und mobile Gesundheitsversorgung vor. Am 16. November um 12:30 Uhr wird Dr. Dirk Hueske-Kraus, Clinical Director Patient Care and Monitor Solutions, PCMS Services M2O, einen Vortrag über „Excessive alarms and alarm fatigue“ halten.

Das MEDICA TECH FORUM widmet sich den aktuellen Herausforderungen der Medizintechnikbranche. Am 15. November um 12:00 Uhr und am 16. November um 16:30 Uhr wird Günter Hohensee, Solution Sales Manager Healthcare Lighting, das VitalMinds-Konzept für das nicht-pharmakologisches Delirmanagement auf Intensivstationen vorstellen. 

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Über Royal Philips
Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Health Continuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 70.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte mit seinem Gesundheitstechnologie-Portfolio in 2015 einen Umsatz von 16,8 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de

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14.11.2016

Philips VitalMinds: Nicht-pharmakologisches Delirmanagement ist ein Mannschaftssport

Das Delir ist die am häufigsten während einer intensivmedizinischen Behandlung auftretende Funktionsstörung des Gehirns. Sie führt zu längeren Verweildauern und einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko. Mit VitalMinds verfolgt Philips einen präventiven Ansatz, der davon ausgeht, dass Delirmanagement ohne Medikamente am besten in einem multimodalen und interprofessionellen Setting gelingt.

Delir: Die unterschätzte Gefahr
Gerade noch war alles in Ordnung, doch plötzlich spielt das Gehirn verrückt (lat. delirare = aus der Spur geraten). Bis zu 80 Prozent der Patienten auf einer Intensivstation entwickeln ein Delir.[1] Die Mechanismen, die den akuten Verwirrtheitszustand auslösen, sind nach wie vor unbekannt; die Liste der Risikofaktoren ist lang. In vielen Fällen wird das Problem falsch oder gar nicht diagnostiziert.[2] Es kommt zu Bewusstseins-, Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsstörungen, die mit Halluzinationen, Desorientierung oder Gedächtnislücken einhergehen können und nicht ohne Folgen bleiben. Die Betroffenen sind durchschnittlich fünf bis zehn Tage länger im Krankenhaus als Patienten mit der gleichen Diagnose, aber ohne Delir.[3] Das Sterblichkeitsrisiko auf der Intensivstation verdoppelt sich durch ein Delir[4], in den ersten sechs Monaten nach der Krankenhausentlassung ist es sogar verdreifacht[5]. Aufgrund von dauerhaften kognitiven Einschränkungen[6] drohen darüber hinaus in vielen Fällen Pflegebedürftigkeit und der Verlust der Selbstständigkeit.

Nicht-pharmakologisches Delirmanagement
Die Behandlung des Delirs ist nur eingeschränkt und symptomorientiert möglich. Deshalb verfolgt Philips mit VitalMinds einen präventiven Ansatz. „Was empfindet der Patient? Wie nimmt er seine Umgebung wahr? Nur wer sich in den Patienten hineinversetzt, kann die Diskrepanz zwischen seinen Bedürfnissen und der Wirklichkeit auf einer Intensivstation nachvollziehen. Außerdem macht der Perspektivenwechsel deutlich, dass es für die Unterstützung des Heilungsprozesses und die Vermeidung des Delirs eine multimodale und interprofessionelle Strategie braucht. Entscheidend ist das Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen, die allesamt darauf abzielen, das Umfeld des Patienten positiv zu gestalten und sein Wohlbefinden zu steigern“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft mbH und ehemaliger Vorstand der Univ.-Klinik für Chirurgie am LKH-Univ. Klinikum Graz, wo das weltweit erste kommerzielle VitalMinds-Projekt beauftragt wurde. 

Das VitalMinds-Konzept umfasst Mitarbeiterschulungen, kognitive Stimulation und den Einsatz von Orientierungshilfen wie Brille, Hörgerät, Uhr und Kalender. Weitere Säulen sind Lärmreduzierung und eine Beleuchtung zur Wiederherstellung des Schlaf-Wach-Rhythmus´. Dieser Ansatz spiegelt ein grundsätzliches Umdenken in der Intensivmedizin wieder. Während es früher üblich war, intensivpflichtige Patienten medikamentös ruhig zu stellen, empfiehlt die S3-Leitlinie „Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin“ heute einen zurückhaltenden Umgang mit Beruhigungs- und Schmerzmitteln.[7] Umso wichtiger ist es deshalb, für den wachen und kooperativen Patienten eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Sonst droht ein Teufelskreis: Wenn die Umgebung Stress und Ängste auslöst, wird eine erneute Sedierung notwendig. Eine Sedierung begünstigt wiederum die Entstehung eines Delirs.

Heilung und Schlaf gehören zusammen
Schlaflosigkeit bedeutet eine zusätzliche Belastung für kritisch kranke Patienten. Die ICU Environmental Stressor Scale nennt fehlende Nachtruhe als zweitwichtigsten Stressor nach Schmerz.[8] Erholsamer Schlaf ist deshalb eine wichtige Voraussetzung für die Genesung. Doch auf Intensivstationen gibt es zu wenig Licht am Tag und zu viel in der Nacht. Studien belegen zudem, dass durch Schlafmittel herbeigeführter Schlaf die ohnehin schlechte Schlafarchitektur intensivmedizinisch behandelter Patienten meist noch weiter verschlechtert.[9] VitalSky von Philips ist eine innovative Lichtlösung, die im Rahmen des VitalMinds-Konzepts die Wiederherstellung des natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus´ unterstützen soll. 

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1 Ely E.W. et al., JAMA, 2004, 291(14):1753-62; Ouimet S. et al., Intensive Care Med, 2007, 33(1):66-73; Wenham T. et al., Contin Educ Anaesth Crit Care Pain, 2009, 9(6):178-183
2 Van Eijk M.M. et al., Crit Care Med, 2009, 37(6):1881-5
3 Maldonado J.R., Crit Care Clin, 2008, 24(4):657-722
4 Ouimet S. et al., Intensive Care Med, 2007, 33(1):66-73
5 Ely E.W. et al., JAMA, 2004, 291(14):1753-62
6 Ebd.
7 S3-Leitlinie Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin (DAS-Leitlinie 2015)
8 Novaes MA, Aronovich A, Ferraz MB, Knobel E. Intensive Care 1997, Med 23:1282–1285
9 Kondili E, Alexopoulou C, Xirouchaki N, Georgopoulos D. Intensive care medicine 2012;38:1640-6; Pandharipande P, Ely EW. Crit Care Clin 2006;22:313-27, vii. 

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Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Health Continuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 70.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte mit seinem Gesundheitstechnologie-Portfolio in 2015 einen Umsatz von 16,8 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de

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14.11.2016

Philips OmniSphere: Ultraschallsysteme intelligent miteinander vernetzen

Keine Strahlenbelastung, hohe Verfügbarkeit, geringe Kosten – nicht umsonst ist die Sonographie das am häufigsten angewendete bildgebende Verfahren. In fast allen Bereichen der Medizin ist sie fester Bestandteil der Diagnostik und Verlaufskontrolle. Entsprechend zahlreich sind die in den Krankenhäusern zum Einsatz kommenden Ultraschallsysteme und groß die von ihnen erzeugten Datenmengen. Hier den Überblick zu behalten, ist aufwändig und zeitraubend. Mit OmniSphere hat Philips nun als erstes Unternehmen eine Plattform zur universellen Vernetzung und optimalen Serviceanbindung von Ultraschallsystemen entwickelt. 

„Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist nicht mehr aufzuhalten. Die intelligente Analyse und Interpretation von Gerätedaten hat heute unmittelbaren Einfluss auf die Qualität der Versorgung und die Investitionsstrategie. OmniSphere ermöglicht es, bislang ungenutzte Gerätekapazitäten sichtbar zu machen, die Geschäftsführern, Controllern, Medizintechnikern und leitenden Ärzten echten gesundheitsökonomischen Mehrwert bieten“, erklärt Bastian Werminghoff, Business Director Ultrasound bei Philips. Die neuartige Server/Client-basierte Plattform ist in der Lage, beliebig viele kompatible Ultraschallsysteme von Philips miteinander zu verbinden. Sie erfasst die überall im Haus produzierten Daten, wertet sie aus und stellt die vom Nutzer individuell selektierbaren Ergebnisse auf Knopfdruck übersichtlich dar. 

Utilization Optimizer und Remote Technical Connect
Der Utilization Optimizer gibt einen Überblick über das große Ganze. Die Applikation erstellt Analysen der Auslastung und der Art der erbrachten Prozeduren, die eine objektive Basis sowohl für Workflow-Optimierungen als auch für strategische Investitionsentscheidungen bilden. Die Applikation Remote Technical Connect erleichtert es dem Medizintechniker, die Verfügbarkeit und den technisch einwandfreien Zustand der Systeme zu gewährleisten. Per Fernwartung kann er Einstellungen anpassen, Fehlermeldungen nachgehen oder im Falle von Funktionsstörungen umgehend die erforderlichen Reparaturen veranlassen. Das spart Kosten und minimiert Ausfallzeiten. Zugleich bedeutet eine höhere Systemproduktivität eine größere Anwender- und damit auch Patientenzufriedenheit. Darüber hinaus dient OmniSphere der Qualitätssicherung, indem es mit Hilfe der Datenanalyse Schulungsbedarfe bei den Anwendern transparent macht. 

Vorläufig sind die UIltraschallsysteme IU22, IU33, Affiniti 50, Affiniti 70, Epiq 5, Epiq 7 von Philips mit OmniSphere kompatibel, weitere Systeme werden folgen.

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Kerstin Zimmermann
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Über Royal Philips
Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Health Continuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 70.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte mit seinem Gesundheitstechnologie-Portfolio in 2015 einen Umsatz von 16,8 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de

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14.11.2016

Philips IntelliVue Guardian Solution: Die nächste Software-Generation

Auf der MEDICA 2016 präsentiert Philips die neueste Version seiner IntelliVue Guardian-Software. Die IntelliVue Guardian Solution unterstützt die Pflegeteams auf Allgemeinstationen dabei, Verschlechterungen des Patientenzustands frühzeitig zu erkennen. Bei kritischen Veränderungen der Vitalfunktionen erfolgt automatisch eine Benachrichtigung des Verantwortlichen über das Alarmierungssystem des Krankenhauses. Dadurch lassen sich Verweildauern verkürzen und komplikationsbedingte, ungeplante (Rück-)Verlegungen auf die Intensivstation verhindern.

Die jüngste Generation der IntelliVue Guardian-Software zeichnet sich durch hohe Konfigurierbarkeit aus und ist individuell an die Frühwarnprotokolle der meisten Krankenhäuser anpassbar. Außerdem ist sie mit dem SureSigns VS4-Vitalparametermonitor, dem IntelliVue MP5SC SpotCheck-Patientenmonitor mit Early Warning Score und dem tragbaren Biosensor von Philips kompatibel. Bei diesem Biosensor handelt es sich um kabelloses, selbstklebendes Einmalprodukt mit automatischer Sturzerkennung. Bequem auf der Brust getragen misst es kontinuierlich die Herz- und Atemfrequenz sowie die Körperhaltung und übertragt die Daten an die IntelliVue Guardian-Software. Diese wiederum analysiert die Trends sämtlicher Messungen über einen bestimmten Zeitraum und informiert das Stationsteam, wenn die voreingestellten Grenzwerte über- bzw. unterschritten werden.

„Studien belegen, dass Verschlechterungen des Patientenzustands sich typischerweise sechs bis acht Stunden vor dem Eintreten eines unerwünschten Ereignisses ankündigen. Die häufigsten Anzeichen sind Veränderungen der Atem- und Herzfrequenz[1]“, so Dr. Carla Kriwet, CEO Patient Care & Monitoring Solutions. „In Kombination mit dem tragbaren Biosensor ermöglicht die IntelliVue Guardian-Software eine kontinuierliche, automatische Erfassung und Übertragung von Daten, mit deren Hilfe das Pflegepersonal Risikopatienten noch früher identifizieren kann.“
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1 Devita MA, Bellomo R, Hillman K, et al. Findings of the first consensus conference on medical emergency teams. Crit Care Med 2006;34: 2463–78 

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  • Elektromedizin / Medizintechnik
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