30.09.2009

RRC power solutions GmbH

RRC als Top-Innovator ausgezeichnet

Überreichung des Gütesiegels  durch Lothar Späth an RRC
Die RRC power solutions GmbH gehört zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Das hat die aktuelle Untersuchung im Rahmen des bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleichs „Top 100“ ergeben. Der Mittelständler überzeugte bei der 17. Runde der renommierten Wirtschaftsinitiative mit einem maßgeschneiderten Innovationsmanagement. Lothar Späth, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg a. D., überreicht den Saarländern diesen Freitagabend bei einem Festakt im Gästehaus Petersberg in Königswinter das begehrte „Top 100“-Gütesiegel.

Der Mentor der Mittelstandsinitiative würdigt damit die Verdienste von RRC in den Bereichen „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing“ sowie „Innovationserfolg“.

Der Spezialist für Kleinstromversorgung und Akkuladetechnologien mit Stammsitz in Homburg/Saar, konnte bei der „Top 100“-Analyse insbesondere mit seinem innovationsfördernden Top-Management punkten. Die drei Geschäftsführer des 1989 gegründeten Unternehmens sind besonders lernbegierig und nehmen jedes Jahr mit ihren Mitarbeitern an zahlreichen Weiterbildungen teil, um sich für den Innovationsprozess fit zu halten. Zudem ist einer der Geschäftsleiter als Corporate Technology Director ausschließlich für den Bereich „Forschung und Vorentwicklung“ zuständig, in dem bei RRC die innovativen Lösungen entstehen. Gemeinsam mit Kompetenzteams aus dem Projekt- und Entwicklungsmanagement sowie mit externen Beratern hat das Management eine umfassende Innovationsstrategie erarbeitet, die in Projektbesprechungen, in Meetings mit den Abteilungsleitern und auf dem vierteljährlichen Informationstag bekannt gegeben wird. Die Technologieentwicklung geschieht bei den Homburgern in einem dreistufigen Verfahren: Die Forschungsabteilung betreibt Grundlagenforschung, auf deren Basis die Vorentwicklungsteams dann Entwicklungsmodelle schaffen, die wiederum in den Entwicklungsabteilungen als Ausgangspunkt für neue Produkte genutzt werden. Dass das Ziel fest im Blick bleibt, garantieren dabei Balanced Scorecards.

Für die Ehrung musste das Unternehmen ein strenges zweistufiges Verfahren der Wirtschaftsuniversität Wien überstehen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die 100 Top-Innovatoren Herausforderungen kraftvoll angehen und so beispielsweise für die aktuelle wirtschaftliche Situation gut gerüstet sind. Innovation ist bei den meisten dieser Unternehmen Chefsache“, kommentiert der wissenschaftliche Leiter der Studie, Prof. Dr. Nikolaus Franke, die Analyse. So erwirtschaften die ausgezeichneten Unternehmen zwei Drittel ihres Umsatzes mit Innovationen und innovativen Verbesserungen der vergangenen drei Jahre – bei einer Vergleichsgruppe deutscher Mittelständler sind es gerade einmal 30 %. Zudem konnten die Top-Unternehmen durch Prozessinnovationen ganze 12 % ihrer Kosten einsparen, „Durchschnittsmittelständler“ sparten lediglich 4 %. Die Folge: Unter den diesjährigen „Top 100“ finden sich 54 nationale Marktführer, 22 sind in ihrem Tätigkeitsfeld sogar weltweit die Nummer eins. Geschäftsführer Gerhard Ruffing freut sich über den Erfolg: „Unsere Innovationskraft zählt jetzt erwiesenermaßen zum Besten, was der deutsche Mittelstand zu bieten hat. Das stärkt unsere Glaubwürdigkeit und schafft Vertrauen bei Mitarbeitern, Partnern und natürlich Kunden. Besser kann man Krisenzeiten wohl kaum begegnen.“

(Photo von rechts nach links: Lothar Späth überreicht Geschäftsführer Gerhard Ruffing und Marketingleiter Michael Grossklos das Gütesiegel "TOP100")