Neues CT in der Notfallstation

18.11.2015
Grafik: Eierstock

Im Schockraum, kann der schwerverletzte oder schwerkranke Patient direkt erstversorgt werden und gleichzeitig erfolgt eine schnelle und detaillierte CT-Diagnostik; © Siemens Healthcare

Im Kantonsspital Graubünden wurde die patientenfreundlich umgebaute Notfallstation mit einem weltweit neuartigen Computertomographen ausgerüstet. Der Computertomograph mit erstklassiger diagnostischer Bildqualität ist fahrbar und sein Einsatz kann somit dem "Patientenbehandlungspfad" angepasst werden.

Der neue Somatom Definition Edge Sliding Gantry von Siemens ist eine Hybridlösung, die nebst herausragenden Vorteilen der Patientenversorgung auch Synergien ausnutzt. Im Schockraum, einem der beiden Einsatzgebiete des CTs, kann der schwerverletzte oder schwerkranke Patient direkt erstversorgt werden und gleichzeitig erfolgt eine sehr schnelle und hoch detaillierte CT-Diagnostik.

Bisher mussten schwerverletzte Patienten zur erweiterten Diagnostik mit CT in die Radiologieabteilung transportiert werden. Dies war nicht nur aufwändig, sondern gerade bei der Behandlung kritischer Patienten mit Risiken durch mehrmaliges Umlagern und lange Wege verbunden. Mit der neuen Lösung wird im Kantonsspital Graubünden (KSGR) der "Patientenbehandlungspfad" optimiert. Nicht der Mensch wird zur Maschine gebracht, sondern die Maschine kommt zum Menschen. Und es handelt sich hierbei nicht um einen Kompromiss, sondern um den Einsatz eines CTs mit erstklassiger diagnostischer Bildqualität.

Im zweiten Einsatzgebiet wird der CT als Spitzengerät in der diagnostischen Notfallradiologie gebraucht. Dies ermöglicht dem KSGR, seinem wachsendem Bedarf an Schnittbild-Untersuchungen in der Notfallmedizin gerecht zu werden.
Gleichzeitig garantiert die Nähe zur Notfallstation einen schnelleren und effizienteren Behandlungsfluss. Somit wird das KSGR einmal mehr seiner Zentrumsfunktion mit rasch wachsenden Zahlen an Patienten gerecht.

Im Schockraum kann man im Schnitt von ein bis zwei Fällen pro Tag ausgehen, bei denen die CT-Bildgebung eingesetzt werden muss. Das ist viel zu wenig, wenn man die Investition sowie die Unterhaltskosten eines Spitzensystems nur im Schockraum erwirtschaften müsste.
Dieser ökonomisch schlecht vertretbaren Vorhalteleistung kann man mit der fahrbaren CT Lösung durch den Einsatz in einem zweiten Raum, der Notfallradiologie, begegnen.
Das zwei Tonnen schwere Gerät wird dabei millimetergenau auf Schienen in den Nachbarraum gefahren. Dadurch kann eine grössere Zahl an Patienten von der hochmodernen CT-Technologie profitieren und das KSGR kann die beachtliche Investition breiter nutzen.

COMPAMED.de; Quelle: Siemens Healthcare

Mehr über Siemens Healthcare unter: www.siemens.ch