Photonische Komponenten durch Plasmonik

Foto: Plasmonische Wellenleiter

Durch das EU-Forschungsprojekt am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) sollen so künftig zum Beispiel auf einem Chip gleichzeitig elektronische und optische Datenverarbeitung möglich sein.

Dabei nützen die photonischen Komponenten das Phänomen der Oberflächenplasmonen, das sind elektromagnetische Wellen, die sich an metallischen Oberflächen entlang ausbreiten und an die Grenzfläche zwischen einer dünnen Metall- und einer Polymerschicht gebunden sind.

Diese Komponenten sind besonders für integrierte photonische Schaltungen geeignet: für die kombinierte elektronische und optische Signalbearbeitung, optische Schnittstellen auf Chips oder die rein optische Datenverarbeitung. Diese plasmonischen Systeme sollen nicht nur kleiner und preiswerter sein, sondern auch verbesserte Parameter besitzen, wie Stromverbrauch und Lichtintensität.

Anwendungen sind besonders in den Bereichen der Computerchips, hochauflösender Lithographie und Mikroskopie möglich. Die Systeme sollen auch dazu beitragen, dass Europa eine führende Stellung auf dem Weltmarkt der dynamischen und aktiven plasmonischen Komponenten und integrierter nanophotonischer Schaltungen ausbauen und halten kann.

COMPAMED.de; Quelle: Laser Zentrum Hannover e.V.