ELLI 2 - Das Erfolgsprojekt der Ingenieurdidaktik startet in die zweite Runde

04.10.2016

Das Verbundprojekt der RWTH Aachen, der Ruhr-Universität Bochum sowie der Technischen Universität Dortmund entwickelt seit 2011 innovative Lehr- und Lernkonzepte für die akademische Ausbildung. Ingenieurwissenschaftliche Lehrstühle arbeiten hierbei mit hochschuldidaktischen Einrichtungen zusammen.

Bild: Männer und Frauen diskutieren vor einem Laptop; Copyright: panthermedia.net / Fabrice Michaudeau

ELLI 2 ist ein Projekt für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre; © panthermedia.net / Fabrice Michaudeau

Ziel ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehrqualität und die Verbesserung der Studienbedingungen. Die Erfolge der ersten fünf Jahre Projektlaufzeit führten zu einer erneuten Förderungsentscheidung im Rahmen des "Qualitätspakt Lehre" für die Laufzeit von Oktober 2016 bis Ende 2020.

Bereits in der ersten Förderphase wurden innovative Lehrmethoden und -konzepte wie Remote und virtuelle Labore, eine Forschungswerkstatt sowie die "Ingenieure ohne Grenzen Challenge" entwickelt, erforscht und in die Praxis umgesetzt. Die gewonnenen Ergebnisse wurden in zahlreichen Publikationen vorgestellt sowie auf nationalen und internationalen Tagungen mit dem Fachpublikum, insbesondere mit dem Fokus auf Übertragbarkeit, diskutiert.

Dieser Weg wird in ELLI 2 fortgesetzt. Im Zentrum stehen zusätzlich aktuelle Entwicklungen, die durch die umfassende Digitalisierung, eine vierte industrielle Revolution, den Einzug künstlicher Intelligenz in technologische Systeme und weiteren aktuellen Herausforderungen wie Internationalisierung und zunehmender Diversity induziert werden: Implikationen der Industrie 4.0, zunehmende Bedeutung unternehmerischen Denkens, Umgang mit globalisierten Entwicklungs- und Produktionszusammenhängen und Nutzung der Potenziale virtueller und augmentierter Lernwelten zur forschungs- und praxisnahen Ausbildung fordern neue Modelle in der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung.

ELLI 2 gliedert sich in vier Kernbereiche, deren Arbeitsprogramme auf die skizzierten Entwicklungen maßgeschneidert sind: Virtuelle Lernwelten und Remote Labore, Globalisierung, Student Lifecycle und Entrepreneurship. Der seit 2009 durch das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum TeachING-LearnING.EU bestehende, äußerst erfolgreiche Verbund der drei Standorte setzt seine gemeinsame Arbeit fort, um die Entwicklung passgenauer Methoden und Konzepte für eine moderne ingenieurwissenschaftliche Lehre zu unterstützen.


COMPAMED.de; Quelle: RWTH Aachen
Mehr über die RWTH Aachen unter: www.rwth-aachen.de