Deutsches Zentrum für Lungenforschung geht an den Start

Wissenschaftlicher Sprecher des DZL wird Professor Werner Seeger, Leiter des Lungenzentrums der Universitäten Gießen und Marburg: „Mit dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung wird die deutsche Expertise im Bereich der pneumologischen Forschung und Klinik gebündelt. Das gibt uns die Möglichkeit, schnell neue Ansätze gegen pulmonologische Erkrankungen zu entwickeln und so das Leid der Patienten künftig besser lindern zu können“.

Neben München (gemeinsamer Antrag des Helmholtz Zentrums München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, der Ludwig-Maximilians-Universität München, des Klinikums der Universität München und der Asklepios Fachkliniken München-Gauting) werden Gießen/Marburg (gemeinsamer Antrag der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg und des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim), Heidelberg (gemeinsamer Antrag der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, des Universitätsklinikums Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und des European Molecular Biology Laboratory - EMBL), Hannover (gemeinsamer Antrag der Medizinischen Hochschule Hannover, und des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin in Hannover und Hannover Center of Health Economics) und Borstel/Lübeck (gemeinsamer Antrag des Forschungszentrums Borstel, der Universität Lübeck, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Klinik Großhansdorf) Standorte des neuen Gesundheitsforschungszentrums.

Bundesministerin Professorin Annette Schavan würdigte die geplanten wissenschaftlichen Aktivitäten der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung als „wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Volkskrankheiten, der im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig und sichtbar sein wird“. Im Fokus der Forschungsarbeiten der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung stehen unter anderem eine verbesserte Vorsorge und Diagnose sowie individualisierte Therapien und eine optimale Versorgung der Patienten.


COMPAMED.de; Quelle: Helmholtz Zentrum München