Kombinierte Bildgebung sorgt für hochpräzise Krebsdiagnostik

Foto: PET und MRT Kombination

Die ersten Patienten in Rossendorf konnten 1995 mit einer PET-Kamera untersucht werden; © Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Nach Umzug und Inbetriebnahme des bisher am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) stehenden PET/MRT-Ganzkörpergeräts profitieren nun die ersten Patienten am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden von kurzen Wegen zur hochpräzisen Krebsdiagnostik: Die Kombination aus Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und Magnetresonanz-Tomografie (MRT) hilft, eine Krebserkrankung so präzise wie möglich zu diagnostizieren und damit die Basis für eine wirksame Therapie zu schaffen. In diesem Jahr sollen rund 1.000 Patienten mit dem Gerät untersucht werden.

Als die kombinierte PET/MRT-Anlage am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) 2011 in Betrieb ging, handelte es sich um das erste, für Patienten zugelassene Gerät in Deutschland, das zweite in Europa und das dritte weltweit. Bevor das Gerät nun am Universitätsklinikum zum Einsatz kommen konnte, fanden am HZDR intensive Forschungsarbeiten statt, um die neuartige Kombinationstechnologie für den täglichen Klinikbetrieb zu optimieren.

Während sich mit dem MRT-Teil des Systems die anatomischen Besonderheiten gut darstellen lassen, liefert die PET-Einheit Informationen zur Funktion, also zum Stoffwechsel im Gewebe. Da viele Tumore im Vergleich zu gesundem Gewebe einen deutlich höheren Stoffwechsel aufweisen, setzen die Mediziner bei der PET häufig radioaktiv markierte Glukose-Moleküle ein. Diese radioaktiven Sonden reichern sich in Tumoren oder deren Absiedlungen (Metastasen) an, zerfallen nach einer bestimmten Zeit und senden dabei charakteristische Strahlung aus, die von außen mit Hilfe von Detektoren gemessen und dank leistungsstarker Software in dreidimensionale Bilder umgerechnet werden kann.

Von diesem Untersuchungsverfahren profitieren viele Krebspatienten – vom Kind bis zum Erwachsenen, beispielsweise Patientenmit bösartigen Hirntumoren sowie alle Personen, die an einem Sarkom leiden, einem bösartigen Tumor, der vom Binde- und Stützgewebe oder dem Muskelgewebe ausgeht. Mit dem Umzug der HZDR-Anlage wird der Einsatz am Patienten nun am Universitätsklinikum gebündelt. Die Herausforderung für den routinemäßigen Einsatz einer PET/MRT-Anlage im Klinikalltag war, die sogenannte Schwächungskorrektur weiterzuentwickeln: Da die Strahlung im Patientenkörper abgeschwächt wird, musste ein neuer Ansatz gefunden werden, diese Abschwächung zu korrigieren, damit die Kombi-Anlage korrekte PET-Bilder erzeugen kann. Forscher am PET-Zentrum Dresden-Rossendorf verbesserten in Kooperation mit der Herstellerfirma die Software für die auf MRT-Daten basierende Schwächungskorrektur deutlich. So konnten sie auch Artefakte, die beispielsweise durch künstliche Hüftgelenke, chirurgische Schrauben oder Drähte entstehen, eliminieren.

Nach Umzug und Inbetriebnahme des PET/MRT-Ganzkörpergeräts profitieren nun die ersten Patienten von kurzen Wegen am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden: Die Kombination aus Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und Magnetresonanz-Tomografie (MRT) hilft, eine Krebserkrankung so präzise wie möglich zu diagnostizieren und damit die Basis für eine wirksame Therapie zu schaffen. In diesem Jahr sollen rund 1.000 Patienten mit dem Gerät untersucht werden.

Als die kombinierte PET/MRT-Anlage am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) 2011 in Betrieb ging, handelte es sich um das erste, für Patienten zugelassene Gerät in Deutschland, das zweite in Europa und das dritte weltweit. Bevor das Gerät nun am Universitätsklinikum zum Einsatz kommen konnte, fanden am HZDR intensive Forschungsarbeiten statt, um die neuartige Kombinationstechnologie für den täglichen Klinikbetrieb zu optimieren.

Während sich mit dem MRT-Teil des Systems die anatomischen Besonderheiten gut darstellen lassen, liefert die PET-Einheit Informationen zur Funktion, also zum Stoffwechsel im Gewebe. Da viele Tumore im Vergleich zu gesundem Gewebe einen deutlich höheren Stoffwechsel aufweisen, setzen die Mediziner bei der PET häufig radioaktiv markierte Glukose-Moleküle ein. Diese radioaktiven Sonden reichern sich in Tumoren oder deren Absiedlungen (Metastasen) an, zerfallen nach einer bestimmten Zeit und senden dabei charakteristische Strahlung aus, die von außen mit Hilfe von Detektoren gemessen und dank leistungsstarker Software in dreidimensionale Bilder umgerechnet werden kann.

COMPAMED.de; Quelle: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Mehr über das PET/MRT-Ganzkörpergerät unter: www.uniklinikum-dresden.de