Messmethode entwickelt

Oberflächenplasmonen sind elektronische Dichteschwankungen an der Oberfläche von Metallen. Diese konnten mit Hilfe von Energiefilterungs-Elektronenmikroskopie mit einer wesentlich besseren Auflösung gemessen werden als mit bisher gebräuchlichen optischen Methoden.

Genaue Kenntnis der Phänomene, die sich im Bereich von nur wenigen Nanometern abspielen, bildet die Basis für die Weiterentwicklung möglicher Anwendungen. Daher sind Messmethoden, die sich mit diesen "kleinsten Größen" befassen, zentral.

Die am Institut für Elektronenmikroskopie und Feinstrukturforschung der TU Graz gewonnenen Messergebnisse wurden durch rechnerische Simultation am PC überprüft und bestätigt.

Die hohe Genauigkeit der neuen Messmethode von einem Millionstel Millimeter rückt völlig neue technologische Anwendungen in greifbare Nähe: Denkbar sind Entwicklungen in der Biosensorik, wo nanoskopische Systeme beispielsweise genutzt werden, um menschliche DNA zu erkennen.


COMPAMED.de; Quelle: TU Graz