Labor-Netzwerk in der EPR-Spektroskopie

29.05.2015
Foto: Prof. Dr. Marina Bennati

Prof. Marina Bennati, Leiterin der Forschungsgruppe Elektronenspinresonanz-Spektroskopie am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und Professorin der Universität Göttingen; © Universität Göttingen

Das DFG-Schwerpunktprogramm 1601 „New Frontiers in Sensitivity for EPR Spectroscopy: From Biological Cells to Nano Materials” ist für weitere drei Jahre bis 2018 verlängert worden. Es wird koordiniert an der Fakultät für Chemie der Universität Göttingen und mit rund 520.000 Euro gefördert.

Zum Schwerpunkt gehören 27 Labore aus Bereichen wie Biochemie, Chemie, Physik, Material- und Ingenieurwissenschaften, deren gemeinsames Ziel die Sensibilitätssteigerung von Elektronenspinresonanz (EPR) ist. Das gesamte Fördervolumen des Netzwerkes in den kommenden drei Jahren beträgt etwa 8,4 Millionen Euro.

Bisher sind Kooperationen und ein wissenschaftlich anerkanntes Netzwerk zwischen den teilnehmenden Laboren entstanden, die in internationalem Rahmen Beachtung finden. "In den kommenden Jahren soll ein bilaterales Netzwerk mit amerikanischen EPR-Laboren aufgebaut und gefördert werden", sagt Prof. Marina Bennati, Leiterin der Forschungsgruppe Elektronenspinresonanz-Spektroskopie am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und Professorin der Universität Göttingen. Neben jährlichen Treffen an den Fachtagungen der Gesellschaft Deutscher Chemiker werden regelmäßig Workshops für Nachwuchswissenschaftler angeboten.

Die Projektkoordinatoren haben in der ersten Förderperiode interessierte amerikanische Wissenschaftler unterstützt, ein amerikanisches Netzwerk nach Vorbild des deutschen bei der National Science Foundation (NSF) zu beantragen. Im Sommer 2014 wurde die Förderung von "SHARED EPR" bewilligt. Teile der SHARED EPR-Fördergelder werden für den Forschungsaustausch mit Deutschland verwendet. In gleichem Maße soll das geförderte DFG-Programm Forschungsaufenthalte in amerikanischen Laboren und gegenseitige Besuche der jeweiligen Programmworkshops ermöglichen.

COMPAMED.de; Quelle: Georg-August-Universität Göttingen

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