Lasertechnik für hochauflösende 3D-Mikroteile

Foto: Ein mikromechanisches Teil

Auch für die Medizintechnik werden immer kleinere Bauteile produziert. Dafür nutzt das LZH derzeit eine eigens entwickelte Anlage für die flexible und hochauflösende 3D-Mikroproduktion. Damit ist es möglich, beispielsweise funktionelle mechanische Systeme herzustellen. Besonderer Vorteil der entwickelten Prozesstechnik ist, dass eine Montage der Einzelkomponenten nicht erforderlich ist: Die gesamte Baugruppe mit frei bewegenden Teilen wird in einem Schritt hergestellt.

Die neue Prozesstechnik nutzt die Technologie der bereits bestehenden Stereolithographie. Hier werden flüssige Polymere, so genannte Photoresiste, mit Laserstrahlung ausgehärtet. Mit den derzeit am LZH eingesetzten Photoresisten ist eine Auflösung von ca. 5-10 µm vertikal und 3-5 µm lateral möglich.

Die Fertigung kompletter mikrotechnischer Baugruppen auf dem Gebiet Mikrofluidik oder Mikrodosiertechnik werden in weiterführenden Arbeiten mit dieser Anlage angestrebt.

COMPAMED.de; Quelle: Laser Zentrum Hannover e.V.