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Gehirn: Computeranwendungen erleichtern OP-Planung

Gemeinsam mit der Neurochirurgie im Klinikum Idar-Oberstein hat die Fachhochschule Trier neue Verfahren für die Operationsplanung und -navigation bei der Tiefenhirnstimulation entwickelt. Therapien könnten dadurch verbessert werden. 20.02.2008

Das Institut für innovative Informatikanwendungen (i3A) der FH Trier hat sich darauf spezialisiert, moderne Computeranwendungen zu entwickeln - unter anderem in den Bereichen automatische Bild-und Signalanalyse. Zur Behandlung von Bewegungsstörungen und Schmerzen werden spezielle computergestützte Gehirnoperationen, Stereotaxien genannt, durchgeführt. Hierbei werden Elektroden für Hirnschrittmacher sehr präzise in kleinste Zielstrukturen des Gehirns implantiert.

Die Forscher tragen mit ihrer Entwicklung dazu bei, die komplizierten stereotaktischer Hirnoperationen leichter zu planen. In mehr als zehn Diplom- und Bachelor-Abschlussarbeiten wurden unterschiedliche Problemstellungen untersucht und Lösungsansätze erarbeitet. Operationszeiten können den Forschern zufolge durch die neuen Programme reduziert werden. Zudem erhöhe sich die Operationssicherheit.

Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingesetzte Kommission aus Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen zeichnete die Entwicklungen des i3a als eines der 100 wegweisenden Produkte für das 21. Jahrhundert aus. "Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Sie zeigt, dass wir in interdisziplinärer Zusammenarbeit sehr erfolgreich angewandte Forschung und zukunftsträchtige Entwicklungen durchführen", sagt Gemmar.

COMPAMED.de; Quelle: Fachhochschule Trier

 
 

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