26.08.2009

Bal Seal Engineering B.V.

Erhöhte Leistung von CMC-Implantaten durch den Einsatz von Federn

FOOTHILL RANCH, KALIFORNIEN, USA - 12. Februar 2009 – Medizingerätetechniker prüfen den Einsatz winziger Federn zur Verbesserung der Leistung von implantierbaren Vorrichtungen, die im menschlichen Körper die Funktion von Gelenken übernehmen.
Die Federn von Bal Seal Engineering, Inc. wurden bei der Entwicklung eines Carpometacarpal (CMC)-Kugelgelenks eingesetzt, das kranke oder arthritische Gelenke ersetzen und die Beweglichkeit wiederherstellen soll. Bal Seal zufolge sorgen die medizinisch reinen Titanfedern für eine reibungslose Drehbewegung in der Anwendung. Durch ihre guten Haltefähigkeiten wird die Wahrscheinlichkeit einer Verschiebung stark reduziert.
Bisher wurde das CMC-Gelenk noch nicht klinisch getestet und für den Einsatz bei arthroplastischen Operationen zugelassen. Doch für seinen Entwickler Sean Madanipour, Bal Seal-Anwendungstechniker für den Bereich Medizin, war das nicht das Ziel. Er wollte beweisen, wie die einzigartige Federtechnologie seines Unternehmens OEMs aus dem Medizinbereich helfen kann, die Leistung neuer und bestehender orthopädischer Vorrichtungen zu verbessern, ohne die Kosten und Konstruktionsanforderungen wesentlich zu beeinträchtigen.
„Mit der Entwicklung der [CMC-]Vorrichtung wollten wir die Vielseitigkeit unserer canted-coil™ Federtechnologie hervorheben”, so Madanipour. „Diese praxisbezogene Anwendung zeigt Konstrukteuren medizinischer Geräte effektiv, wie das Hinzufügen einer einfachen Feder zu einem erheblichen Wettbewerbsvorteil in Sachen Leistung und Lebensdauer führen kann.“


Bei Madanipours Konstruktion wird die Kugel durch die Feder in einer mit ultra-hochmolekularem Polyethylen (UHMWPE) ausgekleideten Gelenkpfanne vorgespannt. Kleinere, an Stiften befestigte Federn dienen dazu, Platten zurückzuhalten, die die zweiachsige Bewegung der Vorrichtung einschränken, um so die natürliche Bewegung des sattelförmigen Gelenks nachzuahmen.
Dem Konstrukteur zufolge lassen sich Spiralendicke und –dichte der Federn von Bal Seal präzise ausführen, um eine große Bandbreite an Kraftbereichen abzudecken. Dabei sorgt der gleichmäßige Kontakt ihrer Spiralen für eine reibungslose, homogene Drehung.
Eine animierte Sequenz, in der das Konzept für das CMC-Gelenk vorgestellt wird (sowie Beispiele für Verbindungs- und Dichtungslösungen in Ultraschallköpfen und Insulinpumpen) finden Sie im Multimediabereich des Unternehmens im Internet unter http://mediaroom.balseal.com/vod.