02.09.2011

Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH

Großmessgerät MMZ T von Carl Zeiss jetzt noch effektiver

Große Bauteile können nun noch genauer und schneller vermessen werden

Von Schiffsmotoren über Getriebe für Bauma- schinen bis hin zu riesigen Windkraftanlagen – das Koordinatenmessgerät MMZ von Carl Zeiss eignet sich optimal für große Bauteile mit besonders engen Toleranzen. Die Variante MMZ T, die dank ihrer Bauweise als Tischportalgerät kein zusätzliches Fundament erfordert, gibt es ab sofort mit einer entscheidenden Neuerung. Das Messgerät kann jetzt Bauteile von bis zu zehn Tonnen tragen – und damit fünfzig Prozent mehr Gewicht als bisher.

„Energieeffizienz wird in der heutigen Zeit immer wichtiger, deshalb sind auch die Herausfor- derungen an die Qualitätssicherung enorm gestiegen“, sagt Jürgen Dussling, Produkt- manager bei Carl Zeiss Industrielle Messtechnik. Koordinatenmessgeräte sollen für immer größere und schwerere Bauteile ausgelegt werden und gleichzeitig immer innovativer arbeiten. „Aus diesem Grund haben wir das Großgerät MMZ T mit einem erweiterten Messbereich und deutlich mehr Traglast ausgestattet“, so Dussling weiter.

Genauer und schneller
Anwender profitieren von genaueren Messergeb- nissen. Je präziser funktionsrelevante Bauteile wie Zahnräder oder Turbinenschaufeln gefertigt werden, desto geringer ist das Risiko eines Ausfalls oder übermäßigen Verschleißes. Besonders bei Windkraftanlagen sind Verschleiß- erscheinungen ein großes Thema, da es extrem aufwändig und kostspielig ist, die in großer Höhe verbauten Rotorblätter oder Getriebe auszu- wechseln. MMZ T von Carl Zeiss bietet dem Anwender bei seinen Messungen durch eine Verbesserung der Längenmessabweichung eine um bis zu 15 Prozent höhere Genauigkeit sowie einen erweiterten Messbereich. Diese Erweite- rung des Anwendungsbereichs in dieser Genauig- keitsklasse ermöglicht das Auflegen von noch größeren Teilen als bisher.

Abgerundet wird das Leistungsspektrum der neuen MMZ T durch ihre hohe Geschwindigkeit: So bietet MMZ T dem Anwender eine um 50 Prozent gesteigerte Verfahrgeschwindigkeit in allen Achsen. Bei einem Getriebegehäuse, das beispielsweise mit einem 500 Millimeter langen Taster gemessen wird, verkürzt sich die Messzeit dadurch um zehn Prozent. Der Anwender kann so wertvolle Zeit einsparen: Die Produktion erhält schneller Rückmeldung und der Durchsatz beim Messen großer Bauteile steigt.