Einblick in modernste Technik

Der Studiengang, der technische Ingenieurwissenschaft und medizinische Anwendung verbindet, wird erstmals im Wintersemester 2012/13 an der Hochschule Landshut angeboten und bietet Absolventen ein breites Feld an Einsatzmöglichkeiten im Wachstumsmarkt Medizintechnik. Zusätzlich zu dem neuen Studiengang entsteht auch ein Netzwerk zwischen Unternehmen und Hochschule: Am Mittwoch, 21. März, wird an der Hochschule Landshut das neue Netzwerk Medizintechnik für weitere Unternehmen und Institutionen der Region vorgestellt.

"Die Kooperation zwischen der Hochschule und den La.KUMed-Kliniken garantiert schon während der wissenschaftlichen Ausbildung ein hohes Maß an Praxistätigkeit, tiefe Einblicke in die Arbeitswelt und letztlich einen fließenden Übergang vom Studium ins Berufsleben", sagt Professor Johannes Schmidt vom Krankenhaus Landshut-Achdorf. Die Inhalte zwischen der wissenschaftlichen Lehre im Hörsaal und der praktischen Arbeit in den Krankenhäusern des La.KUMed in Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und Rottenburg sind eng aufeinander abgestimmt. In der Krankenhauspraxis lernen Studenten unter anderem biomedizinische Werkstoffe sowie minimalinvasive Diagnostik und Therapieverfahren, die unter anderem in der Kardiologie, Gastroenterologie und Chirurgie eingesetzt werden, ebenso kennen wie bildgebende Verfahren der Inneren Medizin und der Radiologie, Intensivmedizin, Strahlentherapie, Biomechanik und Ergonomie sowie medizinische Optik und Lasertechnologie: Angefangen bei kleinen Instrumenten, wie Kathetern oder Kapselendoskopen, bis hin zu Implantaten und den medizintechnischen Großgeräten.

"Wir legen in unserem neuen Bachelor Biomedizinische Technik hohen Wert auf den Praxisbezug. Das Studium mit vertiefter Praxis, das jetzt von La.KUMed in diesem Studiengang angeboten wird, bietet eine optimale Ergänzung", betont Professor Holger Timinger von der Fakultät Elektrotechnik/ Wirtschaftsingenieurwesen. Da der interdisziplinäre Ingenieurstudiengang "Biomedizinische Technik" an der Schnittstelle zwischen medizinischer Anwendung und technischer Ingenieurwissenschaft angesiedelt ist, bietet die Kooperation für die Studierenden Einblicke in klinische Arbeitsabläufe sowie die angewandte Technik und fördert so das Verständnis für die Belange der Anwender und Patienten.

COMPAMED.de; Quelle: Hochschule Landshut