12.09.2011

Bayer MaterialScience AG

BAYER: Größerer Härtebereich bei TPU für die Medizintechnik

© Bayer MaterialScience AG
Mit drei neuen „Texin“-Typen hat Bayer MaterialScience LLC den Härtebereich bei TPU-Materialien für die Medizintechnik sowohl nach oben als auch nach unten erweitert. Alle Werkstoffe können sowohl im Spritzguss als auch in der Extrusion verarbeitet werden. Sie erfüllen zudem einige der allgemein anerkannten Testbedingungen der FDA für Biokompatibilität.

Bei „Texin RxT70A” handelt es sich um einen weichmacherfreien Werkstoff mit guten Hydrolyseeigenschaften, Tieftemperaturflexibilität und hoher Wasserdampfdurchlässigkeit. Zudem verspricht der Werkstoff verbesserte Hafteigenschaften mit einer Vielzahl von Trägermaterialien wie PA, PC und PC/ABS. Das „weichste TPU“ des Unternehmens soll typische Einsatzbereiche vor allem bei Kathetern, Ballonkathetern sowie Spezialrohren und –profilen finden. Weitere Möglichkeiten sind Dichtungen und weiche Overmolding-Anwendungen.

Im Gegensatz dazu handelt es sich bei „Texin RxSTX120” und „Texin RxHM125” um zwei harte TPU-Typen mit hohem Elastizitätsmodul. Während Texin RxSTX120 über die größere Schlagfestigkeit verfügt, ist Texin RxHM125 mit 87 Shore D das härteste der neuen Materialien, so die Angaben. Beide zeigen eine hohe Hitze- und Chemikalienbeständigkeit, gute Abriebfestigkeit sowie geringe Feuchtigkeitsaufnahme, Schrumpfung und einen niedrigen Wärmeausdehnungskoeffizienten. Damit eignen sie sich laut Bayer MaterialScience für medizinische Anwendungen wie Steckverbinder, Klemmen, Gerätegehäuse sowie Absperrhähne und Armaturen.