20.11.2013

TQ-Systems GmbH

Den Umstieg auf RoHS2 und REACH meistern

Bei der Umstellung auf RoHS2 und REACH sind zwei wesentliche Fragen zu klären: Gibt es alle Bauteile baugleich auch in RoHS? Wie verhalten sich die Produktionsprozesse, speziell das bleifreie Löten? Der Elektronikdienstleister TQ-Systems bietet in diesem Zusammenhang ein umfassendes modular aufgebautes Lösungspaket, um Medizintechnik-Unternehmen die Umstellung auf RoHS2/REACH in allen Projektphasen zu erleichtern.
TQ konnte durch die RoHS-Einführung für Industrie-Produkte bereits umfassende Erfahrungen im Bereich RoHS/REACH-Konformität sammeln und entsprechende Tools auf- und ausbauen. Dieses Know-how und die Werkzeuge gehen in ein Lösungspaket ein, das TQ den Kunden der Medizintechnik anbietet, die vor der Herausforderung der RoHS2-/REACH-Umstellung stehen.
TQ unterstützt durch die Modularität des Lösungspakets eine stufenweise Vorgehensweise, um schnell Klarheit zu schaffen, ob ein Umstieg ohne Probleme möglich ist und wo Baustellen zu erwarten sind. Ein klar definierter Prozess ist die Voraussetzung, um die Konformität schnell und effizient zu erlangen und dauerhaft zu erhalten. Ein schrittweises Vorgehen auf dem Weg vom heutigen Design zum konformen Produkt hilft Kosten zu sparen und teure Umkonstruktionen zu vermeiden.
Am Anfang steht zunächst die Prüfung, welche Bauteile aus den bisherigen Produkten bau- und funktionsgleich auch in RoHS2- und REACH-konform lieferbar sind. Ein probater Weg ist die Stücklistenanalyse der TQ: mit ihr kann die Konformität der Rohteile in Hinblick auf RoHS und REACH umfassend beurteilt werden. TQ nutzt hierzu eine umfassende Datenbank, mit der sehr schnell der Status der verbauten Bauteile aufgezeigt wird und effizient analysiert werden kann, welche Bauteile problematisch sind. Nebennutzen einer solchen Analyse ist die Identifikation von Bauteilen, die eventuell in naher Zukunft abgekündigt werden und somit in ein nachfolgendes Redesign einfließen. Oft können jedoch relativ einfach Bauteile durch RoHS-konforme Elemente substituiert werden, ohne dass ein umfassendes Redesign notwendig ist.
Neben der Untersuchung und gegebenenfalls Anpassung der Bauteil- und Komponentenauswahl ist ein weiterer Baustein des TQ-Lösungspakets zur RoHS2/REACH-Umstellung die Analyse des Fertigungsverfahrens. Hier sind oft größere Anpassungen durchzuführen. Gerade bei Elektronikteilen kommt dann das Thema einer bleifreien Baugruppenfertigung ins Spiel. Eine Umstellung der Linien auf Kundenseite ist aufwendig und kostenintensiv, zumal aufgrund der REACH-Thematik auch noch weitere Umstellungen in den nächsten Jahren zu erwarten sind. TQ bietet schon seit Jahren neben der konventionellen Fertigung auch bleifreie Fertigungstechnologien an. Die Erfahrungen zum richtigen Prozessfenster für ein optimales Ergebnis liegen hier vor und der Kunde muss keine weiteren Investitionen tätigen.
Ein weiterer Baustein des TQ-Lösungsbaukasten zielt auf die Anforderungen der Zukunft: Gerade bei dem Thema REACH ist die Liste „substances of very high concern” einem ständigen Wandel unterzogen. Eine regelmäßige Überwachung der aktuellen Stücklisten durch TQ kann zukünftige Überraschungen vermeiden. Es ist schon eine gewisse Zeit im Voraus erkennbar, welche Bauteiltypen demnächst abgekündigt werden. Das TQ Obsolescence Management bietet umfassende Möglichkeiten, darauf zu reagieren.
Mit dem modularen Lösungspaket der TQ sind Medizintechnik-Kunden gewappnet für die Herausforderungen der RoHS2-Umstellung und Einhaltung der REACH-Vorgaben. Das nach ISO 13485 zertifizierte Unternehmen kann in allen Projektphasen unterstützen, von der Entwicklung über Produktion und Test bis hin zur Montage und dem After-Sales-Service.