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Medizinische Instrumente: Aufbereitung ist ein Markt mit Zukunft

Ein Projekt über die Zunahme der minimal-invasiven "Schlüssellochoperationen" in der Medizin und der Zwang zur professionellen und sachgerechten Aufbereitung (Reinigung, Desinfektion und Sterilisation) der dabei benutzten chirurgischen Instrumente wurde jetzt beendet.24.10.2008

Foto: OP-Besteck
Ein neues innovatives Verfahren
der Instrumentenaufbereitung
wurde nun erforscht.©Pixelio

Der Name des Projektes: "New business opportunities in hygiene for health" zeigt die Zielrichtung: durch die kostengünstigere Verlagerung der Aufbereitung medizinischer Instrumente - wie etwa flexibler Endoskope - aus Kliniken und Praxen hin zu professionellen Dienstleistern ergeben sich weitere Marktchancen, die bestehende Arbeitsplätze sichern helfen und neue Arbeitsplätze schaffen.

Die Hochschule Niederrhein erstellte Datenbanken, die den Markt der Reinigungs- und Desinfektionsgeräte und der Chemikalien transparent machen. Darüber hinaus wurden neue innovative Verfahren der Instrumentenaufbereitung erforscht und entwickelt: so wurde etwa ein neuartiger Prüfkörper für Endoskope entwickelt, der kritische Stellen eines Endoskopkanals simuliert. Zu den Neuentwicklungen gehört ferner ein Schnelltest für den Nachweis von Restverschmutzungen. Projektleiter Prof. Dr. Hans-Günter Hloch: "Wir konnten die Kompetenzen unserer Hochschule im Schwerpunkt Reinigungs- und Hygienemanagement in idealer Weise mit denen der medizinischen Biotechnologie und im Bereich der Simulationsverfahren verknüpfen".

Die Erkenntnisse des Projekts, so die Hochschule, ließen sich auf zweierlei Weise zum Nutzen der Wirtschaft einsetzen: Einmal bei der ökonomischen Optimierung der Prozesse, zum anderen bei der Verbesserung der Hygienesituation in der Instrumentenaufbereitung.

Teilaspekte des Projekts lassen sich ferner in andere hygienisch anspruchsvolle Bereiche wie beispielsweise die Lebensmittelindustrie übertragen. Für beide Themenschwerpunkte werden derzeit weitere Forschungsprojekte vorbereitet.

COMPAMED.de; Quelle: Hochschule Niederrhein - Niederrhein University of Applied Sciences

 
 

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