Behandlung: Preis für Patientensicherheit in der Medizintechnik ausgeschrieben

06.02.2014

Zum dritten Mal vergeben die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (VDE|DGBMT) und das Aktionsbündnis Patientensicherheit den Preis für Patientensicherheit in der Medizintechnik. Bis zum 30. April 2014 läuft die Bewerbungsfrist für den mit 6.500 Euro dotierten Preis.

Die Auszeichnung richtet sich an den wissenschaftlich-technischen Nachwuchs in Forschungseinrichtungen, Kliniken und in der Industrie. Prämiert werden Technologien, Systeme und/oder Prozesse beziehungsweise deren Gestaltung, die eine erhebliche Verbesserung der Patientensicherheit in einem überschaubaren Zeitraum erwarten lassen. Preisstifter ist Dr. med. Hans Haindl, der seit mehr als 20 Jahren öffentlich bestellter Sachverständiger für Medizinprodukte ist. Der Preis soll die Entwicklung und Anwendung sicherer medizinischer Geräte, Systeme und Prozesse fördern und wird während der Jahrestagung der VDE|DGBMT am 08. Oktober in Hannover verliehen.

Nicht selten stehen Fehler während einer medizinischen Behandlung im Krankenhaus in Zusammenhang mit einer unzureichenden inhärenten Sicherheit und/oder Gebrauchstauglichkeit von Medizinprodukten. Dies bezieht sich sowohl auf die medizinischen Produkte und medizintechnischen Systeme selbst als auch auf die korrespondierenden Nutzungsprozesse bei der Behandlung von Patienten. Inadäquate Sicherheit oder Gebrauchstauglichkeit von Medizinprodukten erhöht die Wahrscheinlichkeit von Benutzungsfehlern. Die Mängel beziehen sich oft auf die Schnittstelle zwischen technischem System und Anwender. Vor diesem Hintergrund kommt der Entwicklung gebrauchstauglicher, sicherer Medizinprodukte eine große Bedeutung zu.

Alle Informationen zum Preis und den Bewerbungsmodalitäten finden Sie unter www.dgbmt.de/patientensicherheit.

COMPAMED.de; Quelle: VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.