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COMPAMED-News
35 Prozent mehr Aussteller, 45 Prozent mehr Fläche!
Die COMPAMED in Düsseldorf, die international führende Fachmesse für den Zuliefermarkt der medizinischen Fertigung, setzt ihre Erfolgsgeschichte auch in diesem Jahr weiter fort. 09.08.2007
Drei Monate vor Start der COMPAMED 2007, High tech solutions for medical technology (14. bis 16. November), bedeutet die Zahl von 425 Ausstellern bereits ein Plus von 35 Prozent gegenüber dem Endresultat des Vorjahres (315), die gebuchte Fläche hat sogar gegenüber dem Vorjahr um 45 Prozent zugelegt auf nun über 8.300 m² (netto/ Vorjahr: 5.700).
Zur COMPAMED 2007 werden die Aussteller neben der Messehalle 8a auch die neue Messehalle 8b (jeweils in unmittelbarer Nachbarschaft zum Messebahnhof und dem Haupteingangsbereich Nord) beziehen können. Diese Halle wird im September 2007 eingeweiht, steht den Ausstellern der COMPAMED erstmalig zur Verfügung und trägt dem steten Wachstum der Veranstaltung (und damit dem gewachsenen Flächenbedarf) Rechnung.
Präsentiert wird im Rahmen der COMPAMED ein umfangreiches Spektrum an Hightech-Lösungen für den Einsatz in der medizintechnischen Industrie – von neuen Materialien, Komponenten, Vorprodukten, Verpackungen und Dienstleistungen bis hin zu komplexer Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie.
Durch die Synergieeffekte mit der weltgrößten Medizinmesse MEDICA (14. bis 17. November 2007/ 4.200 Aussteller) werden sich im Rahmen der COMPAMED wieder wichtige Impulse für Innovationen in der Medizin ergeben. Denn hier treffen die führenden Hersteller (als Aussteller der MEDICA) auf die führenden Zulieferer (Aussteller der COMPAMED).
Zielgruppen der COMPAMED sind Produktionsleiter, Leiter des Forschungs- und Entwicklungsbereichs und alle, die sich mit der Planung der Herstellung medizinischer Produkte beschäftigen. Dass für sie die COMPAMED der ideale Ort ist, um nach neuen Bezugsquellen und Systemlösungen zu suchen, belegt die Zahl von 12.000 Fachbesuchern, die zur COMPAMED 2006 kamen – ein Besucherrekord!
Als Top-Veranstaltung ihrer Branche ist die COMPAMED nicht einfach nur eine Produktschau. Ein hochrangig besetztes Forum-Programm thematisiert unter dem Leitthema „Hightech for Medical Devices“ Trends hinsichtlich der Entwicklung neuer Produkte. Einen Schwerpunkt dieses COMPAMED-Forums, das vom Fachverband für Mikrotechnik IVAM organisiert wird, bildet zum Beispiel das Thema „Hightechkomponenten zur Veredelung von Medizinprodukten“. Zulieferern bietet sich zentral in Halle 8a die kostenfreie Gelegenheit, ihre Produktlösungen in einem Fachvortrag im Rahmen des Forums vorzustellen.
Parallel dazu organisiert der IVAM auf einem Gemeinschaftsstand die Produktmärkte Manufacturing, Mikrotechnik, Nanomedizin und neue Materialien. Hier finden die Fachleute demnach konzentriert und auf einen Blick alles zu medizintechnischer Fertigung, mikrotechnischen Komponenten und Systemen, Reinraumtechnik, Prozesstechnologie, nanomedizinischen Applikationen, Oberflächen und Materialanalyse.
Innovationskraft der Zulieferer beflügelt Fortschritt der Medizintechnik
Inwieweit die Innovationskraft der Zulieferer den Fortschritt der Medizintechnik-Anbieter beflügelt, lässt sich beispielhaft verdeutlichen. Dafür stehen etwa Entwicklungen auf dem Gebiet der Implantatemedizin. Künftig könnten Implantate mit mehreren Beschleunigungssensoren und einem Telemetriemodul ausgestattet werden, um Lockerungszustände besser zu erkennen. Solche Sensoren und Module im Zusammenspiel mit Implantaten zur Einsatzreife zu führen, ist die Aufgabe, welche sich bestimmte COMPAMED-Aussteller zum Ziel gesetzt haben. Durch diese neuartige Sensorik könnte etwa eine Art Qualitätssicherungssystem für implantierte Hüft- und Knieprothesen aufgebaut werden. Für den Patienten ungünstige Implantate ließen sich rechtzeitig erkennen und aussortieren, belastende Röntgenuntersuchungen könnten eingespart und verfrühte Wechseloperationen vermieden werden.
Der Qualitätskontrolle gebührt unterdessen bereits im Rahmen der Fertigung medizinischer Produkte eine hervorgehobene Rolle. Besonders bedeutend ist dieser Punkt im Hinblick auf die fortschreitende Miniaturisierung der Medizintechnik. Sie wagt sich immer mehr sogar hinein bis in das Gebiet der nanotechnologischen Möglichkeiten. Gleich mehrere Aussteller der COMPAMED tragen dieser Entwicklung Rechnung. Sie bieten zum Beispiel Multisensorgeräte an, die auf Basis scannender und bildgebender Verfahren die Qualität von Bauteilen hinsichtlich ihrer Oberflächenstruktur ermitteln können. Sie geben Aufschluss über Topografie, Profil, Rauheit oder auch Schichtdicke von Komponenten. Die modular aufgebauten Geräte sind problemlos in vollautomatische Prozesse zu integrieren. So lassen sich beispielsweise die Kissen für Brustimplantate oder feinste Oberflächenstrukturen von Stents vermessen.
Im Fokus: neue Materialien und Werkstoffe
Neben derartigen Hightech-Systemen bilden neue Materialien bzw. neue Anwendungen für bereits bekannte Werkstoffe einen Schwerpunkt der COMPAMED. Zum Beispiel steigt der Anteil aus Kunststoffen gefertigter Medizinprodukte unaufhaltsam. Selbst vergleichbar „einfache“ Kunststoffe wie Polyethylen oder Polypropylen haben im Bereich der Medizin einen Markt für anspruchsvolle Endprodukte gefunden. Hier sind Präzisionsbauteile gefragt, die dennoch eine kostengünstige Fertigung ermöglichen. Anzuführen sind etwa im Rahmen der letzten COMPAMED präsentierte Inhalatoren, bei denen die Patienten die notwendigen Wirkstoffe (z. B. Insulin) über die Atmung aufnehmen können statt über den vergleichsweise teureren und unangenehmeren Weg der Injektion.
Die im Rahmen der COMPAMED thematisierten und präsentierten Produkte sind also mitunter hochkomplex, wenngleich sich dies auf den ersten Blick nicht immer erschließt. In jedem Fall lohnt sich ein Abstecher in die Messehallen 8a und 8b für jeden, der spannende Einblicke in die Medizintechnik von morgen gewinnen möchte.
Das Messeangebot der COMPAMED umfasst insgesamt die folgenden Bereiche: Bauteile/ Module/ Komponenten; Antriebssysteme; Schläuche; Filter; Pumpen; Ventile; Ausrüstungen und Technologien für die Herstellung medizinischer Geräte; Rohmaterialien; Klebstoffe; Be- und Verarbeitung; Testsysteme und Prüfdienste; Verpackung sowie Dienstleistungen.
Einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der COMPAMED markierte das Jahr 2004, als die Veranstaltung umplatziert wurde und erstmals eine eigene Messehalle bezog, die seinerzeit neu errichtete Halle 8a. Die letzten beiden Jahre bis zur COMPAMED 2006 brachten dann einen weiteren Wachstumsschub von insgesamt mehr als 20 Prozent. Dieser wird in diesem Jahr mit einem Aussteller-Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006 noch einmal getoppt werden konnte.
Das eigenständige Profil der COMPAMED als „Schwester“ der MEDICA unterstreicht auch das Internet-Portal COMPAMED.de (http://www.compamed.de). Als „Rund-um-die-Uhr“-Portal enthält es fortlaufend aktualisierte Informationen aus der Branche sowie eine breite Palette an Online-Services. COMPAMED-Aussteller können ihre Messebeteiligung nahezu komplett über das Internet organisieren – von der Anmeldung bis hin zur Hotelbuchung für das Standpersonal. Und sie können, ganz im Sinne des Web 2.0, interaktiv ihre Online-Showrooms ausgestalten, zum Beispiel ihre Angaben zu neuen Produkten und Unternehmensnachrichten eigenständig aktualisieren.
Die Veranstaltungen MEDICA und COMPAMED können auch in diesem Jahr wieder mit nur einem Messeticket ohne Aufpreis besucht werden.
Weitere Informationen zur COMPAMED 2007 (14. bis 16. November) sind abrufbar im Internet: http://www.compamed.de
Informationen zur MEDICA 2007: http://www.medica.de
Messe Düsseldorf GmbH
Pressereferat COMPAMED 2007
Martin-Ulf Koch/ Larissa Browa
Tel. +49(0)211-4560-444/ -549
FAX +49(0)211-4560-8548
Email. KochM@messe-duesseldorf.de
