DFG-Forschergruppe zu Nano-Innovationen

Die neuen Verbünde sollen den Wissenschaftlern Gelegenheit geben, sich aktuellen und drängenden Fragen in ihren Fachrichtungen zu widmen und innovative Arbeitsgebiete zu etablieren.

Im neuen Forschungsverbund FOR1616 sollen Nano-Innovationen für die Optoelektronik erarbeitet werden. Dabei bilden 3-dimensionale Halbleiter-Nanostrukturen die Grundlage für Anwendungen wie zum Beispiel Laserdioden oder Solarzellen. Die Aktivitäten am Institut für Halbleitertechnik konzentrieren sich speziell auf Nanostrukturen aus Gallium-Nitrid, ein Materialsystem, mit dem nicht nur weiße LEDs oder blaue Laser, sondern auch Hochfrequenz-Transistoren und Leistungselektronik gebaut werden können.

Der Verbund wird mit 1,5 Mio. Euro während der ersten Förderperiode über 3 Jahre gefördert. Wie alle DFG-Forschergruppen werden auch die neuen Einrichtungen orts- und fächerübergreifend zusammenarbeiten. Sprecher der Forschergruppe ist Professor Carsten Ronning von der Universität Jena. Neben der Gruppe um Professor Andreas Waag vom Institut für Halbleitertechnik der TU Braunschweig gehören dem Verbund Partner aus Bremen, Duisburg, Leipzig, Mainz, Erlangen und Jena an.

COMPAMED.de; Quelle: TU Braunschweig