31.08.2006

IVAM e.V.

Winzige Helfer für die Diagnose: COMPAMED-Forum präsentiert Neues aus der Nanobranche

Nanoteilchen, die Krebszellen finden und mit Hilfe von Lasern töten – Vision oder vielleicht schon bald Wirklichkeit? Wie Mikro- und Nanotechnik Menschen gesund machen können, zeigen etwa 20 Experten auf dem Forum „Hightech for Medical Devices“ vom 15. bis 17. November 2006. Es findet während der Zuliefermesse COMPAMED statt und wird vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik organisiert. Die Compamed findet zeitgleich zu Europas wichtigster Medizintechnikmesse Medica in Düsseldorf statt.

„Nanomedizin verspricht ein Meilenstein für die Medizintechnik zu werden. Trotzdem steigt die Pharmaindustrie nur zögerlich ein“, bedauert Dr. Volker Wagner von der VDI Technologiezentrum GmbH. Wagner zeigt in seinem Vortrag die Marktentwicklungen in den Bereichen Wirkstofftransport, In-vitro-Diagnostik, medizinische Bildgebungsverfahren und Biomaterialien auf. Menno Prins von Philips Research Health Care Devices and Instrumentation stellt magnetische Biochips vor, die in Körperflüssigkeiten kleinste Stoffmengen detektieren. Sie erleichtern die moderne Diagnostik. Den aktuellen Stand der Technik und Marktchancen für miniaturisierte medizinische Geräte präsentiert Dr. Huw Allin Edwards von der Firma Oxford Innovation.

Auf dem Forum erläutern Experten aus den USA, Schweden, der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland aktuelle mikro- und nanotechnische Entwicklungen in der Medizintechnik. Über 20 Firmen und Institute zeigen außerdem ihre Produkte auf dem IVAM-Gemeinschaftsstand Hightech for Medical Devices. Der Produktmarkt ist in die Bereiche Nanomed, Neue Materialien, Mikrotechnik und Manufacturing unterteilt. Informationen zur Anmeldung, das Forumsprogramm und eine aktuelle Ausstellerliste finden Sie unter www.ivam.de > Messen/Termine.

Kontakt:
Verena Balzert
E-Mail: vb@ivam.de
Tel.: +49 231 9742 169
www.ivam.de > Messen / Termine

Über IVAM:

IVAM, der Fachverband für Mikrotechnik, ist eine internationale Interessengemeinschaft von Unternehmen und Instituten aus der Mikrosystemtechnik. Derzeit sind über 180 Unternehmen und Institute aus dreizehn Ländern in Europa, Asien und den USA Mitglied bei IVAM.

Als kommunikative Brücke zwischen Anbietern und Anwendern von mikrotechnischen Produkten und damit verbundenen Dienstleistungen vermarktet IVAM Wettbewerbsvorteile durch Technologiemarketing. Lobbyarbeit für kleine und mittlere Unternehmen, Aus- und Weiterbildungsprojekte und weltweites Networking runden das Tätigkeitsprofil von IVAM ab.

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