Deutschlands wachsende Innovationskraft

Foto: Röntgenbild Schädel mit Wörtern in Aufnahme

Deutschland verbessert sich im Vergleich zu 2009 vom Mittelfeld auf Rang vier von 26 Industriestaaten. Als wesentlichen Grund für dieses gute Ergebnis nennt die Studie die Investitionen der öffentlichen Hand in Wissenschaft und öffentliche Forschung. „Das gute Abschneiden Deutschlands im Innovationsindikator 2011 zeigt, wie wichtig Investitionen in Forschung und Entwicklung sind“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan. „Die Hightech-Strategie der Bundesregierung wirkt. Wir werden als Bundesregierung weiterhin unsere Politik konsequent auf Bildung, Forschung und Innovation ausrichten und die Ausgaben für Bildung und Forschung alleine in dieser Legislaturperiode um zwölf Milliarden Euro steigern.“

In der Hightech-Strategie bündelt die Bundesregierung seit August 2006 ihre Forschung- und Innovationsaktivitäten. Erstmals hat die Bundesregierung auf diese Weise über alle Politikfelder, Themen und Ressorts hinweg eine gemeinsame nationale Innovationsstrategie geschaffen. Seit 2010 fokussiert sich diese Strategie auf strategische Ziele in den fünf Bedarfsfeldern Klima/Energie, Gesundheit/Ernährung, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation.

Im Rahmen der Hightech-Strategie investiert die Bundesregierung allein in den Jahren 2010 bis 2013 insgesamt über 25 Milliarden Euro in die fünf Bedarfsfelder sowie die Schlüsseltechnologien. Dabei werden nicht nur die Rahmenbedingen für Innovationen, zum Beispiel durch Förderung von Wissens- und Technologietransfer gestärkt, sondern auch Querschnittstechnologien als Treiber neuer Innovationen gefördert.

COMPAMED.de; Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)