Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nanosysteme wird Institut

Immer mehr Funktionalitäten in immer kleinerem Raum zusammenzubauen, das sind die Anforderungen an die Mikroelektronik. Das ENAS ist gut gerüstet, denn seit zehn Jahren sind die Forscher dort auf die Mikro-und Nanoelektroniktechnologie, die Entwicklung hochpräziser Mikro- und Nanosysteme und Mikro- und Nanozuverlässigkeit spezialisiert.

Im Fokus der Mikro- und Nanosysteme liegen hochgenaue Sensoren, um Beschleunigung oder feinste Vibrationen zu erfassen – ideale Werkzeuge für industrielle Messungen, Navigationsaufgaben sowie medizinische Anwendungen. Basierend auf MEMS-Komponenten (MEMS steht für Micro electro mechanical system) entwickelt ein Team am ENAS gemeinsam mit nationalen Partnern Systemlösungen für das Zustands- und Umweltmonitoring, wie zum Beispiel das MEMS-Spektrometer. Es ist klein, leicht und eignet sich für den Einsatz vor Ort in der Lebensmittelkontrolle, der Überwachung von Kraftstoffen oder technischen Ölen, aber auch zur Qualitätskontrolle von Wasser.

Damit auch weiterhin nah am Markt und an der technologischen Spitze geforscht und entwickelt werden kann, ist das ENAS in nationale Netzwerke, wie dem Fachverband für Mikrotechnik, Nanotechnologie und Neue Materialien IVAM und Silicon Saxony eingebunden. Darüber hinaus werden internationale Kooperationen gepflegt.


COMPAMED.de; Quelle: Fraunhofer Institut