03.09.2010

Sensirion AG

Differenzdrucksensoren mit zertifizierter Eigensicherheit

Sensirion lanciert neue Versionen ihrer bewährten SDP600 Serie, die eine zertifiziert eigensichere Messung erlauben. Die digitalen SDP600 Differenzdrucksensoren werden bereits erfolgreich in der Medizintechnik und im HLK-Bereich eingesetzt und überzeugen durch hohe Langzeitstabilität sowie höchster Sensitivität und Genauigkeit, besonders bei tiefen Druckdiffe-renzen. Die neuen Varianten SDP620, SDP621, SDP630 und SDP631 erlauben nun zusätzlich eine Überprüfung der Mess-werte. Dank Vorzertifizierung der Sensoren lassen sich diese auf einfache Weise in eigensichere Steuer- und Kontrollsyste-me integrieren, wie sie zum Beispiel in Feuerungsautomaten für Gasbrenner verwendet werden.

Bei den speziell konfigurierten Sensoren können über einen Mikroprozessor Prüfmuster zur Fehlerkontrolle ausgelesen werden. Damit erreichen diese eine Messung der Differenzdruck- bzw. Massenflusswerte auf C-Klasse Sicherheitsle-vel, vorausgesetzt die Prüfmuster werden durch den kundenseitigen Mikrocontrol-ler korrekt ausgeführt. Im Einzelnen entsprechen die Sensoren den Richtlinien EN 12067-2:2004 „Gas-Luft-Verbundregeleinrichtungen für Gasbrenner und Gasge-räte - Teil 2: Elektronische Ausführung“ sowie EN 13611:2007 “Sicherheits-, Re-gel- und Steuereinrichtungen für Gasbrenner und Gasgeräte - Allgemeine Anfor-derungen“.

Die vier neuen Versionen sind auf verschiedene Hardware-Designs und Anwen-dungen zugeschnitten und erlauben damit eine hohe Flexibilität bei der Integra-tion. Mit Massenfluss-Temperaturkompensation eignen sich SDP621 und SDP631 zur Messung des Massenflusses, während SDP620 und SDP630 tempe-raturkompensierte Differenzdruckwerte ausgeben. Die mit kürzeren Ports ausge-statteten SDP620 und SDP621 lassen sich einfach auf Manifolds schrauben, die SDP63x Sensoren weisen klassische Schlauchanschlüsse auf.

Die vorgestellten Sensormodelle lassen sich unter anderem für elektronische Brennersteuerungen verwenden. Dank zertifi-zierter Eigensicherheit entfällt die Notwendigkeit zwei redundante Sensoren zu nutzen, um die hohen Sicherheitsbestim-mungen zu erfüllen. Dies erlaubt ein kosteneffizientes Design eines „elektronischen Gas-Luft-Verbundes“. Gasbrennerher-steller erzielen dank der hervorragenden Sensorperformance eine hohe Leistungsmodulation von über 1:10 und steigern damit die Energieeffizienz ihrer Geräte.