Forschungsprojekt: Fertigungsmethode für Sicherheitssysteme von Batteriespeichern

09.06.2016

Mit Hilfe dieser Folien lässt sich der Lade- und Gesundheitszustand von Batterien, ergänzend zu einem konventionellen Batteriemanagementsystem, kontinuierlich erfassen und überwachen.

Foto: Vizekanzler Sigmar Gabriel (Mitte), Prof. Wolfgang Schade (rechts) und Industriepartner Dr. Jochen Stöbich (links)

Vizekanzler Sigmar Gabriel (Mitte) übergibt zur Freude von Prof. Wolfgang Schade (rechts) und Industriepartner Dr. Jochen Stöbich den Förderbescheid aus dem Bundeswirtschaftsministerium; © Schippers/TUC

Auf diese Weise können die erhöhten Sicherheits- und Qualitätsanforderungen von Batteriespeichersystemen signifikant verbessert werden. Umgesetzt wird das Forschungsprojekt, das am 1. Juni offiziell gestartet ist, im Batterie- und Sensoriktestzentrum auf dem EnergieCampus der TU Clausthal in Goslar. "Mit der Unterstützung aus dem Bundeswirtschaftsministerium wird auch der Standort hier und damit zugleich die TU Clausthal gefördert", so Prof. Schade.

Zu den potenziellen späteren Anwendungsbereichen zählen automatisierte, robotische Fertigungstechnologien in der Halbleiterindustrie (Industrie 4.0), der klinische Einsatz von Robotik in Operationssälen (Medizintechnik) und Großspeichersysteme (Momentanreserve). Das Projektkonsortium deckt ein breites Spektrum ab, von der Polymermaterialtechnik (Fraunhofer HHI sowie Südpack Verpackungen GmbH & Co. KG als assoziierter Partner), der Polymersensorik (Fraunhofer HHI), der Batterieaufbautechnik (Fraunhofer IFAM) sowie der Batteriespeichertechnik (Power Innovation Stromversorgungstechnik GmbH) und der Batteriesicherheit (Stöbich technology GmbH).

Bundesminister Gabriel: "Energiespeicher spielen für den Erfolg der Energiewende eine wichtige Rolle. Insbesondere Batteriespeicher können künftig zu einer unterbrechungsfreien Stromversorgung beitragen, indem sie Über- oder Unterkapazitäten aus erneuerbaren Energien ausgleichen. Die Forschungsförderung trägt dazu bei, technisch und wirtschaftlich tragfähige Stromspeicherlösungen für das Energiesystem von morgen zu entwickeln. Daher freue ich mich, dass wir mit der heutigen Bescheidübergabe einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem umweltverträglichen und effizienten Versorgungssystem der Zukunft gehen können."

MEDICA.de; Quelle: Technische Universität Claustahl

Mehr über die Technische Universität Claustahl unter: www.tu-clausthal.de