30.09.2015

System Industrie Electronic GmbH

HMI-Variantenmanagement im Trend HMI Platforms

Das Human Machine Interface ist die Zukunft der Gerätebedienung und bereits in Gegenwart Differenzierungsmerkmal. Immer öfter besteht der Kundenwunsch, EIN HMI-Konzept für MEHRERE Systeme anderer Baureihe einzusetzen - unter Umständen mit ganz anderen Funktionalitäten. In enger Zusammenarbeit mit Geräteherstellern optimiert S.I.E. als externer Entwicklungspartner das Kundenkonzept und schließt den Kreis zwischen den Anforderungen der Anwender und den technischen Möglichkeiten. Ein HMI - beispielsweise im Laborbereich- kann häufig multikompatibel entwickelt werden, so dass die Anwendung in einer Produktfamilie für Synergien sorgt. Synergieeffekte sind bereits Vorteile bei Entwicklungskosten und –zeit. Ein bedienerfreundliches Graphical User Interface (kurz:GUI) ist das Gesicht eines jeden Gerätes, und somit des Herstellers: das Corporate Design und die Bedienerführung in der Gerätefamilie müssen nahezu identisch scheinen. Die Anforderungen an das Variantenmanagement erfüllt der HMI-Baukasten: Der Kern, meist mehr als 80 Prozent einer Lösung, kann integriert werden. Die Anpassung an die jeweilige Gerätefamilie erledigt der HMI-Experte über individuelle „Connect“-Baugruppen: das spart Zeit und Kosten in der Entwicklung, später in der Gerätepflege und Ersatzteilbewirtschaftung. Ein Grundsatz der Baukastenlösungen ist die langfristige Verfügbarkeit der eingesetzten Komponenten. Die Gebrauchsdauer von bspw. Laborgeräten beträgt mindestens fünf bis sieben, nicht selten zehn Jahre: ein entsprechendes Life Cycle Management ist absolut essenziel.