Ausstellung zur Nanotechnologie


Auf etwa 25m² werden über 70 Produkte gezeigt, die Nanotechnologie enthalten und für den Endanwender schon im Geschäft verfügbar sind. Das Spektrum reicht von Oberflächenbeschichtungen bei Kleidung und in der Küche, über Haus- und Bautechnik bis hin zu Kosmetik und Nanoelektronik.

Für viele Menschen ist "Nano" noch von Visionen und Phantasien geprägte Zukunftstechnik. Dort wo die Objekte und Strukturen nur die Größe von wenigen Nanometern haben - das ist etwa 50.000-mal kleiner als der Durchmesser von einem menschlichen Haar - verbergen sich erstaunliche neue Effekte, Kurioses wie Nützliches. Es gibt viele Visionen, was die Nanotechnik alles irgendwann einmal leisten könnte, von selbstorganisierenden Nanorobotern bis hin zu personenspezifischen Medikamenten.

Diese neue Technologie besteht aber nicht nur aus Visionen und Phantasien einiger Forscher oder Marketing-Spezialisten, sondern hat an vielen Stellen schon Einzug in unseren Alltag gehalten. Die neue Sonderausstellung zeigt Belege hierfür. Bei allen gezeigten Produkten trägt Nanotechnologie zu einer Verbesserung der Anwendungseigenschaften bei.

Bei den einzelnen Produkten in der Sammlung wird kurz und anschaulich die Art und Wirkung der enthaltenen Nanotechnologie erklärt. Des Weiteren werden einige ausgewählte Leittechnologien vertieft behandelt und an Beispielartikeln erläutert. Die Ausstellung ist im Deutschen Museum zwischen der Chemie- und Physikabteilung im Bereich des Gläsernen Forscherlabors angesiedelt. Dort finden auch regelmäßig Vorführungen zu verschiedenen nanotechnologischen Effekten statt.

Die Ausstellung ist Teil des "Zentrum Neue Technologien" (ZNT) und wird mit der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten 2009 dort als Dauerausstellung gezeigt werden. Im Angesicht der rasanten Entwicklung der Nanotechnik werden die Exponate immer wieder aktualisiert werden, um einen stets aktuellen Spiegel der Nanoprodukt-Szene zeigen zu können.

COMPAMED.de; Quelle: Deutsches Museum