Standorte von mittelständischen Unternehmen


Über 500 kleine und mittelständische Unternehmen der Mikro- und Nanotechnologie wurden für den MST-Atlas Deutschland untersucht. "Der MST-Atlas ist also kein weiteres Adressverzeichnis, sondern zeigt erstmals Trends in regionalen Wirtschaftsräumen auf und liefert somit ein klareres Bild der Mikrotechniklandschaft in Deutschland", so Dr. Uwe Kleinkes, Leiter von IVAM Research. Analysiert wurden beispielsweise verfügbare Technologien und anvisierte Märkte.

Die wirtschaftlichen Ballungsräume werden auch "Cluster" genannt. Nach aktuellen Wirtschaftstheorien wachsen Hightechfirmen in Clustern schneller als Firmen außerhalb dieser engen Netzwerke. In Deutschland wurden zwanzig MST-Cluster mit je bis zu vierzig Unternehmen identifiziert. Die größten Konzentrationen befinden sich in Dortmund, Jena, München und Berlin. Der MST-Atlas gibt einen Überblick über die geografische Verteilung der Unternehmen und enthält kurze Analysen der angebotenen Technologien und Zielmärkte der Unternehmen in den jeweiligen Clustern.

Die Bundesländer mit den meisten MST-Unternehmen sind Nordrhein- Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen. Von Aachen bis Dresden erstreckt sich in Deutschland ein Gürtel von MST- Clustern, während in Süddeutschland zahlreiche Unternehmen auf der "grünen Wiese" zu Hause sind. Dortmund nimmt zusammen mit München und Jena eine Spitzenposition bei den Mikrotechnik-Clustern ein.

Der MST-Atlas richtet sich an Investoren, Wirtschaftsförderer, Politiker, Unternehmen auf Standortsuche und alle, die sich mit Standortthemen beschäftigen. Der MST-Atlas kann unter www.mst-atlas.de bestellt werden.

COMPAMED.de; Quelle: IVAM Fachverband für Mikrotechnik